Autor: thomas – als admin

  • 10. Plenum TO 19.08. 18h (Alsengarten, hinter Haus der Beg. Alsenstr. 19)


    Die Coronaepedemie verdrängt zur Zeit alle anderen Themen. Aber auch wenn die Treibhausgasemissionen aktuell zurückgehen sind effektive Maßnahmen wegen der lang anhaltenden katastrophalen Auswirkungen der Klimakrise dringend notwendig. Die Emissionen werden leider wieder ansteigen.


    ENTWURF Tagesordnung 19.8.2020:

    1. Begrüßung insbesondere neuer Mitstreiter*Innen
    2. Kurzberichte der AG’s und Unterstützer*innen
      1. ( Was ist inzw. passiert : Klimademo , …. , Aktivität Klimawende )
      2. Umgang mit Protokollen ?
    3. Bochum Muss handeln
      Stand und weiteres Vorgehen, Reaktionen? Perspektiven?
    4. Verzettelung der Initiativen
      Ansatzpunkte dem entgegenzuwirken
    5. Film- Foto -Projekt
      Weitere bzw. fertige Stadt-Grün–Filme:
      1. Stehen mit Bilder des Drehtages zur Verfügung
      2. Blumenwiese Fritz? Was ist damit?
      3. Stadtwaldverein Reiterhof
      4. Stadtwaldverein Zeppelindamm
      5. Neue Wattenscheider Blumenwiese
      6. Obstwiesen
      7. Silberne Zitrone für Steingärten
        Zusammen mit GLS ??
    6. Klimanotstandsbriefe
      Aktionsform beibehalten? Weitere Themen? Was weiterverfolgen?
    7. Flyer? doch drucken !
    8. Andere / weitere Aktionen
      1. z.B. Wahl Stände der Parteien besuchen mit Forderungen
      2. Aktionen geg. Versiegelung
        ( Hitzeinseln in der Stadt , s Film Lesch )
    9. Leitlinien , Vereins-Regeln?
    10. Verschiedenes
  • Blick in Klima-Zukunft Die Welt steuert auf den höchsten CO2-Wert in der Luft seit 3,3 Millionen Jahren zu – schon 2025

    Aus Spiegel.de :

    Forscher haben Klimadaten entschlüsselt, die Millionen Jahre in winzigen Fossilien gebunkert waren. Der Rückblick offenbart, wie die Erde damals aussah – und lässt Schlüsse zu, was ihr nun bevorstehen könnte. 13.07.2020, 16.20 Uhr

    Als das letzte Mal so viel CO2 in der Luft war, wuchsen Pflanzen in der Antarktis Foto: George Clerk/ Getty Images

    In fünf Jahren wird der Gehalt von Kohlenstoffdioxid in der Atmosphäre wahrscheinlich noch höher sein als in der wärmsten Periode der vergangenen 3,3 Millionen Jahre. Das berichten Forscher im Fachblatt “Scientific Reports”. Das sogenannte Pliozän vor gut 5,3 bis 2,5 Millionen Jahren gilt als Blaupause für das künftige Klima und ist deshalb für Wissenschaftler besonders interessant.

    “Das Wissen über den CO2-Gehalt in der geologischen Vergangenheit ist wichtig, weil es uns zeigt, wie das Klimasystem, die Eiskappen an den Polen und der Meeresspiegel darauf reagiert haben”, sagt Studienautor Elwyn de la Vega von der University of Southampton. Gemeinsam mit seinen Kollegen analysierte er die Schalen von winzigen Fossilien, die sich vor Jahrmillionen im heutigen Karibischen Meer abgelagert hatten. Die Daten offenbaren, wie hoch der CO2-Anteil in der Atmosphäre zu dieser Zeit war.

    Meeresspiegel lag bis zu 20 Meter höher

    Auch vorherige Studien hatten gezeigt, dass die Atmosphäre auf die CO2-Marke von vor gut drei Millionen Jahren zusteuert. Im Pliozän lagen die Temperaturen drei bis vier Grad höher als heute, in Europa lebten Giraffen, in der Antarktis wuchsen Pflanzen, Grönland war komplett eisfrei und der Meeresspiegel war wahrscheinlich 15 bis 20 Meter höher.

    In der aktuellen Studie untersuchten die Forscher die Isotope des Elements Bor, das in den Schalen von Zooplankton gespeichert ist. Diese winzigen Organismen strömten schon im Pliozän zu Milliarden durch die See, die allermeisten waren höchstens einen halben Millimeter groß. Wenn die Tierchen abstarben, sanken sie auf den Meeresboden. Mit der Zeit bildete sich dadurch eine dicke Schicht aus versteinertem Zooplankton – ein Tresor an Klimainformationen, den die Forscher nun knacken konnten. Mehr zum Thema Klimaforscher Schellnhuber: “Wir werden viel mehr Glück brauchen, als wir Verstand haben” Von Valerie Höhne

    Der Bor-Gehalt in den Schalen verrät, wie hoch der pH-Wert im Wasser zu der Zeit war. Weil der Säuregrad in den Meeren auch vom CO2-Gehalt in der Atmosphäre abhängt, lässt sich dadurch die Zusammensetzung der Luft rekonstruieren. Auch heutige Messungen zeigen, dass der pH-Wert in den Weltmeeren wegen der gestiegenen Emissionen allmählich sinkt.

    Laut den Analysen schwankte der CO2-Gehalt in der Atmosphäre des Pliozäns zwischen 380 und 420 Teilchen pro eine Million Teilchen Luft (ppm). Das entspricht in etwa dem heutigen Durchschnittswert. “Weil der CO2-Gehalt um etwa 2,5 ppm pro Jahr steigt, werden wir bis zum Jahr 2025 alles übertroffen haben, was wir aus den vergangenen 3,3 Millionen Jahren kennen”, sagt Studienautor Thomas Chalk. “Das heißt, wir befinden uns bereits auf einem Level, das in der Erdgeschichte mit steigenden Temperaturen und einem höheren Messerspiegel verbunden war.”

    Anthropozän: Wenn der Mensch den gesamten Planeten beeinflusst

    Dass die Erde nicht schon jetzt ähnlich hohe Temperaturen und Wasserpegel erlebt wie im Pliozän, liegt laut den Forschern daran, dass es eine Weile dauert, bis das Klima auf den höheren CO2-Gehalt reagiert. Wenn die Emissionen weiter steigen, wird die Atmosphäre bald den CO2-Gehalt vom Pliozän übertreffen. Dann wäre so viel CO2 in der Luft wie noch nie seit 15 Millionen Jahren. Inzwischen beeinflusst der Mensch den gesamten Planeten so sehr, dass Forscher bereits vom Anthropozän sprechen.

    Jüngst warnte die Weltwetterorganisation (WMO), dass die globalen Durchschnittstemperaturen schon bald die entscheidende 1,5 Grad-Grenze knacken werden. Ab diesem Wert rechnen Forscher mit irreversiblen Kipppunkten, die eine Kettenreaktion im Klima auslösen könnten, die die globale Erderwärmung zusätzlich verstärken und sich nur noch schwer aufhalten lassen.

    Klimaforscher mahnen seit Langem, dass die weltweiten Emissionen bis zum Jahr 2050 in der Summe auf null gebracht werden müssen, wenn der globale Temperaturanstieg – wie im Pariser Klimaabkommen vereinbart – möglichst auf 1,5 Grad Celsius begrenzt werden soll. Bleiben die Länder dagegen bei ihren bisherigen Zusagen, ist laut Klimamodellen ein Anstieg um bis zu vier Grad Celsius in den kommenden Jahrzehnten wahrscheinlich. Dann wäre die Welt, auch was die Temperaturen angeht, wieder im Pliozän angekommen. koe


    Genaueres und mehr siehe der Spiegel , hier

  • (online) Bürgerbeteiligung zum Radschnellweg Ruhr (RS 1) in der Innenstadt von Bochum

    Herzlich willkommen zur Bürgerbeteiligung der Stadt Bochum!

    Radschnellverbindungen (RSV) sind zu einem großen Hoffnungsträger in der Verkehrs- und Umweltpolitik geworden. Klimagas- und Luftschadstoffreduzierung, Stauvermeidung und positive Auswirkungen auf die Gesundheit sind dabei die stärksten Effekte, die erwartet werden.

    Der Radschnellweg RS 1 soll zukünftig das Rückgrat für das regionale und innerstädtische Radverkehrsnetz bilden und damit zum zentralen Baustein für eine umwelt- und klimafreundliche Mobilität im gesamten Ruhrgebiet werden. Die Trasse verläuft auf circa 17 Kilometern durch Bochum.

    Die im Rahmen der Machbarkeitsstudie zum RS1 ausgewählte Trasse war letztlich so nicht realisierbar weswegen die Stadt Bochum nun eine neue Vorplanung durchführt, um eine neue Trasse zu identifizieren. Das Untersuchungsgebiet für die Trassenplanung ist durch eine rote Markierung begrenzt. Vorschläge die nicht im direkten Zusammenhang mit der Vorplanung des RS 1 stehen und außerhalb des Untersuchungsgebiet befinden können leider nicht berücksichtigt werden.

    Für den Verlauf des RS 1 im Zentrum von Bochum werden Ihre Ortskenntnisse und Ihre Unterstützung benötigt!

    Klicken Sie auf den Pfeil, um an der Online-Beteiligung teilzunehmen.

    Wir bedanken uns für Ihre Hilfe und wünschen Ihnen viel Freude!

    Ihre Teilnahme und Ihre Antworten bleiben selbstverständlich anonym.

    customer-image

    Link zur Seite hier




    Stellungnahme des VCD zu den Varianten des RS1.


    Radschnellwege im Ruhrgebiet

    Von der Planung zum Bau – das Kooperationsprojekt RS1


    Weitere Infos hier beim rvr https://www.rvr.ruhr/themen/mobilitaet/radschnellwege-ruhr/

    »Wer will da noch Auto fahren?« – so der Titel der Zeitung „Die Welt“ anlässlich der Eröffnung des ersten Teilabschnitts des Radschnellwegs Ruhr RS1 im Jahr 2015. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hatte die Pilotstrecke als Initiator und erster Projektträger fertiggestellt.

    Mittlerweile hat der Landesbetrieb Straßen.NRW Planung und Bau des Vorzeigeprojektes übernommen.

    Aufgabe des RVR bleibt es, die Grundlagen für ein flächendeckendes Radwegenetz im Ruhrgebiet zu schaffen.



    Gesendet: Donnerstag, 02. Juli 2020 um 12:43 Uhr
    Von: “Mate Abraham (via agverkehr Mailing List)” <agverkehr@lists.gruene-bochum.de>
    An:agverkehr@lists.gruene-bochum.de
    Betreff: [agverkehr] Bürgerbefragung zum Verlauf des RS1 in der Bochumer Innenstadt Hallo liebe Verkehrs-AG!

    Möglicherweise hat der ein oder andere es schon mitbekommen, aber ich
    wollte hier einmal den Link zur Online Bürgerbefragung über den Verlauf
    des RS1 in der Bochumer Innenstadt für alle zur Verfügung stellen.
    Irgendwie kann man die Bürgerbefragung mit keiner Suchmaschine finden,
    selbst wenn man weiß, dass es diese gibt. Umso wichtiger ist es, dass
    man für die Planung möglichst viel Feedback gibt. Und ich finde es macht
    auch defintiv Spaß an den Routen zu tüfteln 😀

    Hier also der Link: https://app.maptionnaire.com/de/8139/

    Liebe Grüße und bleibt gesund,
    Mate




  • TestBeitrag für AG Klimanotstand

    wie mit steffen abgesprochen sollten solche Beiträge jetzt ganz unten auf der Seite der AG-Klimasnotstand ersscheinen

    Wichtig : unter Kategorie mind. die Kategorie ‘AG KlimaNotStand’ anklicken

    Den Block ‘ShortCode’ mit exakt dem Inhalt koennt ihr beliebig verschieben

  • Dokument Vrr : Strategiekonzept „Verkehr & Mobilität im VRR 2030/2050“

    Ein interessantes Dokument vom Vrr, was wir evtl. in die Arbeit der AG einfließen lassen sollten : Strategiekonzept „Verkehr & Mobilität im VRR 2030/2050“

    Das Inhaltsverzeichnis (Auszug ) :

    Inhaltsverzeichnis
    1 Ausgangslage
    2 Aufgabenstellung und Projektverlauf

    2.1 Ziele und Aufgabenstellung
    2.2 Projektverlauf

    3 Klimapolitische Herausforderungen für den Verkehrssektor
    3.1 Rechtlicher Rahmen in Bezug auf Klimaschutz
    3.2 Mobilitätswende vs. Antriebswende
    3.3 Notwendige Verlagerung vom MIV auf den Umweltverbund ……. 13
    3.4 Weitere wichtige Umfeldbedingungen abseits des Klimaschutzes
    3.4.1 Demografischer Wandel ……………………………………… 14
    3.4.2 Entwicklung der Verkehrsleistungen und des Modal Splits
    3.4.3 Entwicklung der Schieneninfrastruktur ……………………. 18
    3.5 Zwischenfazit / -ergebnis

    1. Ist-Analyse – Status quo des ÖPNV im VRR-Verbundraum …… 20
      4.1 Beobachtung 1: Der Verkehr im VRR-Raum nimmt insgesamt zu 22
      4.2 Beobachtung 2: Der MIV nimmt im VRR-Gebiet eine überdurchschnittlich starke Rolle ein
      4.3 Beobachtungen 3-5: Es bestehen zeitliche und räumliche Lücken im ÖV-Angebot
      4.4 Beobachtung 6: Mit dem ÖV kommt man schlecht von einem
      Ort zum nächsten – zumindest, wenn nicht das Ortszentrum Anfangs- oder Zielpunkt ist
      4.5 Beobachtung 7: Hohe Qualität im ÖV ist aus Kundensicht essentiell
      4.6 Zwischenfazit / -ergebnisse
    2. Ziele für den VRR-Verbundraum ……………………………………….. 32
      5.1 Welche Ziele gibt es? …………………………………………………….. 33
      5.2 Herleitung der Zielwerte für den VRR-Verbundraum ……………… 34
      5.3 Ergebnisse – Zielwerte für den VRR-Verbundraum ……………….. 34
    3. Entwicklung eines „Zielnetz 2050“ – Strategiekonzept ………… 38
      7 Nächste Schritte …………………………………………………………….. 54
      8 Anhang …………………………………………………………………………. 56

  • Brennstoffzellen-Busflotte nimmt in Wuppertal Betrieb auf

    Strom aus der Müllverbrennung soll künftig Omnibusse der Wuppertaler Stadtwerke antreiben. Die Energie wird im Kraftwerk als Wasserstoff zwischengespeichert.

    In Wuppertal sollen am Samstag, 20. Juni 2020 zehn Linienbusse mit Brennstoffzellen in Betrieb gehen. Das melden die WSW Wuppertaler Stadtwerke GmbH. Der Wasserstoff für ihren Antrieb wird in Wuppertal mit Strom aus der Müllverbrennung erzeugt.

    Im Omnibus wird Strom aus der Brennstoffzelle in einer Hochvolt-Lithium-Batterie auf dem Fahrzeugdach zwischengespeichert oder treibt direkt die Elektromotoren an. Das Fahrzeug erreicht eine Leistung von 210 kW. Durch Rekuperation kann der Wasserstoffverbrauch auf rund 9 kg/100 km begrenzt werden. Mit einer Tankfüllung von 38,5 kg entsprechend rund 350 km Reichweite und einer Tankdauer von unter zehn Minuten müssen die Einsatzpläne gegenüber den Bussen mit Dieselmotor nicht wesentlich umgestellt werden.

    Die Zweiachser des Typs A330 vom belgischen Herstellers Van Hool sind rund 12 Meter lang, bieten 35 Sitz- und 39 Stehplätze, einen für einen Rollstuhlfahrer und einen für einen Kinderwagen. Die Busse sind barrierefrei, verfügen über USB-Anschlüsse und WLAN.

    Ein Bus kostet rund 650.000 Euro und damit fast dreimal so viel wie ein herkömmlicher Dieselbus. Die Gesamtkosten betragen 12 Millionen Euro. 6,5 Millionen Euro kamen von der Europäischen Union, dem Bund, dem Land NRW und dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr.

    Mit der Produktion und Nutzung von Wasserstoff als Treibstoff soll der Schadstoffausstoß in Wuppertal spürbar reduziert werden. Im Müllheizkraftwerk auf Korzert wird aus Wasser durch Elektrolyse Wasserstoff gewonnen, der dafür nötige Strom stammt aus der Müllverbrennung. Die Elektrolysekapazität liegt bei rund 400 Kilogramm Wasserstoff täglich.

    Bei Bedarf ist die Anlage erweiterungsfähig. Bereits im kommenden Jahr soll die Wasserstoffbusflotte auf 20 Fahrzeuge verdoppelt werden.


    Link zur Seite bei hesie.de

    ( auf der Seite hat sich eine sehr angeregte Diskussion entwickelt )


  • Offener Brief Wohnraummangament – Pressemitteilung Begleitbrief

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    im Anhang senden wir Ihnen den 5. Offenen Klimanotstandsbericht des Bochumer Klimaschutzbündnisses – diesmal zum Wohnraummanagement – zu. Auf 11 Seiten werden Fragen zum Klimaschutz mit umfangreichen Hintergründen zum Klimaschutz beim Wohnungsbau gestellt. Eine akribische Auflistung von Informationen zur Situation in Bochum mit kritischen Fragen zu politischen Beschlüssen wie z. B. dem Wohnbaulandkonzept weisen eine sachkundige Auseinandersetzung mit dem Thema aus.

    Wir bitten um Berichterstattung zu dem offenen Klimanotstandsbrief.

    Für die Berichterstattung bedanken wir uns im Voraus.


    Mit freundlichen Grüßen
    für das Bochumer Klimaschutzbündnis (www.boklima.de)
    (Sprecher von BoKlima) AkU e.V., Alsenstr.27, 44789 Bochum
    Mailkontakt: boklima@boklima.de
    Homepage: www.boklima.de

  • Ratsfraktion in Bochum beklagt Info-Mangel beim Klimaschutz

    WAZ , 12.06.20 ,

    Kritik richtet die Fraktion „FDP & Stadtgestalter“ an die Verwaltung in Bochum: Sie informiere nicht genug über die Umsetzung von Klimaschutz.

    Die Fraktion FDP & Die Stadtgestalter wirft der Stadt Bochum mangelnde Information zum Klimaschutz vor.

    Bereits im März habe sie bei der Stadt um Infos zum Stand der Umsetzung der verschiedenen Klimaschutzkonzepte angefragt. „Eine gekündigte Antwort zur Ratssitzung am 25.06.2020 wird nun offensichtlichverschleppt“, erklärt Fraktionsvorsitzender Felix Haltt mit Blick auf die Tagesordnung.

    Die Verwaltung müsse die Mitteilung „unbedingt nachreichen“. „Eigentlich wäre eine Beantwortung laut der Geschäftsordnung bereits im Mai fällig gewesen. Dann kündigte man an, die Antwort zur Ratssitzung am 25. Juni zu liefern. In der Tagesordnung der Sitzung fehlt die Mitteilung bislang jedoch.“

    „Mit der Transparenz beim Klimaschutz hapert es in Bochum“

    Fraktions-Vize Volker Steude: „In Bochum werden immer wieder schnell und vollmundig Versprechungen und Konzepte aufgestellt oder angekündigt. Bei der Umsetzung hapert es dann oft erheblich“, ergänzt mit Blick auf das „verschleppte Radverkehrskonzept“.

    Haltt ergänzt: „Hier muss man dem Bochumer Klimabündnis schon recht geben, denn mit der Transparenz beim Klimaschutz hapert es in Bochum. Die Politik und die Öffentlichkeit brauchen eine Auskunft darüber, wie weit wir mit den CO2-Einsparungen sind und bei welchen Maßnahmen die Verwaltung Schwierigkeiten in der Umsetzung hat, damit man auch effektivgegensteuern kann.“


    (Anmerkung der Redaktion BoKlima :
    Lesen Sie hierzu auch den Brief des Bochumer Klimaschutzbündnisses zu einem Jahr Klimanotastand )


    (Hinweis von Christian)

  • Uniper will Datteln 4 an diesem Samstag in Betrieb nehmen

    Aus der WAZ :

    Datteln. Das umstrittene Kohlekraftwerk Datteln 4 soll schon an diesem Samstag seinen kommerziellen Betrieb aufnehmen. Fridays for Future plant Proteste.

    Das letzte wird das größte sein: Der Stromkonzern Uniper will an diesem Samstag sein umstrittenes Steinkohlekraftwerk Datteln 4 in Betrieb nehmen. Mit einer Leistung von 1100 Megawatt ginge das größte Steinkohlekraftwerk Deutschlands ans Netz. Es wird zugleich aller Wahrscheinlichkeit nach auch der letzte Kohleblock sein, der hierzulande
    hochgefahren wird. Die Klimaaktivisten von Fridays for Future kündigten spontane Protestaktionen für das Wochenende an.

    Es ging nun doch schneller als von den Kohlegegnern gedacht: Noch am vergangenen Mittwoch nahmen Greenpeace, der BUND und die Schülerbewegung Fridays for Future die Uniper-Hauptversammlung zum Anlass, gegen Datteln 4 mobil zu machen. Zehn Tage später, am 30. Mai, plant Uniper nun die Aufnahme des kommerziellen Betriebs. „Das markiert das Ende der Inbetriebsetzungsphase“, bestätigte ein Konzernsprecher unserer Redaktion.

    Genaueres siehe WAZ : https://waz.de/wirtschaft/wirtschaft-in-nrw/uniper-will-datteln-4-an-diesem-samstag-in-betrieb-nehmen-id229188376.html


    Aus der TAZ :

    Datteln IV geht ans Netz: Letzter Dinosaurier startet früher

    Am Samstag geht Deutschlands letztes Steinkohlekraftwerk in den kommerziellen Betrieb. Klimaschützer*innen empfinden das als Provokation.

    Greenpeace-Aktivisten demonstrieren am 20. Mai vor dem Steinkohlekraftwerk Datteln 4 Foto: Bernd Thissen/dpa

    BOCHUM taz | Trotz massiver Kritik von Klimaschützern und jahrzehntelanger Klagen von Umweltverbänden will der der Energiekonzern Uniper sein Steinkohlekraftwerk Datteln im nördlichen Ruhrgebiet schon am Samstag in den Regelbetrieb nehmen. Thorsten Lenck, Agora Energiewende

    „Zur sicheren Energieversorgung brauchen wir Datteln 4 schon heute nicht“

    „Wir bestätigen die geplante kommerzielle Inbetriebnahme von Datteln 4 am 30. Mai 2020“, sagte ein Sprecher des Unternehmens am Mittwoch zur taz. Bisher war stets vom Sommer die Rede gewesen. Aus Sicht des Unternehmes ligt der Termin dennoch „in dem von uns mehrfach kommunizierten Zeitrahmen“.

    Datteln gilt neben der Braunkohleverstromung an den rheinischen Tagebauen Garzweiler und Hambach als Zentrum der Proteste der Klimabewegung: Nach Berechnung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung dürfte der Steinkohleblock mit einer Leistung von 1.050 Megawatt während seiner Laufzeit 40 Millionen Tonnen des Klimakillers Kohlendioxid zusätzlich ausstoßen – selbst wenn im Gegenzug wie angekündigt ältere Steinkohlekraftwerke abgeschaltet werden.

    Die Inbetriebnahme gegen die Empfehlung der Kohlekommission sei eine „unerhörte, in Stahl und Beton gegossene Provokation“, findet nicht nur der Geschäftsleiter des Umweltverbands BUND in NRW, Dirk Jansen. Mit der Inbetriebnahme erlösche „der letzte Funken energiepolitischer Glaubwürdigkeit“ der Bundesregierung, kritisierte auch die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer auf Twitter. Datteln 4 sei schlicht „absurd“ – Deutschland nehme sich jede Möglichkeit, andere Staaten zu mehr Klimaschutz zu bewegen.

    Kritk von Greta Thunberg

    Scharfe Kritik kam auch von Greta Thunberg. „Die, die an der Macht sind, haben eindeutig gelogen, als sie sagten, dass sie sich um die Zukunft ihrer Kinder kümmern“, schrieb die schwedische Initiatorin der Klimaproteste von Fridays for Future am Mittwoch. „Wenn es einen Beweis brauchte, dass ihre Worte und Versprechen leer sind: Das ist er.“

    Zum vollst. Artikel in der TAZ : https://taz.de/Datteln-IV-geht-ans-Netz/!5688920&s=datteln/



    WAZ-Artikel als Pdf :

  • GLS Bank: Klimawandel ist größere Gefahr als das Coronavirus

    Bochum. Nach Einschätzung des Chefs der GLS Bank, Thomas Jorberg, geht vom Klimawandel eine größere Gefahr aus als von der Coronavirus-Pandemie.


    Der Vorstandssprecher der Bochumer GLS Bank, Thomas Jorberg, warnt angesichts der Corona-Krise vor zu wenigen Anstrengungen für den Klimaschutz. „Die Gefährdungslage durch die Klimakrise ist im Vergleich zum Coronavirus ungleich höher“, sagt Jorberg im Interview mit unserer Redaktion. „Schon heute sterben durch die Wetterereignisse, Brände, Stürme und Überflutungen unzählige Menschen, ganz zu schweigen von der sich weiterentwickelnden Gefährdung durch den Anstieg des Meeresspiegels.“ Die zukünftige Generation werde ihre Lebensgrundlage auf der Erde nicht mehr finden, wenn sich nichts ändere, mahnt der Chef der GLS Bank. „Wenn die Enkelgeneration die Älteren gefährdet, wie es jetzt der Fall ist, dann wird in der Politik gehandelt – und zwar mit unglaublichen Summen. Aber wenn die Älteren die Zukunft der nachfolgenden Generationen aufs Spiel setzen, wie bei der Klimakatastrophe, dann zögern wir.“ Das Interview im Wortlaut lesen Sie hier:


    Siehe WAZ : https://waz.de/wirtschaft/gls-bank-klimawandel-ist-groessere-gefahr-als-das-coronavirus-id229135158.html



Skip to content