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  • Die KlimaCheck-Liste der Verwaltung

    Im RIS ist die KlimaCheckliste jetzt mit 2 Jahren Verspätung einsehbar …. :

    (20.02.22, RIS, Bochum) Update zum Klimacheck : aus dem RIS : hier

    Mitteilung der Verwaltung:20220072
    Betreff:Sachstandsbericht über die Entwicklung und Einführung des Klima-Check Tools zur Beurteilung der klimarelevanten Auswirkungen von Beschlussvorlagen

    ( der Original-Link ins RIS : hier )

    weitere Links und Anmerkungen

    von C. :

    interessant, dass der in der Verwaltung genutzte KlimaCheck jetzt offensichtlich von der einfachen Vorlage des Deutschen Städtetages abweicht (auf die man in der Verwaltung so lange wartete). Das Angebot bei Energielenker gibt es wohl erst seit kurzem, Mai 2021.
    https://www.energielenker.de/presse/pressemeldung-klimacheck/
    https://www.energielenker.de/klimacheck/

    Auch interessant, dass beim Unternehmen Energielenker ein Herr Reiner Tippkötter arbeitet, der dort european energie award (eea) Berater und Auditor ist und als ehemaliger Geschäftsführer (?) der Infas enermetic consulting GmbH durchaus im Zusammenhang mit dem eea in den letzten Jahren in den Niederschriften von Sitzungen der Bochumer Gremien auftaucht.

    Wie genau lautete der Auftrag an die Verwaltung? Entwickeln oder kaufen?

  • “Netto-Null bis 2050” — satirisches Video

    (14.02.22, schools for future) , Original : hier ; direkter Link zum Video : hier ; Audio : hier

    Die Regierung hat einen Werbespot zum Thema “Netto-Null bis 2050” geschaltet, der überraschend ehrlich und informativ ist.

    Ein satirisches Video von THEJUICEMEDIA unter der CC BY-NC-SA Lizenz .

    Wer unbequeme Wahrheiten in satirischer Aufbereitung am besten verdaut und in der Form auch am liebsten anderen serviert, der ist bei ‘The Juice Media’ goldrichtig. Dieses Meisterwerk ist eine vermeintlich ehrliche Regierungserklärung zum globalen Klimaziel Nettonull-Emissionen bis 2050 (oder 2045), in der eine Frau mit schneidiger Stimme und flinkem Zeigestock ironisch die Lücke zwischen wissenschaftlicher Notwendigkeit und politischem Handeln in der Klimakrise darstellt.

    Wir sind begeistert von dem Clip, der Greta Thunberg als unnachgiebiger Verfechterin von Ehrlichkeit in der Klimakrise gewidmet ist und sie im Abspann kurz auftreten lässt.

    Wenn du also als Lehrer*in schon immer auf das spritzig-freche Material gewartet hast, um deinen Schüler*innen (Gründe für) die klaffende Lücke zwischen Wissenschaft und Politik in der Klimakrise zu vermitteln, dann bitte zugreifen und nutzen! Gleiches gilt natürlich für alle potenziell Interessierten.

    Hilf uns, dieses Video in eine andere Sprache zu übersetzen. Lade einfach das Video, das Hintergrund-Audio und die Transkription auf English (oder auf Deutsch) runter und sende uns das neue Audio oder Video an info@schoolsforfuture.net.

  • Fridays for Future kündigt nächste Großdemonstration an Fr 25.03

    (08.02.22, bo-alternativ ) , Original : hier


    Fridays for Future Bochum kündigt an, sich am 25.03.2022 am zehnten globalen Klimastreik mit einer Großdemonstration zu beteiligen: »Die weltweite Bewegung streikt 2022 bereits im vierten Jahr. Auch in Bochum finden inzwischen seit über drei Jahren Klimaproteste statt.
    Weltweit fordern am 25.3. Klimaaktivist*innen die Regierungen auf, die Erderhitzung auf 1,5 Grad gegenüber vorindustriellem Niveau zu begrenzen, anstatt die Profite von einigen fossilen Konzernen über das Leben von Menschen zu stellen. Fridays for Future Deutschland wird außerdem am 25.03. Bilanz über die ersten 100 Tage der Regierung ziehen, nachdem kurz nach der Bundestagswahl Forderungen an die Ampel-Koalition gestellt wurden.

    Zuletzt kritisierte Fridays for Future die Bundesregierung für ihren Umgang mit den Taxonomie-Plänen der EU. Die Bewegung hatte eine klare Ablehnung der Einstufung von fossilem Gas als nachhaltigen Energieträger gefordert. Dem war die Bundesregierung in ihrer Stellungnahme zur Taxonomie nicht nachgekommen.
    In Bochum setzen sich die Aktivist*innen mit der geplanten Aktion unter anderem dafür ein, lokal die Mobilitätswende massiv zu beschleunigen. Thematisch passend wird die Demonstration am 25.3. in Form einer Fahrraddemo stattfinden. Zusätzlich wird es ein Programm geben, welches auch ohne Fahrrad besucht werden kann.

    „Um das Klima zu schützen, die Lebensqualität zu steigern und die Gesundheit der Bürger*innen zu verbessern, muss Bochum ab jetzt Fußgängerinnen, Radfahrer*innen und dem ÖPNV oberste Priorität einräumen – auch wenn dies zu Lasten des Autoverkehrs geht,“ ergänzte Stefan Roth.

    International kritisiert die Bewegung unter dem Motto #PeopleNotProfit, dass ambitionierte Klimapolitik häufig zugunsten von Konzerninteressen ausgebremst wird und die Perspektiven und Forderungen von Menschen aus schon heute stark von der Klimakrise betroffenen Staaten meist nicht in klimapolitische Entscheidungen einbezogen werden.

    Sara Krafft erklärt: „Wir streiken, damit Menschenleben wichtiger werden als Gaskonzerne, Dörfer wichtiger als Kohleabbau und gerechte Lebensverhältnisse wichtiger als die Gewinne von Autoherstellern. Intakte Ökosysteme können wir nur durch sehr schnelle Emissionsreduktion erhalten – es wird Zeit, dass Regierungen weltweit dementsprechend handeln. Am 25. 3. werden wir das einfordern!”«

  • 28. Plenum TO , MI. 16.02.2022 18h (Online)

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  • Soziale Kosten des Straßenverkehrs: Was Autofahren wirklich kostet

    (26.01.22, zeit.de ) , Original : hier

    Eine neue Studie zeigt: Viele können sich ihr Auto nur leisten, weil die Gesellschaft die Kosten für Gesundheits- und Umweltschäden trägt – mit rund 5.000 Euro pro Jahr.
    Von Andrea Reidl

    Was Autofahren wirklich kostet

    Autofahren ist teurer, als viele Menschen denken. Neben Kosten für Sprit, Versicherung und Kfz-Steuer fallen jedes Jahr soziale Kosten an, die die Gesellschaft trägt. Etwa weil Menschen aufgrund von Lärm oder Luftverschmutzung durch den Autoverkehr erkranken, früher sterben oder an den Folgen des Klimawandels leiden. In der neuen Studie The Lifetime costs of driving a car (auf Deutsch: “Die Kosten des Autofahrens über die Lebenszeit”) wurden diese privaten und die sozialen Gesamtkosten umfassend berechnet. Demnach subventioniert die Gesellschaft jedes Auto jährlich mit im Schnitt rund 5.000 Euro. Aber auch für die Halterinnen und Halter selbst ist ein eigener Wagen deutlich teurer als bislang angenommen.

    Die Mobilitätsforscher und -forscherinnen Stefan Gössling, Jessica Kees und Todd Litmann haben die tatsächlichen Kosten eines 50-jährigen Autofahrerlebens anhand von 33 Faktoren berechnet. Grundlage waren die drei gängigsten deutschen Autotypen Opel Corsa (Kleinwagen), VW Golf (Mittelklassewagen) und Mercedes GLC (SUV). Die Ergebnisse zeigen: Müssten Autofahrer und -fahrerinnen alle Kosten selbst zahlen, die ihr Wagen verursacht, könnten sich nur Gutverdienende überhaupt noch ein eigenes Auto leisten. 

    Bei der typischen deutschen Fahrleistung von 15.000 Kilometer pro Jahr würde ein Opel Corsa der Studie zufolge in einem Autofahrerleben 599.082 Euro kosten, bezöge man alle gesellschaftlichen und privaten Kosten ein. Ein VW Golf landet bei 653.561 Euro und ein Mercedes GLC bei 956.798 Euro. Die Gesellschaft trage davon jährlich im Fall des Opel Corsa 41 Prozent (4.674 Euro), beim Golf 38 Prozent (4.755 Euro) und beim Mercedes GLC 29 Prozent (5.273 Euro).

    Die drei teuersten Kostenpunkte für die Gesellschaft sind dabei laut der Studie die Luftverschmutzung (beim Corsa 1.495 Euro im Jahr), der Landverbrauch und die Instandhaltung der Infrastruktur (1.167 Euro) sowie das Bordsteinparken (1.005 Euro). Hinzu kommen unter anderem noch Kosten, die durch Lärm (120 Euro), den Klimawandel (435 Euro) und durch Einschränkungen für Radfahrende oder zu Fuß Gehende (225 Euro) entstehen. “Nur ein Teil der dabei entstehenden Infrastrukturkosten wird durch Benutzungsgebühren oder Steuern beglichen”, sagt Forscher Gössling.

    Im Stau stehen kostet viel Zeit

    Viele der Kosten haben keinen offiziellen Preis. ….

    Die privaten Kosten, zu denen Anschaffung, Wartung und Betrieb sowie Wertverlust gehören, haben die Wissenschaftler umfassend einbezogen. Berücksichtigt werden Parkgebühren, Maut, Führerschein, Bewohnerparken oder auch der Zeitverlust, der durch Stau entsteht. 40 Stunden stand der typische Autopendler 2021 im Stau. “Das entspricht einer Arbeits- oder Urlaubswoche”, sagt Gössling. In München sind es mit 79 Stunden sogar fast zwei Wochen, die Autofahrende beim Warten auf der Straße verbringen. Den dabei entstandenen Zeitverlust berechnen die Forschenden über verlorene Arbeitsstunden mit 555 Euro pro Jahr pro Fahrzeug.

    So summieren sich die jährlich anfallenden privaten Kosten fürs Autofahren auf rund 6.700 Euro für einen Opel Corsa, 7.657 Euro für einen VW Golf und knapp 12.900 Euro für einen Mercedes GLC. “Das ist deutlich mehr, als der ADAC anführt”, sagt Gössling.

    Appell für eine schnelle Verkehrswende

    Mit ihrer Studie stellen die drei Forscher und Forscherinnen die autozentrierte Verkehrspolitik infrage. Seit den Fünfzigerjahren subventioniert die Bundesregierung den privaten Autobesitz unter anderem durch umfangreichen Straßenbau, günstige Parkgebühren, Pendlerpauschalen oder Dienstwagenprivilegien. Das hat dazu geführt, dass das Auto das Verkehrsmittel der Wahl ist. “Der Autobesitz beeinflusst unser Verkehrsverhalten”, sagt Gössling. Hat ein Haushalt einen Pkw, würde er für fast alle Wege genutzt. Das sei gewollt. 

    “Die vorherrschende politische Haltung ist, dass unser Verkehrssystem nur sozial gerecht ist, wenn jeder Erwachsene ein Auto besitzt“, sagt der Mobilitätsforscher. Aber ein Verkehrssystem, das den privaten Autobesitz so massiv subventioniert wie hierzulande, sei eben nicht sozial gerecht. Denn: “Ein ungelernter Arbeiter investiert bis zu einem Drittel seines Lebenseinkommens, ein Facharbeiter immer noch rund ein Fünftel seines Lebenseinkommens, um einen Kleinwagen zu bezahlen”, sagt Gössling. Und das entspreche noch nicht einmal den realen Kosten. Würde der ungelernte Arbeiter auch die gesellschaftlichen Kosten tragen, müsste er 60 Prozent seines Lebenseinkommens aufbringen, um einen Opel Corsa zu fahren.

    Mehr soziale Gerechtigkeit im Verkehr hieße für Gössling, dass alle Menschen bequem und kostengünstig mobil sein können. Und zwar ohne ein Auto besitzen zu müssen. “Alternativen wie ein Jahresticket für den ÖPNV in Kombination mit Carsharing und anderen Mobilitätsangeboten sind deutlich günstiger”, sagt Gössling. Für ihn ist das Ergebnis der Studie ein Appell an die Politik, die Verkehrswende zu beschleunigen.


    Zum Thema (Zeit.de-Links):

    Verkehrswende: Wie aus Autofahrern Radfahrer werden

    Klimakrise: Wir können uns Milliardäre nicht mehr leisten


    (Tip von Ingo)

  • Satellitendaten: Antarktis-Gletscher schmelzen deutlich schneller als erwartet

    (30.01.22, heise.de ) , Original : hier

    Bei einer Gruppe kleinerer Gletscher löst sich vor allem die freischwimmende Unterseite des Eises ab. Der Meeresspiegel könnte um bis zu 1,3 Meter ansteigen.

    Neue Hiobsbotschaft vom Südpol: Eine Gruppe kleinerer Gletscher in der westlichen Antarktis – Smith, Pope und Kohler – schmilzt seit rund 30 Jahren schneller als durch bisherige Modelle nahegelegt. Sie sind dünner geworden, haben Schelfeis an den Ozean verloren und sich weiter ins Land zurückgezogen. Dies geht aus einer Studie hervor, die jetzt im Fachjournal “Nature Geoscience” erschienen ist.

    Den rapiden Abschmelzungen kamen die Forscher demnach mithilfe spezieller Radardaten der Satellitenmissionen Tandem-X und Cosmo-Skymed auf die Spur. Aufgefallen war ihnen vor allem der Rückgang der sogenannten Aufsetzlinie.

  • Geschützt: PV Einspeisungen — Analysen aus dem MarktStammDatenRegister

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  • Wattbewerb auch für Bochum !! (?)

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  • Klimacamp FFF — Vorbereitung startet

    Wir (FFF) wollen ein Klimacamp in #Bochum aufbauen- wie krass ist das denn?😱😍

    Aber halt- was soll das denn sein, ein “Klimacamp?”🤔

    Ein #Klimacamp ist ein Ort, an dem….
    … wir für einen begrenzten Zeitraum mit unseren #Klima-Forderungen sichtbar sind
    … wir Banden knüpfen und #Wissen teilen
    … wir Druck auf die #Politik ausüben
    … wir für alle #Menschen ansprechbar sind
    … wir klar machen: Klimakatastrophe ist #Jetzt, und wir müssen alles tun, um sie aufzuhalten 📣✊🏻

    Und dafür brauchen wir dich❗ Komm am #

    Mittwoch, dem 02.02 um 18:30 Uhr
    in unsere Zoom-Konferenz

    zum Gründungsplenum der neuen Gruppe und plane mit! 💪 Den Link bekommst du, indem du uns per Direkt-Nachricht anschreibst. Wir freuen uns schon auf dich! ✌️

    ( MailTo: anfragen@fffbochum.de )

  • Sonder Plenum zu Sofortmaßnahmen , ??? (Online)

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