WDR 5 Morgenecho – Westblick am Morgen. 14.04.2020. 04:02 Min.. Verfügbar bis 14.04.2021. WDR 5. Von WDR 5. Link wdr5-Beitrag, direkter Link zum Audio-Beitrag
Letztes Jahr haben viele Kommunen in NRW den Klimanotstand ausgerufen. Damit wollen die Städte anerkennen, dass es eine Klimakrise gibt. Bisher aber setzen nur wenige Kommunen komplett auf Ökostrom. Eine Ausnahme ist Nettetal, berichtet Moritz Börner.
Wäre doch wünschenswert , wenn hier auch bald Bochum auftauchen würde …
Hallo, hiermit lade ich herzlich zum nächsten Treffen des Bochumer Klimaschutzbündnisses ein: am 15.04.2020 werden wir um 18:00 Uhr wegen des Kontaktverbots auf Grund der Corona-Panepedemie eine Telefonkonferenz durchführen. Wer daran teilnehmen möchte möge sich unter der neuen E-Mail-Adresse boklima@boklima.de melden. Wir verschicken ca. 30 Min vorher die aktuellen Einwahldaten.
Die Coronaepedemie verdrägt zur Zeit alle anderen Themen. Aber auch wenn die Treibhausgasemissionen aktuell zurückgehen sind effektive Maßnahmen wegen der lang anhaltenden katastrophalen Auswirkungen der Klimakrise dringend notwendig. Die Emissionen werden leider wieder ansteigen.
Vorläufige Tagesordnung:
Berichte der AG’s und Unterstützer*innen
Klimanotstandsbriefe (zwei sind abgesandt: Haus des Wissens ; ÖPNV ) 3. Klimanotstandsbrief im Entwurf:
Nachhaltigkeitstag: Ideen sind gefragt, insbesondere zu den Nachhaltigkeitsthemen Ökonomie und Soziales. Die ersten Ideen und natürlich weitere werden hier gesammelt. Bitte erweitern ! Der Termin wird vom 06.06. wahrscheinlich in den September verlegt, die nächste Telko wahrscheinlich erst am 21.04. stattfinden. Wer sich an der Vorbereitung beteiligen möchte möge sich melden ( boklilma@boklima.de ).
Wie werden wir mehr? Ideen wie wir mehr Menschen für die Mitarbeit im Bochumer Klimaschutzbündnis begeistern können sind gefragt.
Flyer : Wir sollten einen Flyer vlt. Postkarte zum Auslegen in Geschäften , Kneipen , … erstellen . Inhalte : Was wir machen , Ziele , Verweis auf Site , Treffen / Telkos , …
Coaching für die Handhabung und Struktur von BoKlima.de sowohl für reine Leser wie auch für Leute die Beiträge erstellen / Bearbeiten möchten . ( per WebConf ) ?
Betreff: Antw: Offener Klimanotstandsbrief zum Haus des Wissens
Sehr geehrter Herr Franke, vielen Dank fürs Nachhorchen. Der Stand des Vergabeverfahrens lässt im Moment viele Antworten noch nicht zu. Vieles wird erst in den kommenden Monaten detailliert geplant. Daher wollten wir uns ja sehr gerne mit Ihnen und Ihren Mitstreiter*innen treffen, um uns persönlich oder per ViKo auszutauschen. Wir wollten uns gegenseitig auf den Stand setzen, welche Ideen und Konzepte wir haben – vieles ist umfassender als in Ihren Fragen angedeutet. Leider haben Sie dies abgelehnt. Unser Angebot steht weiter. Ich werde Ihnen zudem die Antworten auf Ihre Fragen in der kommenden Woche zukommen lassen.
Vorab aber schon einmal zu ihrem Kernvorschlag: Das geplante „Haus des Wissens“ bietet die besondere Chance für die Stadt Bochum, ihre Angebote als Stadt des Wissens begehbar und erlebbar zu machen. Wissen der Zukunft umfasst selstverständlich das Thema Nachhaltigkeit in all seinen Facetten. Es wird also, wie schon einmal beschrieben, inhaltlich sehr stark gespielt werden und erlebbar sein. Es wird konzeptionell aber mehr sein als ein reines Klimahaus.
Beste Grüße ein schönes Wochenende und bleiben Sie gesund! Britta Freis
wir kommen zurück auf Ihre freundliche Mail vom 27.2.2020 und möchten uns heute mit unserem Anliegen nochmals in Erinnerung bringen. Hatten Sie zwischenzeitlich Gelegenheit zu unserem Kernvorschlag eine Haltung zu gewinnen? Wir gaben zu bedenken:
“Was liegt eigentlich näher, als dass ein in Zeiten des Klimawandels entstehendes „Haus des Wissens“ eben selbst Ausdruck und Träger desjenigen Wissens wird, das wir jetzt und in Zukunft so dringend benötigen? Denn vor dem Wissen steht das Erlernen und dieses erwächst aus dem Erleben!”
Bedauerlicherweise sucht man in den öffentlich zugänglichen Quellen zum “Haus des Wissens” vergeblich nach substanziellen Ansätzen zu Klimaschutz und Klimaanpassung. Dies divergiert zum Tenor Ihrer o.g. Mail, in der Sie die “Durchdringung sozialer, ökologischer und ökonomischer Fragen”, kurz die Behandlung der Nachhaltigkeit in einem umfassenden Sinne, versichern. Welche Ergebnisse liegen dazu vor, wann dürfen wir mit den erbetenen aussagekräftigen Informationen rechnen?
Dabei möchten wir nicht versäumen Ihnen unsere in 10 Punkten formulierten Fragen zum HdW in Erinnerung zu rufen.
Wir verbleiben in der Hoffnung auf gehaltvolle Antworten sowie mit freundlichen Grüßen Ihre Bürger*innen des Bochumer Klimaschutzbündnisses (www.BoKlima.de) (Sprecher von BoKlima)
3,5 Millionen Euro Mehrkosten pro Jahr für die Stadt
Bürgermeister Zimmermann will Verkehrswende
In Monheim am Rhein können die Bürger ab Mittwoch
(01.04.20) umsonst Bus und auch einige S-Bahnen fahren. Das Angebot
gilt in der Stadt selbst und in der Nachbarstadt Langenfeld, die sich im
selben Tarifgebiet befindet. Voraussetzung: Man muss Monheimer sein.
Für das Angebot hat die Stadt den rund 43.000
Einwohnern den sogenannten “Monheim-Pass” geschickt. Neben weiteren
Funktionen enthält er auch einen Chip. Wenn man die Karte per Internet
oder App freischaltet, gilt der Pass als Gratis-Ticket für Bus und Bahn.
Auswirkungen zeigensich erst nach der Krise
Den Start des lange geplanten Angebotes hatte sich der Monheimer Bürgermeister Daniel Zimmermann (PETO) allerdings anders vorgestellt. Wegen der Corona-Krise fahren weniger Busse, es sind kaum Menschen unterwegs. “Aber es wird ja eine Zeit nach Corona geben”, meint Zimmermann.
Ab dem 1. April müssen die Monheimer nicht mehr für den öffentlichen Nahverkehr zahlen. Als Beispiel für andere taugt die Stadt aber nur bedingt.
In Monheim am Rhein können ab dem 1. April 2020 alle Einwohner
kostenlos mit dem Bus fahren. Die Kleinstadt zwischen Leverkusen und
Düsseldorf wird damit die einzige Kommune in Nordrhein-Westfalen, in der
die Bürger für den Öffentlichen Nahverkehr nichts mehr bezahlen müssen.
Die Stadt plant dafür jährlich knapp dreieinhalb Millionen Euro
auszugeben.
Gratis nur für Einheimische
Während Menschen, die nicht in Monheim wohnen, weiterhin Tickets
kaufen müssen, haben die mehr als 43.000 Einwohner den sogenannten Monheim-Pass
erhalten, der als Fahrschein innerhalb der Stadt fungiert und zudem
gratis die Nutzung der Stadtbibliothek gewährt. Wer etwa in die
benachbarten Großstädte Köln und Düsseldorf fährt, zahlt künftig nur
noch knapp die Hälfte. Die Entscheidung sei „ganz klar
Klimaschutz-motiviert“, sagte Bürgermeister Daniel Zimmermann der dpa.
Beim Ziel, den CO2-Ausstoß der Stadt bis 2030 deutlich zu reduzieren,
sei der Verkehr eine wichtige Säule „und da haben wir bisher noch keine
Einsparung erreicht“.
Mit der Maßnahme will der Bürgermeister vor allem die
Gelegenheitsfahrer dazu animieren, häufiger mit dem Bus zu fahren. „Man
kann Leute dazu zwingen, mehr Bus und Bahn zu fahren, wie das Düsseldorf
mit der Umweltspur macht“, sagte Zimmermann, „oder man versucht,
attraktive Alternativen zum Auto zu schaffen“. Damit nimmt Monheim in
NRW eine Vorreiterrolle ein. „Ich weiß, dass alle aufmerksam beobachten,
was wir hier machen“, sagte Zimmermann. Eine Sprecherin des
NRW-Verkehrsministeriums erklärte, man begrüße „jede Maßnahme, die den
ÖPNV attraktiver macht und dem Klimaschutz dient.“ Aber: „Kostenloser
ÖPNV hat dabei aus unserer Sicht nicht oberste Priorität.“
Monheim kann es sich leisten
Dass sich die Stadt Monheim in einer exponierten Lage befindet, weiß
auch der Bürgermeister: „Man muss ehrlicherweise sagen, dass das teuer
ist. Viele Städte können sich das vielleicht nicht leisten, aber es
hängt auch davon ab, welche Prioritäten man als Stadt setzt.“ Seit der
37-Jährige mit seiner Lokalpartei Peto vor zehn Jahren zum damals
jüngsten Bürgermeister des Landes gewählt wurde, hat er die Kommune
gehörig umgekrempelt. Sie gilt inzwischen als Steueroase, nirgendwo
sonst in NRW zahlen Unternehmen weniger Gewerbesteuern. Die Wirtschaft
in der Stadt floriert und sorgt für eine volle Stadtkasse, jährlich
schafft Monheim Millionenüberschüsse. Als Beispiel für andere Kommunen
taugt Monheim daher nur bedingt.
In den vergangenen drei Jahren hatte die Kleinstadt sein Netz bereits
erheblich ausgebaut, die Busse fahren statt 1,4 jetzt 2,1 Millionen
Kilometer pro Jahr. Einen positiven Effekt hatte das allerdings nicht,
wie Zimmermann zugibt: „Das Nutzerverhalten ist stagniert.“ Kurzfristig
rechnet Zimmermann auch mit dem Monheim-Pass nicht mit mehr Fahrgästen.
Schließlich würden gerade angesichts der Corona-Krise kaum jemand Bus
fahren. Auch die autonom fahrenden Kleinbusse, die erst Ende Februar
2020 den Betrieb aufnahmen, bleiben aktuell in der Garage. In den
kommenden drei Jahren, so lange gilt der mit den Verkehrsbetrieben
ausgehandelte Vertrag, will der Bürgermeister allerdings einen
deutlichen Anstieg sehen – auch wenn er sagt: „Auf ein bestimmtes Ziel
wollen wir uns bewusst nicht festlegen.“
Gratis: Andernorts schon Geschichte
Allein ist Monheim mit diesem Konzept in Deutschland nicht: Seit Januar ist Busfahren in Augsburg zumindest in der Innenstadt kostenlos, auch das bayerische Städtchen Pfaffenhoven bietet den Gratis-ÖPNV an. Im brandenburgischen Templin probierte man es zwischen 1998 und 2003. Als nicht nur die Fahrgastzahlen stiegen, sondern auch die Kosten, wurde das Projekt beendet. Von einem schnellen Ende nimmt Zimmermann Abstand, auch wenn die Verträge nur drei Jahre laufen: „Wenn man so etwas einführt, dann muss man es auch dauerhaft einführen. Das ist keine Sache für drei Jahre.“
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Um genau 20.30 Uhr werden am 28. März Menschen auf der ganzen Welt für eine Stunde das Licht ausschalten und so ein gemeinsames Zeichen für unseren lebendigen Planeten setzen. Das ist die Earth Hour, die Stunde der Erde. Machen Sie auch mit und werden Sie Teil der größten Umweltschutzaktion der Welt – einfach von Zuhause aus!
Warum die Earth Hour wichtig ist: Wenn es der Menschheit nicht gelingt, die Erderhitzung auf 1,5°C zu begrenzen, drohen katastrophale Konsequenzen für uns Menschen und für die Natur. Jede sechste Art könnte aussterben. Waldbrände werden häufiger. Dürren und Überflutungen heftiger. Und dennoch zögert die Bundesregierung beim Klimaschutz. Zögert beim Kohleausstieg, der mit 2038 viel zu spät kommt. Zögert bei der Erhöhung der europäischen und eigenen Klimaziele, die nicht ausreichen, um die Erderhitzung auf 1,5°C zu begrenzen.
Mit der Earth Hour appellieren wir dieses Jahr an
die politischen Entscheidungsträger und rufen ihnen gemeinsam zu: Es ist
Zeit zu handeln – für einen lebendigen Planeten!
Machen Sie mit und seien Sie bei der Earth Hour dabei! Schalten Sie am 28. März um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht aus. Gemeinsam mit Millionen Menschen auf der ganzen Welt werden wir im Klimaschicksalsjahr 2020 ein starkes Zeichen für unseren lebendigen Planeten setzen!
Licht aus für den Klimaschutz
Am 28. März ist “Earth Hour”- die “Stunde der Erde”. Pünktlich um 20.30 Uhr gehen dann im Zeichen des Umweltschutzes für eine Stunde die Lichter aus. Die Aktion soll daran erinnern, dass alle etwas für den Klimaschutz tun und Energie sparen können.
Licht aus für den Klimaschutz – Stadt und DEW21 setzen Zeichen bei weltweiter Aktion Nachricht vom 24.03.2020
Dortmund beteiligt sich auch 2020 an der WWF Earth Hour und schaltet am 28. März, um 20:30 Uhr, für eine Stunde das Licht aus. DEW21 sorgt dafür, dass zeitgleich die Lichter am Friedensplatz, die Beleuchtung der Reinoldi-, Propstei- und Petri-Kirche sowie die der DEW21-Hauptverwaltung, ausgehen.