(09.07.22, waz)

Wer mithelfen will zunächszt mit Balkon-PV-Anlagen , siehe hier
(05.05.22, tagesschau.de) , Original : hier
Deutschland hat laut Umweltschützern schon ab Mittwoch alle Ressourcen verbraucht, die bei einer nachhaltigen Nutzung für das ganze Jahr zur Verfügung stünden. Das ist einen Tag früher als im vergangenen Jahr.
Deutschland hat nach Berechnungen von Umweltschützern in diesem Jahr bereits morgen seine ökologischen Ressourcen für das Jahr 2022 aufgebraucht. Während der weltweite Erdüberlastungstag im Hochsommer erreicht werden wird, fällt der deutsche Earth Overshoot Day dieses Mal auf den 4. Mai, wie das Global Footprint Network errechnet hat. Im vergangenen Jahr war es der 5. Mai. Vor 20 Jahren hatte der weltweite Erschöpfungstag noch im Oktober gelegen.
Gründe für den diesjährigen frühen Termin sind demnach unter anderem der weiterhin viel zu hohe Energieverbrauch, der hohe CO2-Ausstoß im Verkehr und in der Massentierhaltung sowie die Verunreinigung von Böden, Luft und Grundwasser.
“Der Welterschöpfungstag verdeutlicht einmal mehr, wie sehr wir über dem Limit leben, unsere knappen Ressourcen vergeuden und wie schlecht wir unsere Ökosysteme weiter behandeln”, sagte der deutsche WWF-Naturschutz-Vorstand Christoph Heinrich. Rechnerisch sei der deutsche Anteil an den natürlichen Ressourcen der Erde schon nach den ersten vier Monaten des Jahres aufgebraucht. “Wenn alle Länder auf der Welt so ‘haushalten’ würden wie Deutschland, bräuchte es mehr als drei Erden.”
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) erklärte, der frühe deutsche Erdüberlastungstag sei ein Alarmsignal und Armutszeugnis für eine verfehlte Umwelt- und Naturschutzpolitik der vergangenen Jahre.
“Wir leben auf Pump und auf Kosten der Menschen im globalen Süden”, sagte Bundesgeschäftsführerin Antje von Broock. “Wir alle tragen mit unserer Art zu leben, zu arbeiten, zu konsumieren, zu essen, zu bauen oder zu reisen, dazu bei, den Planeten auszuplündern.” Der Krieg in der Ukraine zeige zusätzlich, wie knapp und wie kostbar die endlichen Ressourcen seien. 29.07.2021 Erdüberlastungstag Menschheit verbraucht “1,74 Erden” Die Welt erreicht heute den sogenannten Erdüberlastungstag.
Von Broock forderte von der Bundesregierung, das geplante Energieeffizienzgesetz mit verbindlichen Zielen ausstatten. Für die einzelnen Sektoren müssten wirksame Vorgaben zur Energieeinsparung festgelegt werden: “Einfach umzusetzende und sofort wirksame Maßnahmen wie ein generelles Tempolimit auf Autobahnen sollten schnell eingeführt werden.” Für die rasche energetische Modernisierung von Gebäuden seien gesetzliche Vorgaben notwendig. In der Landwirtschaft müsse der energieintensive Düngemitteleinsatz verringert werden.
An dem von Umweltschutzorganisationen ausgerufenen “Welterschöpfungstag” sind nach Berechnungen von Forschern sämtliche Ressourcen und Puffer aufgebraucht, welche die Erde auf natürlichem Wege ersetzen könnte.
03.05.2022 Website des Global Footprint Network footprintnetwork.org
Daten der letzten Jahre lt. Wikipedia : 2019 fiel der Erdüberlastungstag für Deutschland auf den 3. Mai,[17] 2021 auf den 5. Mai und 2022 auf den 4. Mai.[18]
Gemeindehaus der Stiepeler Dorfkirche, Gräfin-Imma-Straße 211, 44797 Bochum & “Vereinigte Pfingstblume”, Brockhauser Str. 126, 44797 Bochum Impulsvortrag und Forum: Lino Zeddies, Team Reinventing Society
Graswurzelbewegungen im Klimaschutz haben bereits etwas erreicht.
In Gesellschaft, Wirtschaft, Kirche und Politik werden erste Forderungen umgesetzt, wenngleich (zu) langsam.
Wie könnte auf der lokalen Ebene mit diesen ersten Veränderungen weitergearbeitet werden?
Wie können sie in eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung umgesetzt werden?
Welche Konzepte, Werte und Praktiken bieten Orientierungen für gemeinsames Handeln in einer großen Klimabewegung? Welche Inhalte müssten weitergedacht werden?
Der Impulsvortrag von Lino Zeddies aus dem Team Reinventing Society eröffnet hierzu gedankliche Räume für die dann folgenden Erkundungsgespräche in Arbeitsrunden. Wir laden die Teilnehmer und Teilnehmerinnen ein, Erfahrungen und Ideen auszutauschen und die Grundlagen zum Weiter- und Neudenken zu legen. Diese Erkundungsgespräche sind bewusst nicht darauf angelegt, Ergebnisse zu liefern, sie sind aber ergebnisfreundlich.
Im Schlussplenum können die Arbeitsrunden ihre Erkenntnisse und Pläne vorstellen, untereinander und mit Lino Zeddies diskutieren. Impulse aus diesem Plenum wollen wir in einer weiteren Veranstaltung aufgreifen. Angedacht sind auch Vorträge in der Reihe Fremde Gedanken, die sich mit dem Verständnis von „Natur“ in anderen Kulturen beschäftigen.
Eine Veranstaltung der Ev. Stadtakademie Bochum e.V. in Kooperation mit der GLS Treuhand und Extinction Rebellion Bochum.

Lino Zeddies ist Berater für Transformation, Selbstorganisation und Utopieentwicklung bei Reinventing Society – Zentrum für Realutopien.
Nach Lebensstationen als Pluraler Ökonom, Geldreformer und Coach in denen er sich ntensiv mit gesellschaftlicher und innerer Transformation auseinandersetzte, ist sein Wirken auf integrale Gesellschaftsentwicklung ausgerichtet. Im April 2020 hat er das Buch “Utopia 2048” veröffentlicht, in dem er die zahlreichen kleinen und großen Lösungen für eine schönere Welt erzählerisch zusammenfügt. Reinventing Society ist ein gemeinnütziger und unabhängiger Think-and-Do Tank, der Ende 2020 gegründet wurde, um gesellschaftliche Utopien eines guten Lebens innerhalb der planetaren Grenzen zu entwickeln und Menschen zu befähigen, die eigenen und systemischen Zukunftspotenziale zu verwirklichen.
Dazu schaffen wir utopische Erfahrungsräume, in denen wünschenswerte Zukünfte mit neuen Logiken fühlbar werden und Lust entsteht, Zukunft aktiv zu gestalten.
Mehr Infos und Newsletter: https://www.realutopien.de
| Kosten | Eine Veranstaltung der Ev. Stadtakademie Bochum in Kooperation mit der GLS Treuhand und XR Bochum. Eine Anmeldung ist erforderlich: office.stadtakademie@kk-ekvw.de; 0234 962904-661.Der Eintritt ist frei. Wir sorgen für Getränke. Bitte bringen Sie sich selbst ihre Brotzeit mit. |
| Termine | 11.09.2021 10:00 – 17:15 Uhr |
Klimanotstandsbrief Ein offener Brief des Bochumer Klimaschutzbündnisses
an den Oberbürgermeister der Stadt Bochum sowie die im Rat vertretenen Parteien zum
Betriebskonzept für die Markthalle im “Haus des Wissens” in Zeiten des Klimawandels
Sehr geehrter Herr Eiskirch,
sehr geehrte Damen und Herren,
aus aktuellem Anlass möchten wir uns in Ergänzung unseres Klimanotstandsbriecs vom 16.2.2020 nochmals zu Wort melden.
Die Beschlussvorlage Nr. 20200932 sowie die zugehörige Präsentation haben wir uns vor dem Hintergrund des mit Ratsbeschluss vom 6.6.2019 ausgerucenen Klimanotstands und der daraus resultierenden Vorgaben für die Verwaltungsarbeit durchgesehen und geben dazu
folgendes zu Bedenken:
Wäre für die Markthalle nicht eine klare und zukunftsgerichtete Aufgabenstel-
lung von Nöten?
Anders als nach der Überschrict „Decinition der Arbeitsaucgabe I und II“ zu erwarten, cindet
sich dort leider keine Aucgabenbeschreibung oder Decinition. Es werden lediglich
unsystematisch ein paar Merkmale genannt, die nicht neu sind.
Hätte man hier nicht zuerst eine zeitgemäße, das heißt zukunctscähige Aucgabenstellung
erwarten dürcen, die auch auc einer Analyse der komplexen Ancorderungen, wie sie sich aus
dem Klimanotstandsbeschluss ergeben, cußt?
Könnte die Markthalle nicht weit mehr als nur eine „Doppelfunktion“ wahrneh-
men?
Soweit eine Doppelcunktion der Markthalle als „Erlebniseinkaucsort“ und als
„gesellschactlicher Begegnungsort“ aucgerucen wird bedauern wir, dass das Konzept hier
nicht viel mehr in die Tiece und Breite geht: denn neben den Funktionen ERLEBEN,
EINKAUFEN und BEGEGNUNG drängen sich doch die Funktionen des ERFAHRENS und
daraus resultierenden LERNENS geradezu auc. Wo sonst, als in einer Markthalle eines
„Hauses des Wissens“ sollte eine solche breite Aucstellung zum Konzept werden?
Bochumer Klimaschutzbündnis – Offener Brief zum HdW – N01 2020
2020-04-22
Landwirtschaft,
dwirtschaft, biologische Landwirtschaft und Tierhaltung, Fairer Handel (fair trade) oder
Müllvermeidung sucht man in diesem Betriebskonzept vergebens.
Der gesamte Text ist zudem, bis auc vereinzelte Ausnahmen, im generischen Maskulin cormu-
corm
liert. Internationale
ionale Studien verweisen aber auc einen engen Zusammenhang zwischen einer
gendergerechten Sprache und Ercolgen in der Erreichung von Klimazielen (UBA Texte
23/2018). Das bedeutet, , auch Gendergerechtigkeit würde uns in der Klimakrise weiterhelcen!
weiterhelcen
Mit anderen Worten: Politik und Öccentlichkeit wurde hier ein Konzept von vorgestern
vorgelegt, das weder die hochgesteckten Erwartungen,
Erwartungen die an dieses Strategie-2030-Projekt
Strategie
zu
stellen sind, ercüllt, , noch wurde hier in irgendeiner Weise
eise der Ratsbeschluss zum
Klimanotstand
otstand umgesetzt, in dem es bekanntlich heißt:
„Die Kommune wird die Auswirkungen auf das Klima sowie die ökologische,
gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit bei jeglichen davon betroffenen
Entscheidungen berücksichtigen und wenn immer möglich jene Entscheidungen prioritär
behandeln, welche den Klimawandel oder dessen Folgen abschwächen.“
Bochum, den 22. April 2020
Gez.:
Ihre Bürger*innen des Bochumer Klimaschutzbündnisses (www.BoKlima.de)
c/o Dr. I. Franke (Sprecher von BoKlima)
AkU e.V., Alsenstraße
enstraße 27, 44789 Bochum
Mailkontakt: boklima@boklima.de
Homepage:
www.BoKlima.de (im Aucbau)