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  • Kohleausstiegsgesetz Der Wald vertrocknet, die Regierung zündelt

    SPIEGEL, 05.07.20

    Eine Kolumne von Christian Stöcker Wer sich nicht vorstellen kann, was die Klimakrise bei uns anrichtet, sollte mal über Land fahren. Die klar erkennbare Zerstörung der Wälder ist nicht nur alarmierend: Wir alle finanzieren sie mit. 05.07.2020, 16.21 Uhr

    Waldsterben im Naturpark Arnsberger Wald Jochen Tack/ imago images

    Wer im Moment durch Deutschland fährt, kann die Katastrophe schon sehen, mit bloßem Auge, fast überall. Bewaldete Hänge, egal ob in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Thüringen oder Bayern, sehen aus wie die Rücken räudiger Tiere: überall hässliche braune Flecken, schüttere Stellen, große Flächen mit schon von Weitem als tot erkennbaren Bäumen. Es sind vor allem Fichten, die unter der Dürre, die Deutschland mittlerweile im dritten Jahr plagt, leiden: Wenn sie zu trocken werden, sind sie leichte Beute für Borkenkäfer.

    Auch wenn es in der zurückliegenden Woche vielerorts viel geregnet hat: Es ist auch 2020 viel zu trocken in Deutschland. Und natürlich auch zu warm, wie fast jedes Jahr mittlerweile.

    Die deutschesten aller Bäume, vom Tode bedroht

    Jahrgang 1973, ist Kognitions­psychologe und seit Herbst 2016 Professor an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW). Dort verantwortet er den Studiengang “Digitale Kommunikation”. Vorher leitete er das Ressort Netzwelt bei SPIEGEL ONLINE.

    Auch Buchen und Eichen, die gewissermaßen deutschesten aller Bäume, sind durch klimabedingten Schädlingsbefall in teils dramatischen Prozentsätzen vom Tode bedroht. Von der Waldbrandgefahr ganz zu schweigen. Seltsam, dass gerade die, die so gern über die “Heimat” schwadronieren, das Problem nach wie vor nicht sehen wollen.

    Schon im Mai 2020 lag die Expertenschätzung für die Waldfläche, die dieses Jahr zugrunde gehen wird, bei 400.000 Hektar. Das ist, sorry, zweimal so viel wie die Fläche des Saarlandes. Und es entspricht einem wirtschaftlichen Schaden in Milliardenhöhe.

    “Dass der Klimawandel im Gange ist, das war uns allen bekannt. Aber dass es uns jetzt in dieser Intensität so schnell überrollt hat, das haben wir, glaube ich, alle nicht geglaubt”, hat ein Forstwirt dem ZDF dieses Frühjahr gesagt.

    Jetzt überlegen Sie mal kurz, was Sie lieber mögen: Wälder oder Kohlekraftwerke?

    Zu späte Reue

    Deutsche Regierungen sind bekannt für euphemistisch benannte Gesetzesvorschläge, aber “Kohleausstiegsgesetz” dürfte, was die Schönfärberei angeht, zur Spitzengruppe gehören. Die Bundesregierung will deutsche Kohlekraftwerke noch bis 2038 weiterlaufen lassen. Der heutige Wirtschafts- und Energieminister Peter Altmaier wird dann, es sei ihm ein langes Leben gewünscht, 80 Jahre alt sein, genauso wie Finanzminister Olaf Scholz, Angela Merkel wird 84 Jahre alt sein. Sie alle werden bis dahin mit eigenen Augen zunehmend entsetzt wahrnehmen, was der Klimawandel nicht nur mit bemitleidenswerten Schwellenländern, sondern auch mit dem früher einmal in einer gemäßigten Klimazone gelegenen Deutschland anstellt. Sie werden zu spät Reue empfinden.

    Das Umweltbundesamt schätzt, dass eine Tonne aus fossilen Brennstoffen erzeugtes CO2 Folgeschäden in Höhe von 180 Euro erzeugt. Die Branchen, deren Geschäftsmodell in der Erzeugung von CO2 besteht, müssen für diese Schäden aber nicht aufkommen, im Gegenteil: Sie werden subventioniert. Daran ändert auch die immer noch lächerlich niedrige CO2-Steuer nichts.

    Hunderte Milliarden Euro Schaden, alle kräftig subventioniert


    Mehr zum Thema


    Allein in die Steinkohle hat Deutschland seit den Sechzigern Hunderte Milliarden Steuergelder gesteckt, die Braunkohle wird auf Umwegen ebenfalls mit Abermillionen pro Jahr gefördert. Dem “Kohleausstiegsgesetz” zufolge sollen RWE und Leag, die größten Braunkohlekonzerne, am Ende noch 4,35 Milliarden Euro dafür bekommen, dass sie ihre unfassbar schädlichen Kraftwerke und landschaftszerstörenden Tagebaue bis 2038 endlich stilllegen.

    Deutsche Kohlekraftwerke sind, kombiniert, klimaschädlicher als alle anderen in Europa. Sieben der in absoluten Zahlen zehn größten CO2-Emittenten der Europäischen Union stehen in Deutschland. Und Deutschland ist mit weitem Abstand der Top-Treibhausgas-Emittent in der EU.

    Allein die deutschen Braunkohlekraftwerke haben im Jahr 2018 noch 131 Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen. In den Jahren davor war es noch mehr. Multipliziert man 131 Millionen Tonnen Kohlendioxid mit der Schadensschätzung des Umweltbundesamtes von 180 Euro pro Tonne, kommt man auf eine erstaunliche Zahl:

    Knapp 23,6 Milliarden Euro Schaden. In einem Jahr.

    23,6 Milliarden Euro. In dieser Größenordnung liegen die Schäden durch Braunkohlestrom in Wahrheit jährlich. Wir alle bezahlen dafür. Man nennt das Vergesellschaftung von negativen Externalitäten. Oder kürzer: Ihr macht es kaputt, verdient dabei kräftig, und wir alle bezahlen.

    Noch nach dem Beginn der sogenannten Energiewende im Jahr 2011 haben deutsche Braunkohlekraftwerke nach dieser Kalkulation Hunderte Milliarden Euro CO2-Schäden verursacht, immer fleißig bezuschusst vom Steuerzahler. Jetzt sollen manche davon noch weitere 18 Jahre weiterlaufen dürfen. Und am Ende gibt es dann noch einen Milliardenbonus.

    Wir gehören zu den Langsamsten in Westeuropa

    Sicher, die Schäden, die so eine Tonne CO2 verursacht, fallen vermutlich nicht nur innerhalb der Landesgrenzen an. Und andere Länder produzieren auch CO2. Aber erstens ist “sollen die anderen doch anfangen” bei einem globalen Problem wie dem Klimawandel eine kleinkindhaft unsinnige Position. Und zweitens steigen zumindest in Westeuropa nahezu alle anderen Staaten deutlich früher aus der Kohleverstromung aus als Deutschland. Anzeige

    Das Experiment sind wir: Unsere Welt verändert sich in einem so atemberaubenden Tempo, dass wir von Krise zu Krise taumeln. Wir müssen lernen, diese enorme Beschleunigung zu lenken.

    Herausgeber: Karl Blessing Verlag Seitenzahl: 300 Für 22,00 € kaufen Bei Amazon bestellen Bei Thalia bestellen Produktbesprechungen erfolgen rein redaktionell und unabhängig. Über die sogenannten Affiliate-Links oben erhalten wir beim Kauf in der Regel eine Provision vom Händler. Mehr Informationen dazu hier

    Frankreich: 2021. Italien: 2025. Belgien: schon kohlefrei. Niederlande: Ausstieg bis 2030. Großbritannien und Österreich: 2025, vielleicht noch früher. Schweden: 2022. Norwegen: kohlefrei. Finnland, der skandinavische Top-Emittent und Nachzügler: 2029.

    Renitenter als Deutschland sind in Sachen Kohleverstromung nur noch Spanien und Länder wie Polen und Tschechien, die bekanntlich in vielfacher Hinsicht eher nicht als vorbildhaft gelten können.

    Deutschland müsste dringend Vorbild sein, ist es aber nicht. Genauer: Wir …..


    Mehr siehe Spiegel.de

    https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/kohleausstieg-der-wald-vertrocknet-die-regierung-zuendelt-kolumne-a-4d73cec2-3cb1-4b86-a649-5f1198aa8c84

  • Tunnel ohne Ende ( Stuttgart 21 )

    Von Oliver Stenzel| , Datum: 01.07.2020

    Auf einmal sind für Stuttgart 21 ein neuer Gäubahntunnel auf den Fildern und zusätzliche Gleise im Norden im Gespräch. Die sollen Probleme lösen, die es ohne das Bahnhofsprojekt gar nicht gäbe. Was nun als Verbesserung verkauft wird, ist nichts anderes als eine Bankrotterklärung.

    Für große Aufregung in der Landespresse hatten sie nicht gerade gesorgt, die vergangene Woche bekannt gewordenen Pläne der Bundesregierung, zugunsten des Deutschlandtakts neue Tunnel zu bauen – darunter im Rahmen von Stuttgart 21 einerseits einen neuen Gäubahntunnel auf den Fildern, zum anderen im Norden Stuttgarts zusätzliche Zuläufe zum geplanten Tiefbahnhof für die Schnellfahrstrecke aus Mannheim. Dabei sind diese Pläne im Grunde nichts anderes als eine Bankrotterklärung für das Projekt, ein Offenbarungseid. Denn vor allem die Überlegungen für einen Gäubahntunnel zeigen, wie ein zentraler Bestandteil von S 21, der bis vor Kurzem noch als problemlos umsetzbar behauptet wurde, nun im Handumdrehen entsorgt wird – weil dieser Bestandteil nichts anderes ist als eine planerische Katastrophe. Murks. Letzteres sagt, oh Wunder, nun sogar die bei S 21 sonst so unkritische CDU im Landtag.

    Zusätzlich 44 Tunnelkilometer – zu bislang 62

    Was nun folgen soll: Zusätzlich zu den schon jetzt gebauten und geplanten 62 Tunnelkilometern unter und um Stuttgart auf den Fildern noch 20 bis 24 Kilometer – und eine Milliarde Euro Kosten mehr. Die trägt möglicherweise hauptsächlich der Bund, falls der Abschnitt in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wird. Und bei den Zulaufstrecken im Norden kämen bei der vorgestellten Ausbau-Option noch einmal rund 20 Kilometer Tunnel hinzu, so der Landesvorsitzende des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) Matthias Lieb. Laut Klaus Gebhard von der Gruppe “Umstieg 21” sogar rund 24 Kilometer. Damit “werden die Tunnelkilometer für Stuttgart 21 auf die Spitze getrieben”, sagt Lieb.

    Scheuers Masterplan

    Die Pläne für neue Tunnel im deutschen Schienennetz wurden erstellt im Rahmen des „Masterplans Schienenverkehr“, den Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am 30. Juni mit viel Show vorgestellt hat. Er soll dem Ziel dienen, den „Deutschlandtakt“ umzusetzen, „um bis 2030 doppelt so viele Bahnkundinnen und Bahnkunden im Schienenpersonenverkehr zu gewinnen“. In dem Dokument ist dabei auch von einem „Ausbau der Planungs- und Baukapazitäten“ von momentan zwei Milliarden Euro hin zu drei bis vier Milliarden Euro pro Jahr die Rede. Allerdings enthält die präsentierte Fassung des Masterplans noch keine Liste konkreter Infrastrukturprojekte; diese soll bis zum 15. Juli folgen. (os)

    Das muss man sich einmal auf der Zunge zergehen lassen: Noch einmal mindestens rund 44 Kilometer zusätzlich, auf einen Schlag noch einmal über zwei Drittel der bisherigen Menge mehr, man wäre dann am Ende bei bald 110 Kilometern. Riesige Mengen zusätzlich an Beton, dessen Bedarf S 21 schon in der bisher geplanten Dimension zu einer CO2-Schleuder macht (Kontext berichtete), und das in einer Zeit, in der die Folgen des Klimawandels nicht mehr zu leugnen sind. Dies führt jede Argumentation, die klimafreundliche Bahn jetzt durch den Deutschlandtakt attraktiver zu machen, ad absurdum.

    Kurz: enorme zusätzliche Kosten, enormer zusätzlicher CO2-Ausstoß, ein Umsetzungszeitraum, den man mit Planung, Planfeststellung, Einwendungen, Ausschreibungen und Bau vermutlich eher auf 20 als auf zehn Jahre taxieren kann. Und das alles, um für die neue Station eine Betriebsqualität zu schaffen, die der alte Kopfbahnhof ohnehin schon hat. “Wahnsinn wird mit Wahnsinn bekämpft” beschreibt das Aktionsbündnis gegen Stuttgart 21 den in seinen Augen “sündhaft teuren Versuch (…) noch irgendwie zu retten, was nicht mehr zu retten ist”.

    Auf den Fildern: Von Anfang an Murks

    An wenigen Stellen des Projekts trat der Murks so offen zutage wie bei der Filderplanung für die Gäubahn, oder konkret, dem Planungsfeststellungsabschnitt ….

    Bahnvertreter argumentierten auf Informationsveranstaltungen zu diesem Abschnitt gegenüber Kritikern auch mit Simulationen, die angeblich eine gute Betriebsqualität und Fahrbarkeit der Strecke nachweisen sollten. Die stimmten nun offenbar doch nicht so ganz, und die Kritiker haben Recht behalten. Gutes Futter für Gedankenspiele, wie sich dereinst dieses Szenario in der zu klein dimensionierten Tiefhaltestelle im Stuttgarter Talkessel wiederholen wird.


    Weiter siehe : Kontext Wochenzeitung 01.07.20



    ( Hinweis von Holger )

  • Von Automüdigkeit keine Spur : Zahl der PKW im Revier steigt

    WAZ 06.07.20

    Der Pkw-Bestand im Revier vergrößert sich laut einer Studie von Autoprofessor Dudenhöffer weiter. Er sagt: Das Auto ist noch ein Statussymbol.

    Klimaschutz, ×PNV-Ausbau, Fahrradboom: Sind die Menschen in Deutschland mittlerweile automüde? Nein, sagt Deutschlands bekanntester Autoprofessor Ferdinand Dudenhöffer. Seine jüngste Studie für das Center Automotive Research (CAR) zeigt: Die Zahl der Pkw in Deutschland ist im vergangenen Jahr um weitere 1,3 Prozent gestiegen. Damit sind nun rund 47,7 Millionen Autos auf deutschen Straßen unterwegs — 620.000 mehr als 2019. Der Aufwärtstrend zeigt sich besonders im Ruhrgebiet.

    Die meisten Revier-Großstädte erlebten einen höheren Zuwachs als der Bundesdurchschnitt.

    Bochum ist dabei der Spitzenreiter im Ruhrgebiet. Hier hat sich der Pkw-Bestand von 2019 auf 2020 um ganze 3,2 Prozent auf insgesamt 203.331 Autos vergrößert. Damit erreicht die Ruhrgebietsstadt den höchsten Zuwachs unter deutschen Großstädten überhaupt. Dudenhöffer vermutet hier einen Ausgleichseffekt, weil die Zahl der Autos in Bochum — vorrangig aufgrund des Wegzugs von Opel — in den zurückliegenden Jahren nur sehr leicht gewachsen sei. Mobiltät Verkehrswende: Wie kann das Ruhrgebiet vom Auto wegkommen?

    Aber auch in Dortmund (undefined1,6 Prozent), Essen (undefined1,4 Prozent), Duisburg (undefined1,4 Prozent), Wuppertal (undefined1,5 Prozent), Gelsenkirchen (undefined1,2 Prozent), Oberhausen (undefined1,4), Mülheim (undefined1,6 Prozent), Herne (undefined1,4) und Bottrop (undefined1,8) sind mehr Autos auf den Straßen als noch im vergangenen Jahr. ‟Würde man sie aneinanderreihen, so wären 2019 in diesen Ruhrgebietsstädten 122 Kilometer Auto dazu gekommen”, so Dudenhöffer.

    Essen hat den größten Pkw-Bestand, Bottrop die höchste Pkw-Dichte

    Absolut ist der Pkw-Bestand in Essen mit 292.043 Fahrzeugen am größten. Die höchste Pkw-Dichte hat dagegen Bottrop. Hier kommen 587 Wagen auf 1000 Einwohner. Am niedrigsten ist die Dichte in Duisburg mit immer noch 467 Autos pro 1000 Einwohner. Zum Vergleich: In München kommen 503 Pkw auf 1000 Einwohner, in Hamburg 437 und in Berlin 335. Automarkt Trotz Carsharing — So viele Autos wie nie in Deutschland

    … weiter siehe WAZ


    ( Hinweis von Stefan )



    … das wollen wir doch gerne unterstützen: Eure Parkscheine gehen auf uns! 🙂 🙂
    siehe hierzu auch

  • (online) Bürgerbeteiligung zum Radschnellweg Ruhr (RS 1) in der Innenstadt von Bochum

    Herzlich willkommen zur Bürgerbeteiligung der Stadt Bochum!

    Radschnellverbindungen (RSV) sind zu einem großen Hoffnungsträger in der Verkehrs- und Umweltpolitik geworden. Klimagas- und Luftschadstoffreduzierung, Stauvermeidung und positive Auswirkungen auf die Gesundheit sind dabei die stärksten Effekte, die erwartet werden.

    Der Radschnellweg RS 1 soll zukünftig das Rückgrat für das regionale und innerstädtische Radverkehrsnetz bilden und damit zum zentralen Baustein für eine umwelt- und klimafreundliche Mobilität im gesamten Ruhrgebiet werden. Die Trasse verläuft auf circa 17 Kilometern durch Bochum.

    Die im Rahmen der Machbarkeitsstudie zum RS1 ausgewählte Trasse war letztlich so nicht realisierbar weswegen die Stadt Bochum nun eine neue Vorplanung durchführt, um eine neue Trasse zu identifizieren. Das Untersuchungsgebiet für die Trassenplanung ist durch eine rote Markierung begrenzt. Vorschläge die nicht im direkten Zusammenhang mit der Vorplanung des RS 1 stehen und außerhalb des Untersuchungsgebiet befinden können leider nicht berücksichtigt werden.

    Für den Verlauf des RS 1 im Zentrum von Bochum werden Ihre Ortskenntnisse und Ihre Unterstützung benötigt!

    Klicken Sie auf den Pfeil, um an der Online-Beteiligung teilzunehmen.

    Wir bedanken uns für Ihre Hilfe und wünschen Ihnen viel Freude!

    Ihre Teilnahme und Ihre Antworten bleiben selbstverständlich anonym.

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    Link zur Seite hier




    Stellungnahme des VCD zu den Varianten des RS1.


    Radschnellwege im Ruhrgebiet

    Von der Planung zum Bau – das Kooperationsprojekt RS1


    Weitere Infos hier beim rvr https://www.rvr.ruhr/themen/mobilitaet/radschnellwege-ruhr/

    »Wer will da noch Auto fahren?« – so der Titel der Zeitung „Die Welt“ anlässlich der Eröffnung des ersten Teilabschnitts des Radschnellwegs Ruhr RS1 im Jahr 2015. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hatte die Pilotstrecke als Initiator und erster Projektträger fertiggestellt.

    Mittlerweile hat der Landesbetrieb Straßen.NRW Planung und Bau des Vorzeigeprojektes übernommen.

    Aufgabe des RVR bleibt es, die Grundlagen für ein flächendeckendes Radwegenetz im Ruhrgebiet zu schaffen.



    Gesendet: Donnerstag, 02. Juli 2020 um 12:43 Uhr
    Von: “Mate Abraham (via agverkehr Mailing List)” <agverkehr@lists.gruene-bochum.de>
    An:agverkehr@lists.gruene-bochum.de
    Betreff: [agverkehr] Bürgerbefragung zum Verlauf des RS1 in der Bochumer Innenstadt Hallo liebe Verkehrs-AG!

    Möglicherweise hat der ein oder andere es schon mitbekommen, aber ich
    wollte hier einmal den Link zur Online Bürgerbefragung über den Verlauf
    des RS1 in der Bochumer Innenstadt für alle zur Verfügung stellen.
    Irgendwie kann man die Bürgerbefragung mit keiner Suchmaschine finden,
    selbst wenn man weiß, dass es diese gibt. Umso wichtiger ist es, dass
    man für die Planung möglichst viel Feedback gibt. Und ich finde es macht
    auch defintiv Spaß an den Routen zu tüfteln 😀

    Hier also der Link: https://app.maptionnaire.com/de/8139/

    Liebe Grüße und bleibt gesund,
    Mate




  • TestBeitrag für AG Klimanotstand

    wie mit steffen abgesprochen sollten solche Beiträge jetzt ganz unten auf der Seite der AG-Klimasnotstand ersscheinen

    Wichtig : unter Kategorie mind. die Kategorie ‘AG KlimaNotStand’ anklicken

    Den Block ‘ShortCode’ mit exakt dem Inhalt koennt ihr beliebig verschieben

  • Betonfläche in Bochum-Altenbochum soll wieder Natur werden

    Früher wurde hier Fußball gespielt, zuletzt wurde die Fläche „Auf der Heide“ in Bochum-Altenbochum für Flüchtlingscontainer zubetoniert. In Zukunft soll das Gelände zurück an die Natur gehen.
    Früher wurde hier Fußball gespielt, zuletzt wurde die Fläche „Auf der Heide“ in Bochum-Altenbochum für Flüchtlingscontainer zubetoniert. In Zukunft soll das Gelände zurück an die Natur gehen.

    Bochum-Altenbochum.  Flüchtlinge leben auf der Betonfläche „Auf der Heide“ in Bochum-Altenbochum schon lange nicht mehr. Deshalb soll das Gelände wieder grün werden.

    Nein, schön ist wirklich anders. Seit mehr als drei Jahren bietet die Fläche „Auf der Heide“ in BochumAltenbochu m ein trauriges und ungepflegtes Erscheinungsbild. Flüchtlinge wohnen am Standort des ehemaligen Fußballplatzes schon lange nicht mehr. Durch einen Zaun ist die Betonfläche der früheren Containerunterkünfte gesichert. Auch das Kleinspielfeld ist abgesperrt – Bergschäden. Ein öder Fleck, mitten im Grün gelegen am Opelring, mit Hundesportplatz, Hochzeitswald, Schrebergarten. Doch das soll und wird sich ändern.

    Naherholungsgebiet in Bochum-Altenbochum soll weiter wachsen

    Altenbochum wird wieder ein Stück grüner“, freut sich SPD-Ratsfrau Simone Gottschlich, dass ein Antrag von SPD und Grünen Ausschuss für Planung und Grundstücke Erfolg hatte. Demnach soll die Asphaltfläche der ehemaligen Flüchtlingsunterkunft wieder abgetragen und der Platz ökologisch aufgewertet werden.

    Radfahren Bochum: Fahrradclub drängt auf raschen Radwege-Lückenschluss

    „Wenn die Arbeiten am Erweiterungsbau des Evangelischen Johanneswerks beendet sind, wollen wir, dass die Baustellenzufahrt und die jetzt betonierte Fläche zurückgebaut werden“, erklärt Simone Gottschlich. „Dann sollen die Flächen wieder in das angrenzende Naherholungsgebiet integriert werden. Das Areal soll begrünt und mit Wegen wieder an das restliche Gebiet angebunden werden. Um die Aufenthaltsqualität weiter zu steigern, sollte die Stadt zusätzlich Bänke samt Mülleimern aufstellen“, fasst Simone Gottschlich die konkreten Vorstellungen zusammen.

    Wunsch: Kleinspielfeld mit einbinden

    Es gibt laut Simone Gottschlich aber noch eine weitere Baustelle: „Wir wünschen uns nicht nur Grün. Das Kleinspielfeld, das nach wie vor aufgrund von Bergbauschäden abgesperrt ist, soll nach Möglichkeit und nach Einbindung von Bürgerwünschen wieder nutzbar gemacht werden.“ Für all dies solle die Verwaltung nun ein Konzept entwickeln. „Davon profitieren auch die Kinder und Jugendlichen in unserem Stadtteil“, sagt das Altenbochumer Ratsmitglied.


    siehe WAZ , Stadtentwicklung 30.06.2020

  • Verbote für den Klimaschutz? –

    Teil 2: Verbote für den Klimaschutz? – 28. Juni 2020

    Die Mehrheit der Bevölkerung hält die Erderwärmung für eine Bedrohung und Gegenmaßnahmen für dringend erforderlich. Doch im Konsumverhalten schlägt sich das kaum nieder. Menschen verzichten ungern freiwillig. Appelle an die Vernunft oder gar die Moral bewirken wenig. Muss also der Staat mit Verboten und Steuern für klimagerechtes Verhalten sorgen? Oder sind Selbstverpflichtungen der bessere Weg – im Privaten wie in der Politik?

    Von Dirk Asendorpf Audio starten, abbrechen mit Escape

    Deutschland, deine Regeln (2/8) – Verbote für den Klimaschutz?

    Audio Download . Download mit LINUX: Rechte Maustaste und “Ziel speichern unter” oder “Link speichern unter”.

    • Sendehinweis: Tiefenblick (Wdh.) | SO 28.05.20 22.30 – 23.00 Uhr | WDR 5

    WDR 5 Tiefenblick: Deutschland, deine Regeln. Teil 2 von 8. 28.06.2020. 27:38 Min.. Verfügbar bis 22.06.2021. WDR 5.


    Aus der WDR5 – Serie Tiefenblick ; zur WDR-Seite
    oder aus der Audiothek

  • Regionales Gründachkataster — viel Potential für Bochum

    Kooperationsprojekt mit der Emschergenossenschaft

    Gemeinsam mit der Emschergenossenschaft haben wir (Regionalverband Ruhr — RVR ) ein Gründachkataster für das Ruhrgebiet erstellen lassen.

    Hier können die Bürgerinnen und Bürger des Ruhrgebiets prüfen, wie hoch die Eignung ihres Gebäudes für ein Gründach ist.

    Per Klick auf einen Ort in unserer interaktiven Karte gelangen Sie zur Detailkarte und können dort straßengenau suchen.

    Begrüntes Dach in der Großstadt.
    Blickfang grünes Hausdach. Foto: RVR/Gabrian

    Gut zu wissen

    Die Analyseergebnisse des Gründachkatasters beruhen auf einem automatisierten Verfahren und die Datenbasis der Laserscandaten variiert je nach Kommune und Befliegungsjahr.

    Die Ergebnisse dienen als erste Einschätzung.

    Das Ergebnis sollte in jedem Fall überprüft und die Entscheidung für ein Gründach durch entsprechende Fachleute begleitet werden.

    Die interaktive Karte führt Sie zu Ihrem Gebäude


    Zur Seite des RVR-Ruhr , dem eigentlichen Kataster hier



    Einige Muster-Adressen

    • Alsenstraße 27 , 44789 Bochum leider nicht geeignet
    • Viktoriastraße 10 , 44787 Bochum Gut geeignet
    • Königsallee 15 , 44789 Bochum (Schauspielhaus) Gut geeignet


    Weiteres Material zur Dachbegrünung

    • Festsetzung von Dachbegrünungen in BebauungsplänenBuGG-Gründach Forum in Essen am 06.11.2018
      • ( Obiges Dokument für Essen könnte ine gute Anregung für Bochum sein, enthält viele Angaben und Karten zur Umsetzung. )
      • Amt für Stadtplanung und Bauordnung , Essen
      • Ergänzung aller im Geltungsbereich vorhandenen knapp 30 Bebauungspläne um folgende planungsrechtliche Festsetzung: „Bäume, Sträucher und sonstige Bepflanzungen (§ 9 Abs. 1 Nr. 25 BauGB)“Begrünung von Flachdächern:Dachflächen mit einer max. Neigung von bis zu 15° sind mindestens extensiv zu begrünen. Die Mindeststärke der Drän-, Filter- und Vegetationstragschicht beträgt 6 cm. Die Begrünung ist dauerhaft zu erhalten. Davon ausgenommen sind Dachflächenbereiche bis zu 30 % der Dachfläche, die für Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energiequellen, für erforderliche haustechnische Einrichtungen, Tageslicht-Beleuchtungselemente oder für Dachterrassen genutzt werden. Die Begrünungspflicht entsteht, wenn durch baugenehmigungspflichtige Maßnahmen Dachflächen im o. g. Sinne neu geschaffen werden. Ausnahmen von der Dachbegrünungspflicht können zugelassen werden, wenn die Anforderungen nur mit einem unverhältnismäßigen wirtschaftlichen Mehraufwand erfüllt werden können. Hierunter fallen zum Beispiel Hallen als Gebäude mit einem überwiegend nicht weiter unterteilten Innenraum, bei denen aufgrund ihrer Leichtbauweise (z.B. Trapezblech) eine Dachbegrünung wegen der statischen Mehrlast wirtschaftlich unzumutbar ist.Begrünung von Tiefgaragen:Die nicht überbauten Decken von Tiefgaragen sind intensiv zu begrünen, soweit sie nicht für eine andere zulässige Verwendung benötigt werden. Die Mindeststärke der Drän-, Filter- und Vegetationstragschicht beträgt 35 cm. Die Begrünung ist dauerhaft zu erhalte
    • WDR : Sommer in der City: Strategien gegen Hitze
      • Wind, Wasser und Schatten
        Otto Klemm forscht und lehrt zu Klimatologie
      • Es gibt viele Möglichkeiten, die Temperaturen zu senken, sagt der Münsteraner Klimatologie-Professor Otto Klemm: “Bei der Planung ist es wichtig, dass Frischluftschneisen der Innenstädte nicht zugebaut werden.” Offene Wasserflächen in der Stadt sorgen für mehr Verdunstung.
      • Aber auch Pflanzen können laut Klemm dafür sorgen, die Städte abzukühlen: “Vegetation ist extrem hilfreich für ein gutes Stadtklima. Wobei Bäume noch effektiver sind als Rasenflächen, weil sie noch mehr Wasser verdunsten.”
      • Ebenfalls ein wichtiger Faktor sei es, für ausreichend Schatten zu sorgen. Klemm: “Am besten mit Bäumen.”
        Audio starten, abbrechen mit Escape
        Hitze in der Stadt: “Bis zu sieben Grad Gefälle” WDR 5 Morgenecho – Interview. 25.06.2020. 06:29 Min.. Verfügbar bis 25.06.2021. WDR 5.
        Audio Download . Download mit LINUX: Rechte Maustaste und “Ziel speichern unter” oder “Link speichern unter”.
    • Internationaler Austausch
      • Es gebe Maßnahmen, die schnell und günstig gegen Überhitzung helfen und zudem für mehr Lebensqualität sorgten, sagt Fabian Dosch vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung: “Wichtig ist, Grünflächen zu erhalten und weiter auszubauen. Aber auch Sonnensegel, Arkaden oder helle Farben auf Wegen und an Fassaden bringen schnelle Ergebnisse.”
      • Forscher und Städteplaner tauschen sich international aus, es gebe viele innovative Erfindungen, zum Beispiel um Stadtbäume automatisch zu bewässern. “Wir können viel voneinander lernen, wobei ich feststelle, dass wir in Deutschland bis auf ein paar Vorzeigeprojekte noch großen Bedarf haben. Klimaanpassung ist für viele Städte noch ein Luxus – die haben oft andere Probleme”, so Dosch.

  • Dokument Vrr : Strategiekonzept „Verkehr & Mobilität im VRR 2030/2050“

    Ein interessantes Dokument vom Vrr, was wir evtl. in die Arbeit der AG einfließen lassen sollten : Strategiekonzept „Verkehr & Mobilität im VRR 2030/2050“

    Das Inhaltsverzeichnis (Auszug ) :

    Inhaltsverzeichnis
    1 Ausgangslage
    2 Aufgabenstellung und Projektverlauf

    2.1 Ziele und Aufgabenstellung
    2.2 Projektverlauf

    3 Klimapolitische Herausforderungen für den Verkehrssektor
    3.1 Rechtlicher Rahmen in Bezug auf Klimaschutz
    3.2 Mobilitätswende vs. Antriebswende
    3.3 Notwendige Verlagerung vom MIV auf den Umweltverbund ……. 13
    3.4 Weitere wichtige Umfeldbedingungen abseits des Klimaschutzes
    3.4.1 Demografischer Wandel ……………………………………… 14
    3.4.2 Entwicklung der Verkehrsleistungen und des Modal Splits
    3.4.3 Entwicklung der Schieneninfrastruktur ……………………. 18
    3.5 Zwischenfazit / -ergebnis

    1. Ist-Analyse – Status quo des ÖPNV im VRR-Verbundraum …… 20
      4.1 Beobachtung 1: Der Verkehr im VRR-Raum nimmt insgesamt zu 22
      4.2 Beobachtung 2: Der MIV nimmt im VRR-Gebiet eine überdurchschnittlich starke Rolle ein
      4.3 Beobachtungen 3-5: Es bestehen zeitliche und räumliche Lücken im ÖV-Angebot
      4.4 Beobachtung 6: Mit dem ÖV kommt man schlecht von einem
      Ort zum nächsten – zumindest, wenn nicht das Ortszentrum Anfangs- oder Zielpunkt ist
      4.5 Beobachtung 7: Hohe Qualität im ÖV ist aus Kundensicht essentiell
      4.6 Zwischenfazit / -ergebnisse
    2. Ziele für den VRR-Verbundraum ……………………………………….. 32
      5.1 Welche Ziele gibt es? …………………………………………………….. 33
      5.2 Herleitung der Zielwerte für den VRR-Verbundraum ……………… 34
      5.3 Ergebnisse – Zielwerte für den VRR-Verbundraum ……………….. 34
    3. Entwicklung eines „Zielnetz 2050“ – Strategiekonzept ………… 38
      7 Nächste Schritte …………………………………………………………….. 54
      8 Anhang …………………………………………………………………………. 56

  • AGROPHOTOVOLTAIK – DOPPELT UND DREIFACH ERNTEN (Vortrag, Frauenhofer, 16.05.20)

    AGROPHOTOVOLTAIK – DOPPELT UND DREIFACH ERNTEN (Vortrag, Frauenhofer, 16.05.20)

    auf der letzten LAG Sitzung Wald, Land und ländlicher Raum gab es 2 Vorträge zum Thema Agrar PV-Anlagen die Helge.Ehrhardt (Grüne) sehr gut fand.   Natürlich haben wir in Bochum nicht soviel Agrarfläche, aber das System könnte ja auch auf anderen Flächen sinnvoll eingesetzt werden.   Auf Parkplätzen wie Ruhrpark oder dem großen Kaufland am Ümminger See kann ich mir sehr gut eine Überdachung von 2-3 Parkreihen gleich mit E-Tankstellen darunter vorstellen.  

    FRAUNHOFER-INSTITUT FÜR SOLARE ENERGIESYSTEME ISE
    AGROPHOTOVOLTAIK – DOPPELT UND DREIFACH ERNTEN
    Max Trommsdorff
    Gemeinsame Sitzung BAGen Landwirtschaft und Energie
    Online-Sitzung am 16. Mai 2020 www.ise.fraunhofer.de

    Agenda
     Herausforderungen Energiewende
     Agrophotovoltaik – von der Idee zur Umsetzung
     Forschungsergebnisse APV-RESOLA
     Food-Energy-Water Nexus


    (Info via Heidi))

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