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  • Dokumentationen / Hintergründe / Filme zu Klimawandel , Klimaschutz , Klimanotstand

    Hier mal eine kleine Zusammenstellung von Dokumentationen / Berichten aus der Mediathek zum Thema Klimawandel / Klimaschutz . — Auf alle Fälle diskussionswürdig und sehenswert :
    ( Die Verfügbarkeit ist unterschiedlich )


    Zugriff auf die Mediathek-View-Web zum Stichwort
    * Klimawandel ,
    * Klimanotstand


    Einige besondere Beiträge :

    • (22.06) , ARD , Wie der Klimawandel die Alpen verändert
      Der Klimawandel trifft die Alpen besonders stark. Gletscher schmelzen, Pflanzen und Tiere wandern immer weiter in die Höhe – und Skiliftbetreiber müssen sich wegen des fehlenden Schnees längst neue Methoden für ihren Betrieb ausdenken.
    • (22.06) , ARD , Bäume im Klimawandel & Neutronensterne
      Diesmal verrät uns der Astrophysiker Jörn Wilms von der Remeis-Sternwarte der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg, was Neutronensterne sind. Und der Ökophysiologe Henrik Hartmann vom Max-Planck-Institut für Biogeochemie in Jena fragt, wie es unserem Freund, dem Baum, in Zeiten des Klimawandels geht.
    • (22.06) , ARD , Klimawandel, Plastik, rücksichtslose Fangmethoden: Wie bedroht sind unsere Fische?
      Die Themen: Huchen, Äschen, Barben: Heimische Arten in Gefahr | Forschungsschiff Aldebaran: Flüsse und Seen im Visier | Immer weniger Fisch: Ist der Bodensee zu nährstoffarm? | Nachhaltiger Fischfang: Wie verlässlich ist das MSC-Siegel? | Plastik im Wasser: Wie Forscher Nano-Partikel erkennen
    • (20.06) , ARD , Archäologische Holzfunde als Blaupausen für Waldumbau
      Das Projekt “Archaeoforest” hat letzten Herbst begonnen. Ziel ist es, den Wald dem Klimawandel anzupassen und ihn zukunftsbeständig zu machen. Wir zeigen Ihnen, welche Rolle mittelalterliche Bergbauhölzer dabei spielen.
    • (17.06) , ZDF , Klimawandel hinterlässt seine Spuren
    • (13.06) , ARD , Sven Plöger über den Klimawandel
      ARD-Meteorologe Sven Plöger hat ein Buch darüber geschrieben, wie das Klimasystem funktioniert. Fundiert und leicht verständlich erklärt er die komplexen Zusammenhänge. Trotz der hitzigen Aussichten hat er sogar eine gute Nachricht dabei: Wir können das Schlimmste verhindern – vorausgesetzt, wir handeln jetzt!
    • (27.06.19) , ARD , Wie Gemeinden mehr Umweltschutz erreichen wollen
      Erlangen war die erste bayerische Stadt, die den Klimanotstand ausgerufen hat, viele Gemeinden folgten und werden folgen – viele lehnen diesen Schritt aber auch ab. Was bewegt Kommunalpolitiker, wie sehen sie den “Klimanotstand”?
    • (12.12.18) , 3SAT , Klimakiller Holzkohle
      Holzkohle ist ein brandheißes Thema, auch mit Blick auf den Klimawandel. Jedes Jahr nutzen die Europäer 800.000 Tonnen Holzkohle zum Grillen. 70 Prozent der europäischen Grillkohle werden dafür…
    • (15.03.19) , SRF , Grüne Träume
      Es ist die vielleicht grösste globale Protestbewegung seit den 68ern: In über 500 Städten auf der ganzen Welt sind Schülerstreiks geplant. Die Jugendlichen verlangen die Ausrufung des «Klima-Notstands». Und sie verlangen, dass die Treibhausgas-Emissionen bis 2030 auf netto Null gesenkt werden. Ihr Traum ist so einfach wie klar: Den Klimawandel doch noch rechtzeitig stoppen zu können.
      Wie stark …..
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    Weitere Anregungen und Vorschläge bitte eintragen / zusenden …

  • Mons Solaris — Schülerprojekt zur Energiegewinnung auf der Mülldeponie Kornharpen

    Mons Solaris — Schülerprojekt zur Energiegewinnung auf der Mülldeponie Kornharpen

    Ausstellungseröffnung eines naturwissenschaftlichen Projektes der Willy-Brandt Gesamtschule:

    Der Projektkurs „Mons Solaris“ der Willy-Brandt Gesamtschule hat im vergangenen Schuljahr Überlegungen angestellt, wie die Zentraldeponie Kornharpen zukünftig gestaltet werden könnte und ist zu dem Schluss gekommen: auf der 60 Meter hohen Halde, die hier entstanden ist, sollte eine weithin gut sichtbare Landmarke installiert werden.

    Neben dem bereits geplanten größten Insektenhotel Europas, sollte die Deponie intensiver als bisher mit Solarmodulen versehen werden – allerdings künstlerisch angeordnet!

    Zu sehen bis Ende August im AmtsHaus Gerthe , Heinrichstr 42

    Einige Impressionen :

    Die Pressemitteilung zur Ankündigung:


    Als Beispiel : Das Solarteleskop

    • Der Südhang der Deponie ist versehen mit 370 Solarmodulen, ausgerichtet an den vom USB geplanten Wegen zum höchsten Punkt der Deponie.
    • Jedes der in Maueroptik angeordneten Solarmodule besteht aus 60 handelsüblichen kleineren Solarmodulen und hat die Abmessung 6m x 20m.
    • Auf dem Gipfel befindet sich ein Solarteleskop, welches ebenfalls aus Solarmodulen aufgebaut und drehbar gelagert ist. Der Durchmesser dieses Solarteleskops beträgt ca. 40m (ist also größer als das Radioteleskop der Sternwarte Bochum) und soll stets auf die Sonne ausgerichtet sein. Das Fundament sollte aus einer ca. 40m x 40m großen Betonplatte gegossen werden, um den Druck des Teleskops auf den Untergrund folienschonend zu verteilen
    • In der Mitte des „Mons Solaris“ befindet sich ein Leuchtturm mit einer Aussichtsplattform, die öffentlich zugänglich sein soll.
    • Der restliche Bereich der Deponie wird renaturiert und mit Wanderwegen versehen. Auch sollte ein Teich angelegt  werden. Eine sportliche Nutzung (Mountainbiking) könnte, sollte aber nicht zwingend zugelassen werden.
    • Der Solarmodulbereich könnte tagsüber für Spaziergänger geöffnet werden, nachts hingegen aber verschlossen sein. Auch sollte der Rand des Teleskops mit LEDs bestückt sein, um in der Nacht zumindest die Konturen des Teleskops sichtbar zu machen.
    • Das Teleskop wird eine von der Autobahn A43, dem Radruhrschnellweg RS1 und der Zugverbindung zwischen Dortmund und Bochum deutlich sichtbare Landmarke sein, und die Stadt Bochum als zukunftsorientierte, nachhaltige Energiestadt erscheinen lassen.

    Perspektiven

    Am Freitag, dem 12. August fand ein Gespräch zur möglichen Realisierung dieses Projektes statt.

    Teilnehmer an dieser Gesprächsrunde waren Bezirksbürgermeister Donner, Herr Mork von der Stabsstelle Klimaschutz, Energie und Nachhaltigkeit (RP Arnsberg), Frau Fischer vom USB, Herr Biedassek von BoKlima, Frau Lämmlein-Eisenstein und Herr Dassow von der Willy-Brandt Gesamtschule.

    Frau Fischer machte auf die Schwierigkeiten bei der Realisierung aufmerksam. Da es sich bei der Deponie um ein technisches Bauwerk handelt (im Gegensatz zu anderen Abraumhalden) wäre eine Freigabe für die Bevölkerung frühestens in 30 Jahren möglich, wenn sicher gestellt sei, dass kein Deponiegas mehr austrete. Möglich sind aber Führungen für Kleingruppen unter Aufsicht des USB. Da auch der Untergrund an der Stelle der Deponie, auf der aktuell die Solarmodule stehen, modelliert werden muss, werden die Solarmodule an anderer, bereits fertig modellierter Stelle aufgestellt. Die Problematik bei der Aufstellung einer Skulptur/Landmarke liegt darin, dass die Folie, mit der die Deponie abgedeckt werden muss, nicht beschädigt werden darf.

    Die Beteiligten einigten sich darauf, auch weiterhin im Gespräch zu bleiben und die Erfahrungen, die man durch das Umsetzen der Solarmodule machen wird, zu gegebener Zeit in die Diskussion einfließen zu lassen.

  • Balkon-Solar-Initiative — unsere PV-Modul- Sammelbestellungen

    Balkon-Solar-Initiative — unsere PV-Modul- Sammelbestellungen

    (zur Balkon-PV-Solar-Startseite )

    Hier stellen wir Informationen zu dem Ablauf unserer PV-Modul Sammelbestellungen zusammen sowie den aktuellen Stand .
    Weiter unten finden sich dann Infos zu verschiedenen PV- Modulen.

    Bitte an Alle — da die Beschaffungslage z.Zt. ‘recht schwierig’ ist und die Informationen sehr schnell wechseln / veralten — helft bitte mit durch einen Kommentar (s. ganz unten) oder durch eine E-M an boalkon-solar [bei ] boklima.de hier für alle Interessierten etwas mehr Klarheit zu schaffen … 🙂

    Danke, BoKlima.de



    Aktuelles zu Sammelbestellung

    • (15.08.22) – Es wurden 4 Paletten PV-Module bestellt.
      • Die Module sind :
        • Maysun MS MB-60H Full Black
        • Longi LR4-60HBD-365M
      • Das sind insgesamt 136 Module. Davon werden in Dortmund 36 auf “eigene” Carports montieren, Lünen bekommt 16 für Ihr Haus.
      • Die restlichen werden an Hand der Liste der Interessenten diesen per E-mail “angeboten”.
      • Auf der Liste stehen momentan etwa Interessenten für 150 Module, also werden die Viele wohl dabei sein.
      • Das wird per E-mail gemacht, damit die Reihenfolge stimmt und nicht jemand, der schon länger wartet, leer ausgeht, weil er zu langsam antwortet.
      • Die Module sind bezahlt und werden wohl innerhalb der nächsten 2 Wochen ankommen,
      • Es werden dann noch einmal Helfer zum Tragen angefragt.

    Alte Sammelbestellungen

    • Juli ‘ 22 – 36 Module , Verteilung : Dortmund , Lünen , Bochum
    • Aug ‘ 22 – 29 Module , Verteilung : Koblenz , Dortmund , Bochum , Wattenscheit

    Ablauf einer Sammelbestellung
    (nur PV-Module)

    1. a) Wir (zusammen mit der Dortmunder Gruppe) organisieren nur eine Sammelbestellung der PV-Module ,
      1. die dann nach Dorstfeld oder Bochum als ganze Palette (ca. 30Stueck) geliefert werden und von dort abgeholt weden muessen.
      2. Es ist eine weitere Sammelbest. ca Mitte August geplant.
        – Module : ca 170x105x5 cm , ca 350Wp ,
        – Kosten ca. je nach Palette (bisher) 170EU
      3. Falls Du Interesse an Modulen hast maile bitte an
        hw [bei] horstwessel.eu UND mailto:balkonsolar [bei] boklima.de
        ( Horst von der Dortmunder Gruppe traegt Dich dann in die
        Bestell-Interessenten-Liste und die Maillingliste dazu ein. )
    2. b) Wechselrichter und Halterungen muss jeder selber bestellen
      1. dazu stellen wir aber Infos und Hilfen auf der Seite
        bzw. den Dortmunder Seiten (siehe Links bei Boklima) zur Verfuegung.
    3. c) Auch kannst Du Dir gerne mal son Balkon-Solar-PV-Anlage in Dortmund oder Bochum im Garten ansehen
    4. weitere direkte Fragen bitte per EM <mailto:balkonsolar [bei] boklima.de>



    Ergänzungswünsche / Anregungen zu obigen Infos bitte per E-M an boklima [bei] boklima.de


    Interessierte tragen bitte neue Infos / Änsderungen via Kommentar ein
    (bleibt freigeschaltet solange da keine FehlNutzung stattfindet)


  • Balkon-Solar-Initiative — Erfolgreiche Installationen – Berichte

    Balkon-Solar-Initiative — Erfolgreiche Installationen – Berichte

    (zur Balkon-PV-Solar-Startseite )

    Hier stellen wir Informationen zu / von durchgeführten Installationen der Sammelbestellungen zusammen .

    Bitte an Alle — schickt uns bitte weitere Berichte und Fotos via E-M an boalkon-solar [bei ] boklima.de um hier alle Interessierten ein wenig zu motivieren … 🙂

    Danke, BoKlima.de



    Aug ‘ 22 Lünen

    xxx

    Juli ‘ 22 bei Koblenz

    • Hier wurden 4 (2×2) Module hin “verschifft”
      • Module :
      • Wechselrichter : Boswerk MI600 (via greenakku)
      • Halterung / Kufen : Boswerk (via greenakku)
    • ..

    Einige Impressionen vom Aufbau





    Ergänzungswünsche / Anregungen zu obigen Infos bitte per E-M an boklima [bei] boklima.de


    Interessierte tragen bitte neue Infos / Änsderungen via Kommentar ein
    (bleibt freigeschaltet solange da keine FehlNutzung stattfindet)


  • OHNE KEROSIN NACH BERLIN — 16.08.22 , ca 14h vor Vonovia

    OHNE KEROSIN NACH BERLIN — 16.08.22 , ca 14h vor Vonovia

    16.08.22 , ca 14h vor dem Vonovia Hauptsitz , Eine Akation von Students For Future Germany

    Lützerath, 15.8.2022 ; Pressemitteilung ; Students for Future

    3000 Kilometer-Klimademo – „Ohne Kerosin Nach Berlin“ — Kundgebung am Dienstag, 16.8.22 um 12:30 vor der RWE Zentrale in Essen und gegen 14 Uhr vor dem Vonovia Hauptsitz in Bochum

    Die Krisen überschlagen sich, doch über all den Krisen steht die Klimakrise. Jeden Tag nimmt sie an Dramatik zu. Die gesellschaftlichen Herausforderungen werden täglich größer. Doch die Regierung verstrickt sich in weiteren Abhängigkeiten, verlängert atomare und fossile Energieerzeugung und schafft keine angemessenen Lösungen, um die 1,5 Grad Grenze einzuhalten. Klimaaktivist*innen der „Letzten Generation“ oder in Lützerath werden kriminalisiert.

    ….

    Dann zieht die Demo weiter und wird gegen gegen 14 Uhr vor der Vonovia Geschäftszentrale in Bochum demonstrieren. Die Botschaft dort: „Die Energiewende muss gerecht gestaltet werden . Es kann nicht sein, dass z.B. Sanierungskosten an Mietende weitergegeben werden, während Vonovia riesige Gewinne vorweisen kann. Denn die Klimakrise ist deswegen so ungerecht, weil nicht die Verursacher die Kosten der Krise tragen, sondern Menschen, die keinen Nennenswerten Beitrag zur Krise leisten. Gerade in Zeiten der Energiekrise dürfen in Folge der Herausforderungen
    keine Übergewinne gemacht werden – auch nicht bei Vonovia.

    Link zur vollständigen PM als PDF : hier


  • Vorstellung / Erklärung / Motivation Solar – Balkonmodul

    Vorstellung / Erklärung / Motivation Solar – Balkonmodul


    Inhalte dieser Seite :



    Themen – Gliederung
    Balkon-Solar-Initiative — mehr PV-Anlagen

    1. Allgemeine Informationen / Hintergründe / Historie : Auf dieser Seite weiter unten
    2. Infos zu — unseren PV-Modul- Sammelbestellungen : hier
    3. Infos zu — Wechselrichtern – Typen , Beschaffung , … : hier
    4. Infos zu — Befestigungssystemen u Beschaffung : hier
    5. Infos zu — Anmeleverfahren bei Bochum-Netz : hier ; bei Dortmund_Netz : hier
    6. Infos zu — Transparente Glas-Glas-Module (Teil-Licht-Durchlaessig) : hier
    7. Infos zu — Vorführungen / Schulungen / Workshops
      (BoKlima zusammen mit KlimaBündnis Dortmund, VerbraucherZentrale, VHS, … ) : hier
    8. Infos zu — erfolgreichen Installationen unserer Sammelbestellungen : hier

    ( Bild : Dank an , Marie Jacobi , Visualrecording.de)

    Aktuelles

    Interessierte Menschen an einer Schulung / Beratung / Austausch / … Bitte hier Kontakt (EM) hinterlassen


    Infos zu Solar- Balkon-Modulen

    Direkt zur Kurz-Info dem Flyer


    Warum Photovoltaik (Solar) – Module?

    • Klimakrise mildern
    • Öl, Gas durch erneuerbare Energien ersetzen
    • Abhängigkeit von Energieimporten minimieren
    • eigenen Beitrag leisten
    • Strom sparen
    • (15.03.22, spektrum.de) , Lohnt eine Solaranlage auf dem Dach noch?

    Motivation : Klimakrise – Energieabhängigkeit – FriedensEnergie in der Presse —
    JedeR kann was beitragen (mehr …)

    • Abhängigkeit von fossilen Energien und Importe aus problematischen Regionen reduzieren ==> durch erneuerbare Energieträger z.B. Sonne ersetzen
      • (07.03.22, sonnenseite.com) , Solarenergie ist Friedensenergie
        Laut dem Nachrichtenportal EURAKTIV schickt Europa täglich einen Scheck über 1 Mrd. Euro an den russischen Präsidenten Putin, um seine Energieimporte zu zahlen.
        Deutschland hat dafür gesorgt, dass die russischen Banken, die den Energiedeal abwickeln, von den Sanktionen ausgenommen werden. Russland kann also weiterhin Gas, Öl, Kohle und Brennelemente für Atomkraftwerke in großem Umfang liefern, die Rechnungen werden beglichen.
    • ….
    • wattbewerb.de : Wettbewerb für Städte und Gemeinden, Ziel: beschleunigter Ausbau von Photovoltaik. Bochum noch nicht registriert 🙁 (Dortmund: Platz 156 von 176 Städten (5. März 2022))
    • PV-Module bieten auch ökonmische Vorteile :
      • rentieren sich nach ein paar Jahren,
      • Stromkosten senken
      • ….

    Energiewende im Kleinen — wie geht das :

    • z.B. durch eigne kleine Photovoltaik-Anlagen am Balkon , im Garten , an der Fassade , Beispiele :
    https://www.s-i-z.de/produkte/anlagen/steckdosenmodul/

    Weitere Vorführungen / Schulungen / Hilfen (u.a. zusammen mit KlimaBündnis Dortmund) – Termine gibt’s : hier


    Infos der Verbraucherzentrale
    (mehr …)

    Mit Stecker-Solargeräten können Sie auch als Mieter:in und Wohnungseigentümer:in eigenen Sonnenstrom erzeugen:

    • Auch auf dem Balkon etc können Sie selbst Solarstrom erzeugen und verbrauchen.
    C Verbraucherzentrale
    • Stecker-Solargeräte produzieren Strom für den Eigenbedarf
    • Die Balkon-Modulsysteme sind sicher und lohnen sich langfristig betrachtet auch finanziell.
    • Einige Regeln und Anforderungen sind noch unnötig kompliziert, davon sollten Sie sich aber nicht abschrecken lassen.

    Für Miet- und Eigentumswohnungen gilt:
    Wenn Sie das Solarmodul an der Balkonbrüstung oder der Hauswand anbringen wollen, müssen Vermieter:in oder Eigentumsgemeinschaft in der Regel zustimmen.
    Seit 2020 das Wohneigentumsgesetz (WEG) geändert wurde, ist hierfür keine Einstimmigkeit mehr nötig, sondern nur noch eine mehrheitliche Erlaubnis

    Link : Verbraucherzentrale.nrw/… hier


    Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist balkon-pv-img-20210913-124536214-hdr-768x1024.jpg
    (24.09.21) Impressionen vom KlimaStreik (DBM)

    Flyer zum Photovoltaik Balkon Modul
    hier : pdf

    Was bringt es?

    • 2,5 kWh pro Tag (Sonnentag)
    • 300 kWh pro Jahr
      (== ca. Kühlschrank + Router + Waschmaschine )
    • 100€ weniger Stromkosten 
    • Rentiert sich in 6-8 Jahren
    • 150kg / Jahr weniger CO²
      (2,5 Tonnen CO2 in 20 Jahren gespart)

    Was kostet es?

    • 2 Solarmodule a 330W (1.6m x 1m)
      • ca 170€ / Modul == 340€
    • 1 Wechselrichter ca 260€
    • Montagesystem ca 20-70€
    • 2 Stunden Arbeit
    • == 630€-68e0€
    Weitere Beispielrechnungen /Simulationsrechner (mehr …)

    Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) :

    Stecker-Solar-Simulator Dieser Rechner zeigt Ihnen, wie viel Strom und Geld Sie mit ei­nem Stecker­solar­gerät am Balkon, an der Haus­wand oder auf dem Dach ein­sparen.

    Photovoltaik Rechner für Hausdächer von Solaranlage.eu
    Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage hängt von einigen Einflussfaktoren ab. Der Photovoltaik Rechner ermittelt den zu erwartenden Ertrag und die Vergütung anhand weniger Angaben. Damit bietet er eine wichtige Hilfe bei der Investitionsentscheidung. 

    PV-Modulberechnung an Hand einer Karte und visuellem Dach-Markieren : hier (https://stromrechner.ibc-solar.de/)

    Siehe auch : (15.03.22, spektrum.de) , Wieviel können Balkonmodule und mobile Anlagen beisteuern?

    von Energie – Arbeitsgruppe, Klima Bündnis Dortmund:

    Energie – Arbeitsgruppe, Klima Bündnis Dortmund

    Verwirrt aber interessiert?

    FR 25.03.22 – Klimastreiktag vor dem DBM

    Komm zum Stand von BoKlima,
    Sieh es dir an

    • Am Stand von Boklima / Bochumer Initiativen

    selber ausprobieren :
    Ausleihen (kostenlos) und testen

    • Für einen Monat kostenlos ausleihen.
    • Stecker in eine normale Steckdose stecken.
    • fertig und sich freuen.

    Fragen an: testen@1megawatt.de , boklima@boklima.de ,
    bzw. über unser Kontaktformular


    Ausrichtung / Aufstellorte

    Grundsätzlich eignen sich :

    Süden , Westen , Osten

    Eignung von Dächern selber abfragen und prüfen via Solarkataster : hier ,
    via Stadtwerke : hier

    Bürokratisches

    Jedes PV-Modul muß registriert werden —
    ist aber einfach (BoKlima hilft)
    (mehr …)

    Anmelden :

    • die deutschen Netzbetreiber wollen, dass alle Erzeugungsanlagen, unabhängig von ihrer Leistung, bei ihnen gemeldet werden. Diese Forderung haben sie in die entsprechende Vorschrift (Anwendungsregel VDE-AR-N 4105) hineingeschrieben. Vorgesehen ist dabei für Erzeuger bis 600 Watt
    • Hier gibt es ein Anmelde-Formular : hier
    • UND ein Anmeldung bei : Bundesnetzagentur im Marktstammdatenregister.
      • Registrierung ist Pflicht : Alle neuen Anlagen, die Strom erzeugen, müssen (innerhalb eines Monats) in das neue Marktstammdatenregister eingetragen werden
      • Wenn Sie Ihre Anlage nicht registrieren, drohen ein Bußgeld und der Verlust Ihrer EEG-Vergütung.

    Bezugsquellen fertig Module , Solar-Dachzigel (Auswahl)
    (mehr …)

    Links zu fertig konfektionierten Balkon-Modulen
    Stecker rein — fertig !

    • shop von ‘Bild der Wissenschaft’ – Komplettpaket (rel. teuer)
    • Solar Info Zentrum , Neustadt/W : Das SIZ-Plugin-System
      • auch via Balkonmodul.de
      • Das Alleinstellungsmerkmal: alle Bauteile werden komplett in Deutschland produziert.
      • Das 300 Wp-Modul aus monokristallinem Silizium wird von der Sonnenstromfabrik in Wismar für SIZ produziert.
      • Abmessungen: 1.550 x 1.010 x 60 mm (H x B x T) , Gewicht: 20 kg
      • Der integrierte Modulwechselrichter von AEConversion aus Bielefeld (315 W) erfüllt alle notwendigen rechtlichen Bestimmungen über eine Verteilerdose können einfach 2 Module (2 Wechselrichter) miteinander verbunden werden (600 Wp)
      • Ein eigens entwickelter Modulrahmen (C-Profil), gleichzeitig der Montagerahmen, ermöglicht eine schnelle, einfache und sichere Montage
      • Montageanleitung
      • Preisliste (sehr hochpreisig beginnt ab 740€)
    https://www.hello-yuma.de/produkt/yuma-balcony-l/
    https://sonnstrom.com/collections/balkonkraftwerke-balkonmodule-mini-solaranlage/products/balkonkraftwerk-750w
    https://teckwerke-bürgerenergie.de/pv-balkonmodule
    • maxx solar & energie GmbH & Co. KG , 99880 Waltershausen, BalkonModul
    https://maxx-solar.de/wp-content/uploads/2019/02/190219_KIOTO_SOLAR_DB_Mein-Kraftwerk_DE.pdf
    • indielux, Berlin
    https://www.indielux.com/produkt/e2a325e560/


    Bezugsquellen Test : Solar + Speicher (techstage)

    Top 6 Solargeneratoren: die besten Powerstations mit Photovoltaik
    Mobile Solargeneratoren mit Akku und 230 V versprechen höchstmögliche Unabhängigkeit von Stromnetz. TechStage zeigt, welche Powerstations in der Praxis am besten abschneiden.

    Bezugsquellen selbstbau (Auswahl)
    (mehr …)

    Beispiele für Halterungen (mehr …)


    Weitere Möglichkeit : PV- Anlage mieten (auf eigenem Dach)

    Angebot / Infos der Stadtwerke Bochum
    (mehr …)

    Angebote von weiteren Firmen :

    • enpal : enpal — Solaranlage zur Miete

    Beispiel-Modul von :

    Das Beispiel Modul wurde freundlicher Weise von : http://1megawatt.de/ zur Verfügung gestellt. – Danke !

    Erfahrungsberichte Aufbau und Anschluss von PV-Anlagen

    • Beschreibung: Aufbau einer Anlage auf einem Gartenhaus :
      Die Vision: Klimawandel wuppen – Dorstfeld klimaneutral ok, das wird noch.
      http://horstwessel.eu/solaranlage/
    • Initiative aus Dortmund Dorstfeld : “1 Megawatt für Dorstfeld”
    • !! Vorbild für Bochum , schaffen wir 2 Megawatt ? 🙂 !!


    Weitere Links zu Presse-Berichten über Balkon-Solar-Anlagen (mehr …)


    Quellenagabe / Bildmaterial / Hintergrundinfos
    (mehr …)

    Videos auf youtube

    Was macht man, wenn man kein eigenes Haus hat, aber gerne selbst Strom, am besten über Solar, produzieren möchte? Man baut sich ein Balkonkraftwerk! Wie das ganze funktioniert, worauf man achten muss und ob es ma Ende überhaupt etwas bringt zeigt uns Mr. Balkonkraftwerk höchstpersönlich Holger Laudeley in diesem Video!

    Link : hier

    .

    .

    Diskussion um Normen und Rechtliches
    Link : hier
    (Achtung Bayrisch )

    https://youtu.be/mo1B5pMW2gk

    Energie – Vergleich (youtube)



    Weitere Fragen , Wünsche , etc bitte an : boklima@boklima.de oder via
    Balkon – PV – Kontaktformular : hier

    Flyer vom 25.03



    Aktuelles — Historisch

    • (24.06.22) Anmeldung zur Theorie-Vorstellung Balkon-Solar-Anlagen
      Jetzt hier via Energie-ag.1megawatt aus Dortmund :
      •  zum Online-Seminar am 06.07.22 um 19:00 Uhr anmelden
        • ‘BookNow’ anklicken , dann erst registrieren (Link unten) , dann anmelden , dann Online-Seminar buchen
        • Die TeilnehmerInnenzahl ist begrenzt.
        • Da das Anmeldeverfahren per email beim letzten Mal mit sehr viel Aufwand verbunden war, wollen wir jetzt ein Buchungssystem ausprobieren. Wir bitten um Verständnis, falls es hakt, für uns uns ist das auch neu und wie bereits erwähnt, wir stemmen all diese Arbeit ehrenamtlich!
        • Bei Fragen wenden Sie sich an michael.janke@posteo.de

  • 34. Plenum TO , MI. 17.08.2022 !!19h!! , Umweltzentrum / AlsenGarten

    Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist 20200617-180553-scaled-e1600083008911-1200x515.jpg
    Toll — jetzt mal wieder draußen ….


    Achtung dieses mal um 19h

    In Real Life ….
    ((entweder im Alsengarten (hinter dem Sportplatz neben dem Umweltzentrum) oder im Umweltzentrum, Alsenstr. 27))



    ENTWURF Tagesordnung
    MI 17.08.2022 , !!19h!! — in Präsenz
    (Umweltzentrum bzw. Alsengarten)

    ORGA

    TOP’s

    (01) Begrüßung insbesondere neuer Mitstreiter:innen

    (02) Neues / Berichte / Gremien / …
    —– 02.01 Ausschüsse Stadt , APG , …
    —– 02.02 Zusätzliche Corona-LandesMittel für Klimaschutz (400 k Eu )
    ——    ==> Nachfragen , ?? Hr Schwermer? ; Investition  PV , Sanierung bis ende 22

    (03) Vorbereitung nächste GNK 24.08 16-19 KoFabrik
    —– …… Wer , Was , W ie
    —– 03.02 Weiteres Vorgehen / Zusammenarbeit der Inis , …. , Nächste Treffen

    (04) Balkon – Solar Initiative
    —– siehe auch : Vorstellung / Erklärung / Motivation Solar – Balkonmodul
    —– …… – https://work.boklima.de/?p=11237 ,
    —– 04.01 Eigene Veranstaltung ala Dortmund : ? FR 09.09 , FR 23.09 , ???
    —– …….. ToDo’s : PM (stefan) , Hintergrund Infos …. , Moderation , ….
    —– 04.02 Stand der Sammelbestellungen / 4. Sammelbestellung ‘im Anmarsch’
    —– ……… (Interesse: balkonsolar@boklima.de
    —– ………. bzw.: https://work.boklima.de/?page_id=11312)
    —–

    (05) Swarming am 19.8. 17:00 Kortumstr/Südring (XR) s.u.

    (06) Boklima-Veranstaltung zum Thema Wirtschaftswachstum
    —– Einladen von Tobias Vogel (wurde zur GNK eingeladen) , Kontakt Ingo , Infos :
    —– ….. https://news.rub.de/wissenschaft/2021-09-13-studienpreis-wie-wir-mit-dem-wirtschaftswachstum-aus-der-krise-kommen
    —– Diss: „Grundlegung einer Kritischen Theorie des Wirtschaftswachstums“
    —– 05.01 Wann / Wo / Wer hilft beim Organisieren

    (07) Motivation zum Klimaschutz



    (10) Sonstiges / Übrig gebliebenes , evtl folgende Themen falls gewuenscht
    —– 09.01 Bespielen der Plattform : https://govolunteer.com/suche/projekte (Mariya)
    —– 09.02 AlleeStr – :
    —– 09.03 Ausblick 2022 : insbes. Landtagswahl NRW Aktionen
    —– 09.04 Beteiligung GermanZero

    (11) Sonstiges / Übrig gebliebenes Bauprojekte und Abholzungen Bochum Stand / Aktionen
    —– 11.01 Neustr. / Königsalle / Weitere

    (12) Sonstiges … Fortbildung Umweltschutz (nua nrw = Natur- und Umweltakademie):
    —– https://www.nua.nrw.de/bildungsprogramm


    ========================= zu Punkt 06 ==============
    Hallo liebe BO-Klima – Leute!
    Wir als XR-Bochum machen ja nur sehr wenige Aktionen und haben uns nun etwas überlegt, bei dem alle Bochumer Nachhaltigkeits-Initiativen mitmachen können.. und würden euch gerne dazu einladen mitzumachen! 🌈

    Wir wollen am Freitag, den 19. August, ab 17 Uhr ein angemeldetes Swarming machen, bei dem wir explizit andere Bewegungen einladen wollen, die die “positive Seite” des Klimaschutzes (die Welt, die wir bewahren wollen) aufzeigen. FFF ist schon dabei. Darüber hinaus fragen wir noch die Klimawende, S4F, Foodsharing und weitere, ob sie das “lebenswerte Leben” auf der einen Seite beim Swarming zur Schau stellen wollen.. dabei könnt ihr einen kleinen Stand haben, eine Rede über unseren Lauti halten, einfach einen lustigen Hut tragen oder wonach euch auch immer ist.. 🙃

    ..und wir als XR werden (dunkel gekleidet) auf der anderen Seite die Kehrseite / das Artensterben / die “negativen Folgen” eines Weiter-So darstellen. Dabei zeigen wir auf DinA3-Steckbriefen die Tiere, die vom Aussterben bedroht oder bereits ausgestorben sind.
    150 Arten sind es pro Tag, die nicht mehr wiederkommen und doch so eng mit unserem Dasein verzahnt sind.. und genau das wird das Thema des Swarmings sein, das etwa 2h geht und sich voraussichtlich an der Kreuzung Kortumstraße (Fußgängerzone) / Südring abspielen wird.
    Die Aktion dabei in zwei separate Teile aufzutrennen und die vielen Passant*innen bunt und vielfältig informieren zu können, war uns dabei ein besonderes Anliegen. 🙂

    Hätte ich nachher Zeit, würd ich in eurem Plenum vorbeischauen und kurz davon erzählen.. naja, vielleicht nächste Woche?!
    Habt ihr Kapazitäten oder ist die Aktion evtl. nichts für euch!? Schaut ihr mal vorbei oder habt vielleicht sogar selbst eine Idee, wie ihr die Aktion bereichern könnt?

    Über Feedback würden wir uns freuen!
    Daniel von XR Bochum

    Extinction Rebellion Bochum
    =========================



    Sofortmaßnahmen-Entwurf

    (s. auch im PAD : https://yopad.eu/p/BoKlima-Plenum-12.05-365days )

    Stefan vom 15.12.2021 m.d.B. um Durchsicht und Kommentierung:
    *    bis 10. Jan ’22 Editieren / verfeinern / …..
    *    auf dem Plenum am 19.01 sollen diese ‘finalisiert’ werden
    * Ziel als Forderung für Sofortmaßnahmen in einem KNB veröffentlichen

    Sofortmaßnahme 1:  Klimaneutralität jetzt!

    • Bei allen aktuell in Planung befindlichen Neubau- und        Sanierungsvorhaben städtischer Gebäude:
      • Planung und Ausführung mit dem verbindlichen Ziel klimaneutrale Gebäude mit Schwammfunktion zu schaffen
      • (Die städtische Leitlinie vom 1.9.2021 (!) bleibt hinter dieser notwendigen Forderung weit zurück)

    Sofortmaßnahme 2:  Weckruf Dach! 

    • Die Dächer aller städtischen Gebäude hinsichtlich ihrer Nutzbarkeit für die drei vordringlichen Aufgaben:
      • Energiegewinnung (PV oder Solarthermie)
      • Regenwassernutzung 
      • Verbesserung des Mikroklimas/Hitzeschutz/Regenwasserrückhaltung (Gründächer)
    •         klassifizieren und entsprechende Maßnahmen einleiten.

    Sofortmaßnahme 3:  Mobil zu Fuß und Rad! 

    • Große Tempo 20 / 30 Zonen einrichten — Innenstadt!
      • im Detail aufführen 
        • Innenstadtring als Einbahnstr (Bus-, Taxi-, CarSharing- ;  Fahrrad- ; Auto-Spur)
    •   kein kostenloses Parken für städtische Mitarbeiter in den Parkhäusern
    •   keine Dienstverbrenner für die städtischen Mitarbeiter
    •   Tarifsenkung bei der ÖPNV-Nutzung

    Sofortmaßnahme 4:  Grüne Oase Innenstadt! 

    • Erhalt der Freiflächen im Stadtgebiet
    • Begrünung in den Hitzeinseln der Stadt
      (Bäume, Fassaden- u.  Dach-Begrünung (siehe Weckruf Dach!)) 

    —- Ergänzungen Heidi (Dez’21) —

    • Baustop auf landwirtschaftlichen Flächen. (Die qm-Preise für landwirtschaftliche Böden müssen viel höher liegen. Fast kostenlose Vernutzung von Boden! Immobilienfinanzierung machen durch diese niedrigen Bodenpreise zu viel Reibach. Änderung der Gesetzgebung. Wertschätzung des Bodens muß sich ändern.)
    • – Gewerbegebiete in den Fokus: ökologische, nachhaltige Sanierung der alten/älteren Gebäude und Grundstücke- dort Entsiegelung übergroßer Parkplätze- Dachbegrünung- ästhetisch ansprechende Gestaltung der Regenrückhaltung und des Geländes/Grundstücks- schriftliche Anregungen für Firmen und Gewerbetreibende
    • – entsprechende Gestaltung neuer Gewerbegebiete
    • – Rub-, Gesundheitscampus: Dachbegrünungen, RRB vor Ort
    • Mobilität: – Kfz-freie Siedlungen mit ökologische.nachhaltiger und ästhetischer Gestaltung- zur Ermöglichen verbessertes Mobilitätsangebot- Entsiegelung übergroßen Parkplätze (s.Lidl, Viktoriastraße)
    • Freiflächen/Grün:-Erhalt und ökologische Aufwertung


    1. ORGA :
      1. Tagesordnung : https://work.boklima.de/?p=11845
      2. Jitsi Link : https://meet.jit.si/BoKlima-Plenum-x1024
      3. 2. Jitsi Link (bei Problemen) : https://jitsi.hamburg.ccc.de/BoKlima-Plenum-x1024
      4. Gemeinsames PAD : https://yopad.eu/p/BoKlima-Plenum-12.05-365days
      5. Protokoll




  • E-Autos als Energiespeicher?

    “Die hätten eine Kapazität von 100 Atomkraftwerken”

    (04.08.22, ntv.de ) , Original : hier

    Wer sich eine Solaranlage auf seinem Dach installiert, steht vor einem Problem: Der günstige Strom wird vor allem dann produziert, wenn man selbst nicht zu Hause ist. Nach dem Sonnenuntergang bleibt abends nur die teure Energie aus dem Netz. Um den Verbrauch zu optimieren, werden die meisten Solaranlagen deshalb nur noch mit Heimspeicher verkauft. Die mit Abstand besten Energiespeicher stehen aber vor der Haustür. Doch das Potenzial von E-Autos lässt Deutschland in den Augen von Christian Rahn bisher ungenutzt. Vor allem die hiesigen Ladesäulen sind ein Problem. “Andere Länder machen vor, dass es funktioniert”, ärgert sich der Geschäftsführer von Otovo Deutschland im “Klima-Labor” von ntv. “Es gibt keinen Grund, warum das in Deutschland nicht auch funktionieren sollte.”

    ntv.de: Erklären Sie bitte einmal, was “bidirektionales Laden” bedeutet.

    Christian Rahn: Das bedeutet schlicht, Energie in beide Richtungen auszutauschen. In erster Linie geht es um Strom, den man irgendwo speichern und in unterschiedliche Bereiche wieder abgeben kann.

    Und das brauchen wir in Deutschland ganz dringend, um die Energiewende zu schaffen?

    Es könnte zumindest ein Baustein sein. Bei den erneuerbaren Energien ist es ja in aller Regel so, dass insbesondere bei der Solarenergie, aber auch bei der Windenergie Strom dann produziert wird, wenn die Sonne scheint und der Wind besonders stark weht. Das bedeutet aber nicht, dass ich diese Energie auch in diesem Moment benötige.

    Die Sonne scheint nicht nachts, darauf wird ja immer wieder hingewiesen.

    Und auch nicht am frühen Morgen oder in den Abendstunden. Vielleicht ist das aber genau die Zeit, in der ich meinen selbst produzierten Strom am liebsten nutzen möchte. Sowohl im kleinen Bereich, aber auch mit Blick auf die Makroebene oder Deutschland kommen an dieser Stelle Stromspeicher ins Spiel. Es ist ja heute schon teilweise so, dass wir mehr Strom produzieren als wir speichern können, wenn die Sonne scheint und der Wind kräftig bläst. Insofern spielt das Thema Speichern bei den erneuerbaren Energien eine große Rolle.

    Es heißt aber bidirektionales Laden. Was wird dort geladen?

    Bei Solaranlagen ist in der Regel zu 85 Prozent ein sogenannter Heimspeicher dabei, ein Stromspeicher für den Keller. Damit kann ich den Tag über überschüssigen Strom speichern und in den Abendstunden wieder nutzen. Das ist eine Art des bidirektionalen Ladens oder Abgeben: Ich lade einen Speicher und gebe die Energie zurück an alle Verbraucher, die an das Haus angeschlossen sind.

    https://audionow.de/podcast/8dfade80-929b-4b5c-a135-dd70e4471fd7/embed/2d9e7579-1560-44fc-ad76-bf63a4472bf6/0/333333*Datenschutz

    Und wenn man den Strom in das Netz einspeist, bekommt man Geld?

    Ich selbst habe vor zwölf Jahren eine Solaranlage auf meinem Dach installiert und erhalte aus der damaligen Zeit noch eine Einspeisevergütung von über 30 Cent.

    Das lohnt sich ja.

    Leider ist die Einspeisevergütung in den letzten Jahre immer weiter gesunken, während die Strompreise in der gleichen Zeit drastisch gestiegen sind. Man zahlt mehr als 30 Cent für jede Kilowattstunde Strom. Die Produktionskosten liegen bei einer normalen Solaranlage bei 12 bis 14 Cent pro Kilowattstunde. Das heißt, ich produziere verhältnismäßig günstig Strom. Ohne Speicher verbrauche ich aber nur 35 bis 40 Prozent davon selbst. Mit einem gut dimensionierten Speicher kann ich den Verbrauch auf 85 bis 90 Prozent steigern.

    Wo finde ich das Klima-Labor?

    Das Klima-Labor finden Sie bei ntv und überall, wo es Podcasts gibt: Audio Now, Apple Podcasts, Amazon Music, Google Podcasts, Spotify, RSS-Feed

    Also haben alle Menschen, die sich erst jetzt eine Solaranlage anschaffen, finanziell einen Nachteil, wenn sie ihren Strom ins Netz einspeisen, anstatt ihn selbst zu benutzen?

    Genau. Der selbstproduzierte Strom kostet 12 bis 14 Cent. Für den Strom aus dem Netz zahlt man 30 Cent. Die Strategie ist also, möglichst viel selbstproduzierten Strom zu speichern und zu verbrauchen und die Menge des Stroms, die aus dem Netz bezogen wird, zu minimieren.

    Und wie gut funktioniert das in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern?

    Wir hier stehen tatsächlich noch ganz am Anfang. Gerade im Bereich der E-Mobilität und bei den Speichern, die in E-Autos verbaut sind. Das ist ein Potenzial, das bei der Energiewende einen wichtigen Baustein liefern könnte. Das hat damit zu tun, dass die Speicher, die in Solaranlagen eingesetzt werden, üblicherweise eine Kapazität von zehn Kilowattstunden haben. In E-Autos sind die Speicher im Schnitt 75 Kilowattstunden groß. Das ist ein Vielfaches dessen, was in Häusern als Heimspeicher zur Verfügung steht, ein gigantisches Potenzial.

    E-Autos sind also super gute Energiespeicher?

    Bayerns Energiekrise “CSU hat Ausbau der Erneuerbaren kaputtgemacht”

    Potenziell auf jeden Fall. Aber das setzt natürlich voraus, dass die Autos irgendwo am Netz hängen und ihren Speicher zur Verfügung stellen. Das tun sie nicht, wenn sie unterwegs sind. Aber wir wissen natürlich, dass Autos im Alltag zu 95 Prozent vor der Tür rumstehen. Insofern wäre es sinnvoll, dieses Potenzial in der Ladeinfrastruktur zu nutzen.

    In Berlin sieht man immer häufiger Ladesäulen, aber auch E-Autos auf den Straßen. Das könnte man einfach nutzen?

    Nein, in der Regel noch nicht. Es gibt aktuell in Schwäbisch Hall einen Feldversuch. Dort hat die Gemeinde ein Parkhaus mit entsprechenden Ladesäulen versehen, bei dem man sein E-Auto mit der entsprechenden Technologie anschließen kann.

    Woran liegt das? Kann man Autos und Ladesäulen nicht nachrüsten?

    Technisch ist das alles möglich. In Utrecht in den Niederlanden gibt es sehr viel Infrastruktur, die Autos sowohl im privaten als auch im öffentlichen Bereich in das Stromnetz einbindet. Auch in Asien sind viele Länder wie so oft schon deutlich weiter, was das betrifft. Genauso wie die Autohersteller. Man braucht im Grunde genommen Software, die bestimmte intelligente Lade- und Entlade-Prozesse steuern, und die entsprechende Hardware. Letzten Endes geht es darum, die richtigen Stecker zu haben.

    Wirtschaft 08.04.22

    Enpal-Gründer im Interview “Unsere Nachfrage explodiert gerade”

    Das heißt, man könnte die Ladesäulen nachrüsten?

    Ja. Viele Autos sind dafür auch vorgesehen. Man müsste in vielen Bereichen nur die Infrastruktur Hardware-seitig anpassen.

    Wird das nicht gemacht, weil die Technik zu anspruchsvoll ist? Oder sind die rechtlichen Hürden zu hoch?

    Bei der Regulierung ist auf jeden Fall auch noch einiges zu tun. Aber grundsätzlich gilt, dass andere Länder uns bereits vormachen, dass es funktioniert. Es gibt keinen Grund, warum das in Deutschland nicht auch funktionieren sollte.

    Hat man das denn politisch auf dem Schirm? Haben Sie eine Idee, wo es hakt?

    Bis zu 600 Euro jährlich So lässt sich mit privaten Solaranlagen Geld sparen

    Es gibt jetzt ein neues Förderprogramm der Bundesregierung. Das sieht vor, bidirektionales Laden mit knapp 100 Millionen Euro zu fördern. Man hat es also schon auf dem Schirm. Ich bin auch sehr zuversichtlich, dass in dem Bereich viele Dinge in Gang kommen, weil das Potenzial riesig ist. Es gibt ja viele Prognosen, was die Verbreitung der Elektroautos betrifft. Es wird von bis zu 15 Millionen Fahrzeugen gesprochen, die bis 2030 in Deutschland unterwegs sind. Die hätten, wenn man das hochrechnet, eine Kapazität von 100 Atomkraftwerken. Das ist gigantisch. Insofern spricht alles dafür, dass wir diese Speicherkapazität nutzen.

    Wie teuer wäre es denn aktuell, sich eine Photovoltaikanlage, einen Speicher, eine Wallbox für die Garage und ein E-Auto anzuschaffen?

    Das E-Auto ist mit Sicherheit das Teuerste. Eine Photovoltaikanlage für einen Vier-Personen-Haushalt kostet je nach Strombedarf zwischen 12.000 bis 15.000 Euro. Je mehr Module für die Stromproduktion verbaut werden, desto teurer wird es. Beim Speicher muss man noch mal mit 5000 Euro plus x rechnen. Wallboxen, mit der man das Auto aufladen kann, sind inzwischen sehr günstig, die kriegt man deutlich unter 1000 Euro. Soll die Wallbox für das bidirektionale Laden geeignet sein, sieht es aufgrund der ziemlich dünnen Verbreitung allerdings anders aus. Die kosten momentan etwa 10.000 Euro.

    Größter Hebel für CO2-Bilanz E-Auto-Batterien bekommen zweites Leben

    Also schon eine höhere fünfstellige, wenn nicht sogar sechsstellig Summe. Ist denn die Nachfrage bei Ihnen und Otovo nach Solaranlagen trotz der Kosten hoch?

    Ja, extrem hoch. Die hat vor allem durch die Ukrainekrise noch mal eine besondere Dimension bekommen. Die Nachfrage ist aber allein durch die Konstellation der vergangenen Jahre sehr hoch: Die Strompreise sind massiv gestiegen, die Kosten für Solaranlagen gleichzeitig extrem gesunken.

    Und wie lange ist die Wartezeit derzeit ungefähr?

    Das hängt ein bisschen davon ab, welche Anlage sie bestellen. Wenn Sie heute bestellen, müssen Sie damit rechnen, dass es drei Monate dauert, bis sie tatsächlich auf Ihrem Dach installiert ist.

    Weil Monteure fehlen? Das hört man ja häufiger.


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    Der Fachkräftemangel spielt in unserer Branche grundsätzlich eine große Rolle. Es besteht ein Ungleichgewicht zwischen Nachfrage und Installationskapazität. Bei Otovo konzentrieren wir uns auf den privaten Bereich, also auf Eigenheimbesitzer. In Deutschland gibt es ungefähr 15 Millionen Häuser, die für eine Solaranlage geeignet sind. Davon haben derzeit nur knapp 10 Prozent tatsächlich eine Anlage auf dem Dach, obwohl die Nachfrage groß ist. Aber wir können mit den vorhandenen Kapazitäten derzeit nur zwischen 250.000 und 300.000 Anlagen pro Jahr installieren. Da könnte deutlich mehr gehen.

    Worauf muss man denn achten, wenn man beschließt, sich eine Solaranlage anzuschaffen?

    Nichtso vieles, wenn man einen kompetenten Partner hat, der einen berät. Wir führen erst einmal eine Bedarfsanalyse durch und schauen genau, wie hoch der Strombedarf in den nächsten Jahren ist, um die Anlagen optimal zu dimensionieren. Als nächstes schauen wir uns die Gegebenheiten auf dem Dach an. Ein Speicher ist natürlich eine Möglichkeit, um den Eigenverbrauch möglichst zu optimieren. Dann braucht man einen lokalen Partner, der diese Anlage installiert. Das sind Fachbetriebe. Die kümmern sich in Abstimmung mit uns auch darum, die Anlage beim Netzbetreiber anzumelden. Natürlich muss auch von einem Elektriker geprüft werden, ob die Stromleitungen im Haus auf dem aktuellen Stand sind, damit ich die Anlage anschließen kann.

    Wir wollen das Gebäude ja nicht abbrennen.

    Genau! Das sind natürlich eine Menge Dinge, aber nichts, worum ich mich als Kunde aktiv kümmern muss. Es gibt auch ein Register, bei dem sämtliche Solaranlagen registriert und angemeldet sind. Das ist aber auch kein Hexenwerk. Im Grunde muss man nur die Anlage mit den Leistungswerten eingeben. Damit ist es dann auch schon getan.

    Mit Christian Rahn sprachen Juliane Kipper und Christian Herrmann. Das Gespräch ist zur besseren Verständlichkeit gekürzt und geglättet worden.

    Klima-Labor von ntv

    Was hilft gegen den Klimawandel? Klima-Labor ist der ntv-Podcast, in dem Clara Pfeffer und Christian Herrmann Ideen und Behauptungen prüfen, die toll klingen, es aber selten sind. Klimaneutrale Unternehmen? Gelogen. Klimakiller Kuh? Irreführend. Aufforsten? Verschärft Probleme. CO2-Preise für Verbraucher? Unausweichlich. Windräder? Werden systematisch verhindert.

    Das Klima-Labor – jeden Donnerstag eine halbe Stunde, die informiert und aufräumt. Bei ntv und überall, wo es Podcasts gibt: Audio Now, Apple Podcasts, Amazon Music, Google Podcasts, Spotify, RSS-Feed

    https://audionow.de/podcast/8dfade80-929b-4b5c-a135-dd70e4471fd7/embed/all/0/333333*Datenschutz

    Quelle: ntv.de

  • Wir müssen die alten Bäume retten

    Wir müssen die alten Bäume retten

    (05.08.22, der Standard) , Original : hier

    Gegen die Hitze: Lasst die alten Bäume stehen!

    Pro angefangene 15 Zentimeter an Stammumfang muss ein Ersatzbaum gepflanzt werden.

    Eine 80 Jahre alte Linde kühlt wie 208 Kühlschränke, zeigt eine Untersuchung der TU München. Dennoch werden in Wien immer noch Bäume gefällt

    Sie sind das wichtigste Gut, das wir haben, wenn die Temperaturen in der Stadt auf über 30 oder gar 35 Grad wandern: Bäume. In Wien sind sie durch das Baumschutzgesetz geschützt, doch es gibt diverse Ausnahmen – so fallen etwa Bäume mit einem geringeren Stammumfang als 40 Zentimeter oder Obstbäume nicht darunter.

    Und auch bei der Auslegung der Bestimmungen werden Unternehmen mitunter kreativ, denn Bäume stehen oft im Weg, wenn neu und lukrativ gebaut werden soll. Und dann wird eben doch ein Baum gefällt, der eigentlich stehen bleiben müsste, weil aus wirtschaftlichen Interessen ein Schlupfloch gefunden oder eine Vorgabe großzügig ausgelegt wird.

    Neu statt alt

    Die Beschwichtigung heißt dann Ersatzpflanzung. In Wien ist vorgesehen, dass für für Bauvorhaben oder für Projekte entfernte Bäume pro angefangene 15 Zentimeter an Stammumfang ein Ersatzbaum mittlerer Baumschulqualität mit acht bis 15 Zentimeter Stammumfang gepflanzt werden muss.

    Umgerechnet bedeutet das: Wird etwa eine 80 Jahre alte Linde mit Stammdurchmesser von 60 Zentimetern entfernt, müssen dafür vier junge Bäume gesetzt werden. Sind Ersatzpflanzungen nicht möglich, muss eine Ausgleichsabgabe gezahlt werden – wozu viele Bauträger gerne bereit sind, zumal pro Baum nur 1090 Euro anfallen.

    Was auf dem Papier nicht schlecht klingt, bringt in der Realität und vor allem in schweißtreibenden Sommernächten in der Stadt nicht wirklich Linderung. Denn Baum ist nicht gleich Baum – das zeigt ein Vergleich der TU München: Eine 20 Jahre alte Linde verdunstet über ihre Blätter Wasser im Volumen von 32 Badewannen, während es bei einer 80 Jahre alten Linde 320 Badewannen sind. Noch deutlicher: Der junge Baum kühlt wie 21, der alte wie 208 Kühlschränke. Das zeigt klar: Wir müssen um die alten Bäume kämpfen! (Bernadette Redl, 5.8.2022)

  • Balkon-Solar-Initiative — Wechselrichter, Befestigung – Typen , Beschaffung

    Balkon-Solar-Initiative — Wechselrichter, Befestigung – Typen , Beschaffung

    (zur Balkon-PV-Solar-Startseite )

    Hier stellen wir Informationen zu den aktuellen Typen , Beschaffungsmöglichkeiten für Wechselrichter bereit.

    Bitte an Alle — da die Beschaffungslage insbes. für Wechselrichter z.Zt. ‘recht schwierig’ ist und die Informationen sehr schnell wechseln / veralten — helft bitte mit durch einen Kommentar (s. ganz unten) oder durch eine E-M an boalkon-solar [bei ] boklima.de hier für alle Interessierten etwas mehr Klarheit zu schaffen … 🙂

    Danke, BoKlima.de



    Wechselrichter

    (Funktionsweise siehe Hauptseite : hier

    Für Balkon-Solar-PV-Module gibt es grundsätzlich 2 Möglichkeiten
    a) 300 Watt Wechselrichter (bei 2 Modulen werden 2 gebraucht)
    b) 600 Watt Wechselrichter (einer für 2 -3 Module)

    Liste von 300W Wechselrichtern (unvollst.)

    • Mi300 von Boswerk
    • Enphase IQ7/IQ7+

    Liste von 600W Wechselrichtern (unvollst.)

    • 2 Stück Enphase IQ7/IQ7+ (nicht IQ7X)
    • bitte jeweils ein Kabel für den Netzanschluss mitbestellen.

    Nehmt den, der Preiswert zu haben ist Preise z.Zt. (260-350€).

    Mögliche Bestell-Shops für WR

    Luxembourg


    Wechselrichter Vergleich

    youtube : https://www.youtube.com/watch?v=JElxoFdSPqw (30.04.22)
    und
    youtube : https://www.youtube.com/watch?v=c97zRMcPM2w (25.06.22)

    Vergleichstest aktueller Wechselrichter der 600W Klasse für Balkonkraftwerke

    (30.04.2022)
    Seid Ihr unentschlossen welchen Wechselrichter (Inverter) Ihr für euer Balkonkraftwerk nehmen sollt? In diesem Video erfahrt Ihr welches Gerät das Beste für euch ist mit teils überraschenden Ergebnissen. Mit dabei sind:
    * Envertech EVT560 * Hoymiles HM-600 * TSUN TSOL M800
    * APSystems DS3-S * APSystems QS1

    Vorherige Testberichte mit “China” Wechselrichtern
    Teil 1: Stromqualität https://youtu.be/tyOC3bi__2o
    Teil 2: Sicherheit https://youtu.be/6UZDS7s8Ts8
    Teil 3: Wirkungsgrad https://youtu.be/iMhlAq-1r4Q

    Die Wechselrichter wurden mir für den Test von den Zuschauern Philipp und Marco ausgeliehen. Vielen Dank dafür Wenn Ihr mit dem Gedanken spielt ein Balkonkraftwerk zu kaufen dann schaut doch mal auf Philipp’s Facebook Seite vorbei: https://www.facebook.com/EasySolar-pvb-113419538009695/
    Ihr findet dort auch Beispiele wie und wo sich “Balkonkraftwerke” überall installieren lassen. Mail: Easysolar-pvb@posteo.de Links aus dem Photovoltaikforum
    https://www.photovoltaikforum.com/thr…
    https://www.photovoltaikforum.com/thr…




    Ergänzungswünsche / Anregungen zu obigen Infos bitte per E-M an boklima [bei] boklima.de


    Interessierte tragen bitte neue Infos / Änsderungen via Kommentar ein
    (bleibt freigeschaltet solange da keine FehlNutzung stattfindet)


  • Sommergespräch Dr. Markus Bradtke Jeder Tropfen Wasser zählt

    (08.08.22 , Stadtspiegel) , Original : hier


    (( Das alles würde wesentlich schneller und effektiver klappen , würde die Stadt nicht soviel alte Bäume abhacken bzw. zum Fällen freigeben und nicht so viele freie Natur-Flächen zur Versiegelung und Bebauung frei geben ))


    „Bis 2035 möchte Bochum klimaneutral und zu 100 Prozent erneuerbar sein. Und wir wollen so schnell wie möglich eine klimaresistente und klimaresiliente Stadt werden“, sagt Stadtbaurat Dr. Markus Bradtke in seinem Sommergespräch bei weit über 30 Grad auf dem Rathaus-Balkon. Um für Folgen des Klimawandels wie zunehmende Hitzewellen, Starkregen und Überschwemmungen besser gerüstet zu sein und die Ziele des Klimaplans 2035 für Bochum zu erreichen, muss Bochums Stadtverwaltung mit den Bürgerinnen und Bürgern an einem Strang ziehen.

    Der Bochumer Klimaplan orientiert sich an den internationalen Nachhaltigkeitszielen, die die Vereinten Nationen festgelegt haben. Auch wenn die Stadt alle 17 Ziele als wichtig erachtet: Nicht auf alle – wie den Schutz des Meeres – kann Bochum gleich stark einwirken. Die Stadt konzentriert sich verstärkt auf zehn Ziele, darunter „bezahlbare neue Energie“ „Industrie, Innovation und Infrastruktur“ und „Maßnahmen zum Klimaschutz“. Bis Anfang 2023 will die Stadt ihre Strategien als „Global nachhaltige Kommune“ (GNK) und ihren Klimaplan miteinander verknüpfen und dem Rat ein Paket mit konkreten Maßnahmen vorlegen. Dieses Vorgehen ist bundesweit einmalig.

    Stadt und Bürgerschaften arbeiten gemeinsam

    Es gibt bereits Beispiele für das gemeinsame Engagement von Stadt und Bürgerschaft, wie die Bewässerung von Bäumen an Straßen und in Parks. Während die Stadt ein System testet, das Bodenfeuchte messen und so den Wasserbedarf der Pflanzen ermitteln kann, gießen Bürgerinnen und Bürger ehrenamtlich – zum Beispiel als Gieß-Patinnen und -Paten – die Bäume vor der eigenen Haustür. Die Stadt fährt dank des technisch-smarten Monitorings nur zu den Bäumen, die Wasser benötigen. Das spart Wege, Co2, Zeit und Wasser – „denn jeder Tropfen zählt“, so Bradtke.

    Immer mehr Straßen mit Rigolen ausstatten

    Das gilt nicht nur für die zunehmend unter Hitzestau leidenden Bäume und Pflanzen, sondern auch für den städtebaulichen Umgang mit den vielen versiegelten Flächen, die kein Wasser durchlassen: In Straßen, die besondere Hitzespots darstellen, baut das Tiefbauamt nach und nach sogenannte „Baumrigolen“, unterirdische Tanks, die Wasser speichern und die Vegetation damit versorgen. Bochum ist eine der ersten Städte Deutschlands, die dies tut. Ziel ist es, immer mehr Straßen mit Rigolen auszustatten. „Das geht allerdings nicht von heute auf morgen“, sagt Bradtke. Denn: Für den Umbau ist eine komplette Neuordnung des Straßenraums unter wie oberirdisch nötig. Markus Bradtke ergänzt: „Wir müssen die Stadt als Schwamm denken. Das heißt, das Wasser möglichst lange zurückzuhalten oder oberflächlich abzuführen, damit es die Stadt im Sommer kühlt. Bei Starkregen können so auch Überschwemmungen verhindert werden. Sauberes Wasser gehört nicht mehr in den Kanal.“

    Zu den Nachhaltigkeitszielen zählt auch, „bezahlbare erneuerbare Energien“ anzubieten. Um Anreize für deren Nutzung zu schaffen, fördert die Stadt den Ausbau von Solaranlagen, Fassaden- und Dachbegrünungen. Auf diese Weise kann jeder private Carport und Balkon, aber zum Beispiel auch jede Bogestra-Haltestelle einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem sie Sonnenenergie erzeugen oder Wasser speichern und dieses dem natürlichen Grundwasserkreislauf wieder zuführen.

    Bochum setzt auf Nachhaltigkeit

    Bochums Bemühungen um Nachhaltigkeit durchziehen längst sämtliche städtischen Arbeitsfelder – bis hin zu Kleiderspinden. Seit vergangenem Herbst setzt die Stadt auf faire und nachhaltige Beschaffung: Das gilt nicht nur für Bürobedarf, sondern auch für Dienstbekleidung wie Sicherheitsschuhe für die Beschäftigten der Bauämter und die Einsatzkleidung von Feuerwehr und Rettungsdienst. „Die Hälfte meiner Kleidung im Schrank ist übrigens secondhand – und trotzdem neu oder neuwertig, oft Fehlkäufe“, verrät Markus Bradkte. Denn: Neben „nachhaltiger Produktion“ zählt ebenso „nachhaltiger Konsum“ zu den globalen Zielen, die jede und jeder lokal für sich umsetzen kann.

    Klimagerechte Mobilität

    Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Bochumer Klimaplans und ebenfalls ein internationales Nachhaltigkeitsziel ist klimagerechte Mobilität: Die Stadt löst dies immer stärker ein, schafft beispielsweise bereits seit 2018 keine neuen städtischen Fahrzeuge mehr mit reinem Verbrennungsmotor an, sondern nur noch mit Hybrid- oder Elektroantrieb. Sie testet zudem in ihrem Fuhrpark andere Zukunftstechnologien wie den Antrieb mit Wasserstoff. „Ich wünsche mir in diesem Bereich mehr Förderung“, betont Baudezernent Markus Bradtke.

    Gut mit dem Rad unterwegs

    Dass nicht nur die städtischen Mitarbeitenden gut von A nach B kommen, sondern auch alle, die in Bochum wohnen, arbeiten oder zu Besuch sind, liegt zu einem großen Teil in der Verantwortung der Stadt. Deshalb baut Bochum das Radwegenetz massiv aus. Dazu gehört auch der Bau des Radschnellweg Ruhr (RS1): „Jetzt haben viele Bochumerinnen und Bochumer die Wahl, ob sie mit dem Auto zur Arbeit fahren“, so Bradtke, „oder lieber mit dem Fahrrad über den RS1.“ Auch der ÖPNV bietet in Bochum eine gute Alternative: 2020 hat die Stadt mit einem neuen Netz eine deutliche Verbesserung insbesondere auf den Hauptstrecken geschaffen – dann kam Corona. Langsam erholt sich der ÖPNV und der Ausbau kann weitergehen. Die Stadt ist optimistisch, dass sich der ÖPNV mit Hilfen wie dem 9-Euro-Ticket und ähnlichen Angeboten wiederbeleben lässt.
     

    Jeder muss anpacken

    Markus Bradtke ist zuversichtlich, dass die Stadt gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern die Folgen des Klimawandels wenigstens ein wenig abfedern kann. Dennoch: „Der Klimawandel ist real spürbar – und eindeutig menschengemacht. Das merken wir an heißen Tagen wie diesen ganz deutlich. Nun ist es an uns allen, wie wir mit unserer Stadt, unserem Planeten und den mannigfaltigen Belastungssituationen umgehen.“

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