{"id":8881,"date":"2021-07-11T11:19:57","date_gmt":"2021-07-11T09:19:57","guid":{"rendered":"https:\/\/boklima.de\/?p=8881"},"modified":"2021-07-11T11:19:59","modified_gmt":"2021-07-11T09:19:59","slug":"hintergrund-der-klimabericht-daten-zur-lage-des-planeten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8881","title":{"rendered":"Hintergrund : Der Klimabericht &#8211; Daten zur Lage des Planeten"},"content":{"rendered":"\n<p>(26.10.20 , aus spiegel.de , Original : <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/so-werden-die-werte-aus-dem-klimabericht-berechnet-a-5dcc3a12-9149-436e-9a73-40d41dfff113\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a>  , Auswertung des IPCC-Berichtes)<\/p>\n\n\n\n<p>Der SPIEGEL-Klimabericht zeigt, wie der Klimawandel voranschreitet. St\u00e4ndig aktuell, basierend auf dem etablierten Stand der Forschung und vollst\u00e4ndig transparent. Lesen Sie hier alles \u00fcber sein Zustandekommen. <\/p>\n\n\n\n<p>Zu den gr\u00f6\u00dften Herausforderungen im Kampf gegen den <a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/klimawandel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Klimawandel<\/a> z\u00e4hlt das Auseinanderfallen von Ursache und Wirkung. Die Klimafolgen jeder einzelnen Entscheidung &#8211; sei es die Wahl des Verkehrsmittels auf dem Weg zur Arbeit, das Konsumverhalten, oder der gew\u00e4hlte Wohnort &#8211; werden nie direkt sichtbar. <strong>Dabei f\u00fchrt die Summe all dieser jetzt weltweit getroffenen Entscheidungen zu einer Ver\u00e4nderung des Klimas von morgen.\u00a0<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8230; Weltweit geht Prim\u00e4rwald verloren und das verbleibende CO<sub>2<\/sub>-Budget zur Einhaltung des 2-Grad-Ziels schwindet, w\u00e4hrend der \u00d6kostromanteil wenigstens bereits andeutet, wie der Wandel zu einer nachhaltigeren Lebensweise aussehen k\u00f6nnte. <br><a href=\"https:\/\/interactive.spiegel.de\/int\/pub\/ressort\/wissenschaft\/2020\/klima-widget\/v1\/index.html?assetBorder=none\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Der Klimabericht &#8211; Daten zur Lage des Planeten<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p>&#8230; Welche Daten wir hierf\u00fcr nutzen, wie wir einzelne Werte berechnen und wie oft sich die Angaben aktualisieren, ist hier dokumentiert:<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Erderwaermung\"><\/span>Erderw\u00e4rmung<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Die dargestellte Temperaturdifferenz ist die Ver\u00e4nderung der globalen Durchschnittstemperatur (gemessen als Lufttemperatur in Bodenn\u00e4he sowie Oberfl\u00e4chentemperatur der Wasserfl\u00e4chen) gegen\u00fcber der vorindustriellen Zeit. Die Angabe stammt aus dem Sonderbericht des Weltklimarats IPCC zur globalen Erw\u00e4rmung aus dem Jahr 2018 (<a href=\"https:\/\/www.ipcc.ch\/sr15\/chapter\/chapter-1\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zusammenfassung des Berichts<\/a>).&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Basierend auf historischen Beobachtungsdaten aus vier verschiedenen Peer-Review Publikationen wird im IPCC-Bericht f\u00fcr den Zeitraum 2006 bis 2015 eine Erderw\u00e4rmung von +0,87 Grad (mit mindestens 66 Prozent Wahrscheinlichkeit zwischen +0,75 und +0,99 Grad) gegen\u00fcber der Periode 1850-1900 ermittelt.<\/p>\n\n\n\n<p>In Kombination mit der aktuellen <strong>Geschwindigkeit der Erderw\u00e4rmung von circa 0,2 Grad pro Jahrzehnt<\/strong>, ergibt sich f\u00fcr das Jahr 2020 als wahrscheinlichster Wert eine Erderw\u00e4rmung von rund +1,1 \u00b0C gegen\u00fcber der vorindustriellen Zeit (<a href=\"https:\/\/www.ipcc.ch\/site\/assets\/uploads\/sites\/2\/2019\/05\/SR15_Chapter1_Low_Res.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">vollst\u00e4ndiges Kapitel &#8220;Framing and Context&#8221; des IPCC-Sonderberichts<\/a>, S. 56-59). Der dargestellte Wert ist fest in der Grafik hinterlegt und wird nur angepasst, falls sich \u00c4nderung am etablierten Stand der Forschung ergeben sollten.<\/p>\n\n\n\n<p>Prinzipiell f\u00e4llt die Erderw\u00e4rmung \u00fcber Landfl\u00e4chen h\u00f6her aus als \u00fcber dem Meer und so leben Menschen in zahlreichen Weltregionen bereits heute mit einem Temperaturanstieg von mehr als einem Grad. Dies gilt auch f\u00fcr Deutschland: Die Jahresmitteltemperatur ist bundesweit seit dem Jahr 1881 um wohl mindestens +1,6 Grad (linearer Trend auf Basis von <a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.dwd.de\/DE\/leistungen\/zeitreihen\/zeitreihen.html#buehneTop\">DWD Temperatur-Zeitreihen<\/a>), wenn nicht gar bereits +2,0 Grad angestiegen (nicht-linearer Trend, der die zunehmende Geschwindigkeit der Erderw\u00e4rmung ber\u00fccksichtigt. Mehr dazu <a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/scilogs.spektrum.de\/klimalounge\/deutschland-ist-schon-2c-waermer-geworden\/\">hier<\/a>).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Meeresspiegelanstieg\"><\/span>Meeresspiegelanstieg<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Grafik zeigt den durchschnittlichen globalen Meeresspielanstieg zum aktuellen Zeitpunkt gegen\u00fcber dem Jahr 1880. Als Grundlage dienen auch hier Angaben des IPCC, in diesem Fall aus dessen f\u00fcnftem Sachstandsbericht (Arbeitsgruppe The Physical Science Basics,<a href=\"https:\/\/www.ipcc.ch\/site\/assets\/uploads\/2018\/02\/WG1AR5_Chapter03_FINAL.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kapitel Observations: Ocean<\/a>, S. 285-287). Ihnen gef\u00e4llt diese Art Journalismus?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.prod.www.spiegel.de\/images\/14ab9279-264e-4ca4-9a2b-0ad34ecd2b4a_w568_r1.7777777777777777_fpx70.32_fpy46.95.png\" alt=\"\"\/><\/figure>\n\n\n\n<p>Daten, Zahlen, Analysen: Hier finden Sie unsere besten datengetriebenen Recherchen und Datenvisualisierungen.<a href=\"https:\/\/www.spiegel.de\/thema\/daten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> Mehr von SPIEGEL Data<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Basierend auf Daten von Gezeitenstationen weltweit wird darin f\u00fcr den Zeitraum 1880 bis 2009 ein durchschnittlicher globaler Meeresspiegelanstieg von 210 Millimetern berechnet (<a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/link.springer.com\/article\/10.1007\/s10712-011-9119-1\">nach Church &amp; White 2011<\/a>). Die Geschwindigkeit des Meeresspiegelanstiegs hat sich in den vergangenen Jahrzehnten beschleunigt und wird f\u00fcr den Zeitraum von 1993 bis 2009 auf 3,2 Millimeter j\u00e4hrlich gesch\u00e4tzt. Satellitengest\u00fctzte Beobachtungen liefern weitestgehend \u00fcbereinstimmende Werte.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Grafik berechnet wurde der Anstieg bis 2009 (210&nbsp;Millimeter), plus ein j\u00e4hrlicher Anstieg von 3,2 Millimetern. Gerundet ergibt sich ein Meeresspiegelanstieg von 25 Zentimetern gegen\u00fcber dem Jahr 1880. Dieser Wert ist fest in der Grafik hinterlegt und wird nur angepasst, falls sich \u00c4nderungen am etablierten Stand der Forschung ergeben sollten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Arktisches_Meereis\"><\/span>Arktisches Meereis<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Ausdehnung des arktischen Meereises ist jahreszeitlich bedingt starken Schwankungen unterworfen. F\u00fcr den Klimabericht wird folglich ein Vergleich der derzeitigen Fl\u00e4che des Meereises mit dem langj\u00e4hrigen Durchschnitt (1981-2010) f\u00fcr denselben Tag des Jahres angestellt. Beide dabei verwendeten Werte stammen vom National Snow &amp; Ice Data Center (NSIDC), einer US-amerikanischen Forschungseinrichtung, die auf die Bereitstellung von Daten sowie die Kryosph\u00e4renforschung spezialisiert ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Das NSIDC ver\u00f6ffentlicht t\u00e4glich Daten zur Ausdehnung von Meereisfl\u00e4chen weltweit, die mittels kontinuierlicher Satellitenbeobachtung gewonnen werden (genannt <a href=\"https:\/\/nsidc.org\/data\/g02135\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Sea Ice Index<\/a>), sowie historische Referenzdaten. F\u00fcr die Berechnung der Gr\u00f6\u00dfenabweichung des arktischen Meereises gegen\u00fcber dem historischen Durchschnitt wird alle sechs Stunden automatisiert der neueste verf\u00fcgbare Wert des Sea Ice Index abgerufen und mit dem arithmetischen Mittel f\u00fcr denselben Tag des Jahres aus der Periode 1981-2010 abgeglichen. Die ermittelte Differenz wird im Klimabericht als Prozentwert dargestellt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Waldverlust\"><\/span><strong>Waldverlust<\/strong><span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Statistiken zum Waldverlust weltweit sind oft mit gro\u00dfer Unsicherheit behaftet. Mittels Satellitenbeobachtung kann der Verlust von Waldfl\u00e4chen weltweit beobachtet werden. Weniger eindeutig ist allerdings die Erfassung der anschlie\u00dfenden Nutzung (findet eine Wiederaufforstung statt oder ist die Waldfl\u00e4che dauerhaft verloren?).<\/p>\n\n\n\n<p>\u00d6kologisch besonders wertvoll sind Prim\u00e4rw\u00e4lder, also urspr\u00fcngliche Waldfl\u00e4chen frei von menschlichen Eingriffen &#8211; auch &#8220;Urw\u00e4lder&#8221; genannt. Sie weisen eine besonders gro\u00dfe Biodiversit\u00e4t auf, speichern gro\u00dfe Mengen CO<sub>2<\/sub> und selbst eine Wiederaufforstung an derselben Stelle h\u00e4tte \u00f6kologisch nicht denselben Wert.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Klimabericht dargestellt wird eine laufende Hochrechnung der Fl\u00e4che an besonders wertvollem tropischen und subtropischen Prim\u00e4rwald, die derzeit weltweit verloren geht. Pr\u00e4zise tagesaktuelle Daten liegen hierf\u00fcr nicht vor. Stattdessen wurde der durchschnittliche j\u00e4hrliche Fl\u00e4chenverlust dieser W\u00e4lder aus den Jahren 2001 bis 2018 (basierend auf Satellitenbeobachtungen, Auswertung durch <a href=\"https:\/\/www.globalforestwatch.org\/dashboards\/global\/?category=forest-change&amp;dashboardPrompts=eyJzaG93UHJvbXB0cyI6dHJ1ZSwicHJvbXB0c1ZpZXdlZCI6W10sInNldHRpbmdzIjp7Im9wZW4iOmZhbHNlLCJzdGVwSW5kZXgiOjAsInN0ZXBzS2V5IjoiIn0sIm9wZW4iOnRydWUsInN0ZXBzS2V5Ijoidmlld05hdGlvbmFsRGFzaGJvYXJkcyJ9&amp;location=WyJnbG9iYWwiXQ%3D%3D&amp;map=eyJjZW50ZXIiOnsibGF0IjotNC4yMTQ5NDMxNDEzOTA2MzksImxuZyI6LTUuODAwNzgxMjUwMDAwMDAxfSwiem9vbSI6MywiYmJveCI6bnVsbCwiY2FuQm91bmQiOmZhbHNlLCJkYXRhc2V0cyI6W3sib3BhY2l0eSI6MC43LCJ2aXNpYmlsaXR5Ijp0cnVlLCJkYXRhc2V0IjoiZmU4YjVmMDMtMGZmOS00YzE4LWJhMzktNzdkY2ZlNjk5MDhmIiwibGF5ZXJzIjpbIjQxMDg2NTU0LTVjYTUtNDU2Yy04MGRkLWY2YmVlNjFiYzQ1ZiJdfSx7ImRhdGFzZXQiOiIwYjAyMDhiNi1iNDI0LTRiNTctOTg0Zi1jYWRkZmEyNWJhMjIiLCJsYXllcnMiOlsiY2MzNTQzMmQtMzhkNy00YTAzLTg3MmUtM2E3MWEyZjU1NWZjIiwiYjQ1MzUwZTMtNWE3Ni00NGNkLWIwYTktNTAzOGEwZDhiZmFlIl0sImJvdW5kYXJ5Ijp0cnVlLCJvcGFjaXR5IjoxLCJ2aXNpYmlsaXR5Ijp0cnVlfSx7ImRhdGFzZXQiOiJiNTg0OTU0Yy0wZDhkLTQwYzYtODU5Yy1mM2ZkZjNjMmM1ZGYiLCJsYXllcnMiOlsiNDlhODBlNzAtZWM1Mi00ZWY4LWJjYzYtZmIyNzcxZDk1YjJjIl0sIm9wYWNpdHkiOjEsInZpc2liaWxpdHkiOnRydWUsInBhcmFtcyI6eyJ0aHJlc2giOjMwLCJ2aXNpYmlsaXR5Ijp0cnVlfX1dfQ%3D%3D&amp;showMap=true\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Global Forest Watch<\/a>) als Grundlage genommen. Die in diesem Zeitraum verloren gegangenen 60,5 Millionen Hektar entsprechen einem Fl\u00e4chenverlust von 0,149 Fu\u00dfballfeldern pro Sekunde.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"CO2-Budget\"><\/span><strong>CO<\/strong><strong><sub>2<\/sub><\/strong><strong>-Budget<\/strong><span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Durch menschliche Aktivit\u00e4ten ausgesto\u00dfene Treibhausgase (zu rund 80 Prozent CO<sub>2<\/sub>) sind der <a href=\"https:\/\/ar5-syr.ipcc.ch\/topic_observedchanges.php#section_1_2\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Haupttreiber der Erderw\u00e4rmung<\/a>. Basierend auf diesem Zusammenhang l\u00e4sst sich eine verbleibende Menge an CO<sub>2<\/sub> berechnen, die die Menschheit noch aussto\u00dfen darf, um die Erderw\u00e4rmung auf einem bestimmten Maximalwert zu begrenzen. Das sogenannte CO<sub>2<\/sub>-Budget.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die Darstellung im Klimabericht wird das verbleibende CO<sub>2<\/sub>-Budget verwendet, um den Temperaturanstieg mit 67 Prozent Wahrscheinlichkeit auf maximal 2,0 Grad zu begrenzen (basierend auf Klimamodellrechnungen, die durchgehend mit Lufttemperaturen arbeiten. Methodische Details k\u00f6nnen Sie <a target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41586-019-1368-z\">hier<\/a> nachlesen).<\/p>\n\n\n\n<p>Laut IPCC verblieben der Menschheit hierf\u00fcr zum 1.1.2018 noch Emissionen in H\u00f6he von 1170 Milliarden Tonnen. Pro Jahr werden weltweit derzeit 42 Milliarden Tonnen freigesetzt, oder in Sekunden umgerechnet: 1332 Tonnen (<a href=\"https:\/\/www.ipcc.ch\/site\/assets\/uploads\/sites\/2\/2019\/02\/SR15_Chapter2_Low_Res.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kapitel Mitigation Pathways im IPCC-Sonderbericht<\/a> zur globalen Erw\u00e4rmung, S. 107-108).<\/p>\n\n\n\n<p>In der Grafik werden vom 1.1.2018 insgesamt zur Verf\u00fcgung stehenden Budget sek\u00fcndlich 1332 Tonnen abgezogen. Ausgangswert sowie sek\u00fcndliche \u00c4nderungsrate werden nur angepasst, falls sich \u00c4nderungen am etablierten Stand der Forschung ergeben sollten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Oekostrom\"><\/span>\u00d6kostrom<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Als \u00d6kostromanteil wird hier der Anteil regenerativer Energien an der Nettostromerzeugung zur \u00f6ffentlichen Stromversorgung in Deutschland dargestellt. Im Gegensatz zur Bruttostromerzeugung werden bei der Nettostromerzeugung elektrische Verluste der Kraftwerke, die direkt im Kraftwerk verbraucht werden, nicht mitber\u00fccksichtigt. Die Angaben entsprechen somit dem Strommix, der tats\u00e4chlich zu Hause aus der Steckdose kommt und der im Haushalt verbraucht wird oder mit dem auch Elektrofahrzeuge \u00f6ffentlich geladen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Angabe stammt von <a href=\"https:\/\/energy-charts.info\/?l=de&amp;c=DE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">energy-charts.info<\/a>, einer Webseite des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Solare Energiesysteme ISE, die Angaben der Netzbetreiber 50Hertz, Amprion, Tennet, TransnetBW sowie der europ\u00e4ischen Stromb\u00f6rse EEX und der ENTSO-E Transparency Platform aufbereitet und ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Als \u00d6kostromanteil wird der Anteil der erneuerbaren Energien, also von Wasserkraft, Windkraft, Biomasse und Solarenergie, an der Nettostromerzeugung berechnet (<a href=\"https:\/\/energy-charts.info\/explanations.html?l=de&amp;c=DE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">genauere Informationen zu den einzelnen Energietr\u00e4gern finden Sie hier<\/a>). Die Daten werden st\u00fcndlich aktualisiert und stehen in der Regel mit einer Verz\u00f6gerung von zwei bis drei Stunden bereit.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Seit dem 30.10.2020 wird das verbleibende CO<\/em><sub>2<\/sub><em>-Budget als &#8220;Wert bis die Zwei-Grad-Marke erreicht ist&#8221; beschriftet. Zuvor wurde der Begriff &#8220;Zwei-Grad-Ziel&#8221; verwendet, der sich nur schwer eindeutig in ein CO<\/em><sub>2<\/sub><em>-Budget umrechnen l\u00e4sst.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Seit dem 3.12.2020 wird die Erderw\u00e4rmung mit +1,1 Grad Celsius anstatt zuvor mit +1,0 Grad angegeben. Hintergrund ist der Wechsel der Berechnungsgrundlage f\u00fcr die Erderw\u00e4rmung im vergangenen Jahrzehnt. Zuvor wurde hier ein Wert aus einer im IPCC-Bericht zitierten Einzelpublikation verwendet (+0,17 Grad), mittlerweile ein an derselben Stelle ver\u00f6ffentlichter Wert, der sich auf mehrere Publikationen st\u00fctzt (+0,2 Grad).<\/em><\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_71 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-transparent ez-toc-container-direction\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhalte dieser Seite :<\/p>\n<label for=\"ez-toc-cssicon-toggle-item-6a33efdc63068\" class=\"ez-toc-cssicon-toggle-label\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/label><input type=\"checkbox\"  id=\"ez-toc-cssicon-toggle-item-6a33efdc63068\" checked aria-label=\"Toggle\" \/><nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8881\/#Erderwaermung\" title=\"Erderw\u00e4rmung\">Erderw\u00e4rmung<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8881\/#Meeresspiegelanstieg\" title=\"Meeresspiegelanstieg\">Meeresspiegelanstieg<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8881\/#Arktisches_Meereis\" title=\"Arktisches Meereis\">Arktisches Meereis<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8881\/#Waldverlust\" title=\"Waldverlust\">Waldverlust<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8881\/#CO2-Budget\" title=\"CO2-Budget\">CO2-Budget<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-6\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8881\/#Oekostrom\" title=\"\u00d6kostrom\">\u00d6kostrom<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(26.10.20 , aus spiegel.de , Original : hier , Auswertung des IPCC-Berichtes) Der SPIEGEL-Klimabericht zeigt, wie der Klimawandel voranschreitet. 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