{"id":8854,"date":"2021-07-06T12:35:02","date_gmt":"2021-07-06T10:35:02","guid":{"rendered":"https:\/\/boklima.de\/?p=8854"},"modified":"2021-07-06T13:09:56","modified_gmt":"2021-07-06T11:09:56","slug":"faktencheck-wie-entscheidend-sind-05-grad-mehr-erderwaermung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8854","title":{"rendered":"Faktencheck: Wie entscheidend sind 0,5 Grad mehr Erderw\u00e4rmung?"},"content":{"rendered":"\n<p>(29.06.21, von deutscher Welle , Original : <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/faktencheck-klimawandel-wie-entscheidend-halbes-grad-erderw%C3%A4rmung\/a-58080124\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> )<\/p>\n\n\n\n<p>( Serie: Klimamythen im Faktencheck )<\/p>\n\n\n\n<p>1,5 oder 2 Grad Celsius mehr Erderw\u00e4rmung &#8211; manche glauben, der Unterschied ist nicht wirklich bedeutend. Doch die Fakten sprechen eine andere Sprache: Schon ein halbes Grad mehr kann Leben kosten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/57859207_303.png\" alt=\"Faktencheck Serie Klimamythen | Temperaturanstieg\" width=\"175\" height=\"99\" title=\"Faktencheck Serie Klimamythen | Temperaturanstieg\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Wenn die Temperatur eines Menschen von gesunden 36,6 auf 38,6 Grad Celsius ansteigt, hat das Konsequenzen. Schon ein scheinbar geringer Anstieg f\u00fchrt dazu, dass sich der Mensch unwohl f\u00fchlt und der K\u00f6rper nicht mehr normal funktionieren kann &#8211;&nbsp;und \u00e4hnlich verh\u00e4lt es sich <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/antarktis-schmilzt-gletscher-klimawandel-schelfeis-60-jahre-antarktisvertrag-pinguine\/a-58002148\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">mit der Erde<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit dem sp\u00e4ten 19. Jahrhundert, als die Verbrennung fossiler Brennstoffe immer weiter voranschritt, hat sich unser Planet im Durchschnitt <a href=\"https:\/\/public.wmo.int\/en\/our-mandate\/climate\/wmo-statement-state-of-global-climate\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">um mehr als ein Grad Celsius<\/a> erw\u00e4rmt. An einigen Orten sind die Temperaturen&nbsp;\u00fcber diesen Wert hinaus gestiegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Einer von ihnen ist die Arktis. Laut dem Arctic Monitoring and Assessment Programme (AMAP), einer Arbeitsgruppe des zwischenstaatlichen Arctic Council, ist die durchschnittliche Jahrestemperatur in der Region zwischen 1971 und 2019 <a href=\"https:\/\/www.amap.no\/documents\/download\/6730\/inline\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">um drei Grad Celsius angestiegen<\/a> &#8211; das bedeutet gro\u00dfe Probleme f\u00fcr das \u00d6kosystem der Region.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Kleiner_Temperaturanstieg_grosse_Artenverluste\"><\/span>Kleiner Temperaturanstieg = gro\u00dfe Artenverluste&nbsp;<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>In <a href=\"https:\/\/tc.copernicus.org\/articles\/15\/233\/2021\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">einer Studie<\/a> aus diesem Jahr, die in der Fachzeitschrift &#8220;The Cryosphere&#8221; ver\u00f6ffentlicht wurde, zeigen britische Forscher den Verlust von 28 Billionen Tonnen Eis zwischen 1994 und 2017 auf. Ihnen zufolge w\u00fcrde das verlorene Volumen ausreichen, um das gesamte Vereinigte K\u00f6nigreich mit einer 100 Meter dicken Eisschicht zu bedecken.<a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/faktencheck-klimawandel-wie-entscheidend-halbes-grad-erderw%C3%A4rmung\/a-58080124#\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Den Eisb\u00e4ren schmilzt das arktische Eis quasi unter den Tatzen weg &#8211; und mit ihm seine Nahrungsgrundlage<\/p>\n\n\n\n<p>Wissenschaftler der britischen Universit\u00e4t Edinburgh, des University College London und der Universit\u00e4t Leeds kamen anhand von Satellitendaten zu dem Schluss, dass in den 1990er Jahren j\u00e4hrlich etwa 800 Milliarden Tonnen Eis verloren gingen. Bis 2017 ist diese Zahl sogar noch gestiegen &#8211; auf 1,2 Billionen Tonnen pro Jahr.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Eisbaeren_%E2%80%93_fast_ausgestorben_bis_zum_Ende_des_Jahrhunderts\"><\/span>Eisb\u00e4ren &#8211; fast ausgestorben bis zum Ende des Jahrhunderts?<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>Steven Amstrup, leitender Wissenschaftler der US-amerikanischen Naturschutzorganisation Polar Bears International, erforscht die Tierwelt in der Arktis seit den 1980er Jahren und hat die Ver\u00e4nderungen mit eigenen Augen gesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;Ich erinnere mich, wie ich damals mitten im Sommer das Meereis vor der K\u00fcste Nordalaskas sah &#8211; es war nie sehr weit von der K\u00fcste entfernt&#8221;, sagt er der DW. &#8220;Jetzt liegt das Eis zur gleichen Jahreszeit Hunderte von Meilen vor der K\u00fcste. Wenn Sie mir zu Beginn meiner Karriere gesagt h\u00e4tten, dass ich diese Art von Ver\u00e4nderungen sehen w\u00fcrde, h\u00e4tte ich gesagt, Sie sind verr\u00fcckt&#8221;, erz\u00e4hlt Amstrup.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In einer 2020 <a href=\"https:\/\/www.nature.com\/articles\/s41558-020-0818-9.epdf?sharing_token=DNWHkNMigMfYcwwz0TwDjNRgN0jAjWel9jnR3ZoTv0P_29KxAi4i5L-CC0GQ9g-DIeGjALpyDzRYuJ9UqzBqTGfIBlJ86aIQV-1eDA2Jg6wnI5iv9ywOUuXN6hhtwxL1BBo_THsbLqQCzm90gsk8f-53yZObwKK2NqtsqepD4iucjfbpARcaZPmnj-F0TetMyMnaCiwuMCPv0hXsEftQJg%3D%3D&amp;tracking_referrer=www.bbc.com\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">im Nature Climate Journal ver\u00f6ffentlichten Studie<\/a> sagen er und seine Kollegen voraus, dass die meisten Eisb\u00e4ren, die sich von auf dem Eis ruhenden Robben ern\u00e4hren, bis zum Ende des Jahrhunderts verschwinden k\u00f6nnten, wenn die Temperatur weiter steigt.&nbsp;&#8220;Meereis ist wie ein Abendbrottisch f\u00fcr Eisb\u00e4ren&#8221;, so Amstrup. &#8220;An Land gibt es f\u00fcr sie kaum etwas so Nahrhaftes wie Robben.&#8221;&nbsp; Video ansehen 02:09<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Arktisforscher_warnen_vor_unaufhaltbaren_Klimafolgen\"><\/span>Arktisforscher warnen vor unaufhaltbaren Klimafolgen<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) der Vereinten Nationen, besser als Weltklimarat bekannt, sagt voraus, dass die arktischen Tiere bei einer Erderw\u00e4rmung um&nbsp;1,5 Grad Celsius \u00fcber dem vorindustriellen Niveau in 99 von 100 Sommern immer noch Meereis haben werden. Bei einem Szenario von zwei Grad Erw\u00e4rmung w\u00e4ren sie bereits alle zehn Jahre mit eisfreien Sommern konfrontiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Eisb\u00e4ren sind jedoch l\u00e4ngst nicht die einzigen Opfer des globalen Temperaturanstiegs. F\u00fcr 19 Prozent der Tierarten auf der Roten Liste der <a href=\"https:\/\/www.iucn.org\/resources\/issues-briefs\/species-and-climate-change\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">International Union for Conservation of Nature (IUCN)<\/a> erh\u00f6ht sich die Wahrscheinlichkeit des Aussterbens.<a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/faktencheck-klimawandel-wie-entscheidend-halbes-grad-erderw%C3%A4rmung\/a-58080124#\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Opfer des menschengemachten Klimawandels: eine Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Art wurde bereits ausgerottet: ein winziges Nagetier namens Bramble-Cay-Mosaikschwanzratte, das auf einer kleinen Sandinsel an der Spitze des Great Barrier Reefs im Nordosten von Australien&nbsp;lebte. Es&nbsp;wurde 2019 <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20190220085716\/https:\/\/www.environment.gov.au\/minister\/price\/media-releases\/mr20190218a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">offiziell als ausgestorben anerkannt<\/a> &#8211; als erstes S\u00e4ugetier aufgrund&nbsp;des vom Menschen verursachten Klimawandels. Vermutet wird, dass der steigende Meeresspiegel seine Nahrungsgrundlage und seinen Lebensraum vernichtet hat.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Extreme_Folgen_unter_und_ueber_Wasser\"><\/span>Extreme Folgen unter und \u00fcber Wasser<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>Mit der Erderw\u00e4rmung heizen sich auch die Ozeane auf &#8211;&nbsp;mit direkten Auswirkungen auf Korallenriffe, die f\u00fcr viele Meerestiere Kinderstube und Speisekammer sind. Das w\u00e4rmere Wasser l\u00e4sst die Korallen die lebenswichtigen Meeresalgen aus ihrem Gewebe aussto\u00dfen &#8211;&nbsp;und dann hungern und wei\u00df werden. L\u00e4nger andauernde Bleiche t\u00f6tet die Korallen.<a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/faktencheck-klimawandel-wie-entscheidend-halbes-grad-erderw%C3%A4rmung\/a-58080124#\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Feuerkoralle &#8211; ein Vorher-\/Nachherbild der traurigen Art<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/royalsocietypublishing.org\/doi\/10.1098\/rspb.2020.1432\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Eine aktuelle Studie<\/a> hat ergeben, dass <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/great-barrier-reef-ein-weltwunder-auf-zeit\/a-46092239\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">das australische Great Barrier Reef<\/a> seit 1995 auf diese Weise die H\u00e4lfte seiner Korallen verloren hat. Der Weltklimarat warnt, dass bei einer Erw\u00e4rmung von \u00fcber zwei Grad Celsius die Korallen <a href=\"https:\/\/www.ipcc.ch\/2018\/10\/08\/summary-for-policymakers-of-ipcc-special-report-on-global-warming-of-1-5c-approved-by-government\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">fast vollst\u00e4ndig ausgerottet<\/a> werden.<\/p>\n\n\n\n<p>H\u00f6here Temperaturen werden auch <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/die-klimakrise-das-ende-der-zivilisation\/a-57463706\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">das Leben der Menschen<\/a> ver\u00e4ndern. Wir werden extremeren Wetterbedingungen ausgesetzt sein &#8211; Hitzewellen, D\u00fcrren, \u00dcberschwemmungen und Wirbelst\u00fcrmen. Wie extrem und wie oft, das wird davon abh\u00e4ngen, <a href=\"https:\/\/interactive.carbonbrief.org\/impacts-climate-change-one-point-five-degrees-two-degrees\/?utm_source=web&amp;utm_campaig\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">wie sehr&nbsp;die Temperaturen ansteigen.<\/a>&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn sich die Welt bis 2100 um zwei Grad Celsius erw\u00e4rmt, k\u00f6nnten <a href=\"http:\/\/www.ipcc.ch\/report\/sr15\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">laut IPCC<\/a> 37 Prozent der Weltbev\u00f6lkerung mindestens alle f\u00fcnf Jahre schweren Hitzewellen ausgesetzt sein. In einem 1,5-Grad-Szenario betr\u00e4fe dies nur halb so viele Menschen.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut einer Studie des Joint Research Center (JRC) des Wissenschafts- und Wissensdienstes der Europ\u00e4ischen Kommission aus dem Jahr 2018 werden mit der Erw\u00e4rmung der Welt zwei Drittel der Bev\u00f6lkerung zunehmend D\u00fcrren erleben.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/58080534_7.png\" alt=\"Infografik Vergleich 1,5 Grad mit 2 Grad Erderw\u00e4rmung DE\" width=\"480\" height=\"1019\" title=\"Infografik Vergleich 1,5 Grad mit 2 Grad Erderw\u00e4rmung DE\"\/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Mehr_Klimafluechtlinge\"><\/span>Mehr Klimafl\u00fcchtlinge&nbsp;<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>Das UN-Fl\u00fcchtlingshilfswerk sagt, dass bereits jetzt Extremwetter-Ereignisse und der Anstieg des Meeresspiegels jedes Jahr \u00fcber 20 Millionen Menschen dazu veranlassen, in andere Teile ihrer L\u00e4nder zu ziehen. F\u00fcr kleine Inselnationen im Pazifik, im Indischen Ozean und in der Karibik ist Umsiedlung schon heute ein reales Problem.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8220;L\u00e4nder wie die Marshallinseln k\u00f6nnen Anpassungspl\u00e4ne bis zu einem&nbsp;gewissen Anstieg des Meeresspiegels durchf\u00fchren&#8221;, sagt Helene Jacot Des Combes, Klimawissenschaftlerin an der University of the South Pacific, IPCC-Autorin und Beraterin der Regierung der Marshallinseln. &#8220;Aber wenn er weiter ansteigt, werden diese Inseln irgendwann nicht mehr bewohnbar sein.&#8221;&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/faktencheck-klimawandel-wie-entscheidend-halbes-grad-erderw%C3%A4rmung\/a-58080124#\"><\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Das umgesiedelte Dorf Vunidogoloa auf Fidschi<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der pazifische Inselstaat Fidschi ist mit den neuen Realit\u00e4ten konfrontiert. Nachdem er seit 2016 von zw\u00f6lf Zyklonen und anderen Extremwetter-Ereignissen heimgesucht wurde, hat die Regierung ein Umsiedlungsprogramm gestartet. Mehr als 40 K\u00fcstengemeinden m\u00fcssen ins Landesinnere umgesiedelt werden, sechs sind den Schritt bereits gegangen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts der weitreichenden Folgen eines nur geringen Temperaturanstiegs zielt <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/f\u00fcnf-jahre-pariser-klimaabkommen-eine-bilanz\/a-55904058\">das Pariser Klimaabkommen<\/a> letztlich darauf ab, den globalen Anstieg auf 1,5 Grad Celsius in diesem Jahrhundert zu begrenzen. Modellrechnungen deuten jedoch darauf hin, dass die Welt bei der derzeitigen Entwicklung auf dem besten Weg ist, dieses Niveau der Erw\u00e4rmung bereits innerhalb der n\u00e4chsten 15 Jahre zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ohne <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/joe-biden-setzt-signal-bei-klimagipfel\/a-57282988\">radikale Ma\u00dfnahmen heute<\/a> wird der Temperaturanstieg kaum zu bremsen sein. <a href=\"https:\/\/climateactiontracker.org\/global\/temperatures\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Laut The Climate Action Tracker (CAT)<\/a>, einer unabh\u00e4ngigen Gruppe von Organisationen, die die Klimama\u00dfnahmen von Regierungen analysiert, w\u00fcrden die Temperaturen selbst dann auf 2 bis 2,2 Grad Celsius bis zum Ende dieses Jahrhunderts ansteigen, wenn alle aktuellen Versprechen und Pl\u00e4ne weltweit fristgerecht erf\u00fcllt w\u00fcrden. Und das h\u00e4lt die CAT f\u00fcr eine optimistische Prognose.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Dieser Artikel ist Teil einer Serie, in der die DW&nbsp;Mythen zum Klimawandel einem Faktencheck unterzieht.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Lesen Sie auch:<br><a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/faktencheck-klimawandel-ist-globale-erw\u00e4rmung-nat\u00fcrlicher-prozess\/a-57876170\">Teil 1 &#8211; Ist die globale Erw\u00e4rmung ein nat\u00fcrlicher Prozess?<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/faktencheck-china-verantwortung-schuld-klimawandel-co2-aussto\u00df\/a-57832748\">Teil 3 &#8211; Ist China schuld an der Erderw\u00e4rmung?<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/faktencheck-klimaschutz-was-kann-ich-denn-schon-machen\/a-57818696\">Teil 4 &#8211; Klimaschutz, was kann ich denn schon machen?<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em><a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/faktencheck-schadet-klimaschutz-dem-wirtschaftswachstum\/a-58127784\">Teil 5 &#8211;&nbsp;Schadet Klimaschutz dem Wirtschaftswachstum?<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Aus dem Englischen adaptiert von Ines Eisele.<\/em><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Tip von Ingo<\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_71 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-transparent ez-toc-container-direction\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhalte dieser Seite :<\/p>\n<label for=\"ez-toc-cssicon-toggle-item-69e045afd442a\" class=\"ez-toc-cssicon-toggle-label\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/label><input type=\"checkbox\"  id=\"ez-toc-cssicon-toggle-item-69e045afd442a\" checked aria-label=\"Toggle\" \/><nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8854\/#Kleiner_Temperaturanstieg_grosse_Artenverluste\" title=\"Kleiner Temperaturanstieg = gro\u00dfe Artenverluste&nbsp;\">Kleiner Temperaturanstieg = gro\u00dfe Artenverluste&nbsp;<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8854\/#Eisbaeren_%E2%80%93_fast_ausgestorben_bis_zum_Ende_des_Jahrhunderts\" title=\"Eisb\u00e4ren &#8211; fast ausgestorben bis zum Ende des Jahrhunderts?\">Eisb\u00e4ren &#8211; fast ausgestorben bis zum Ende des Jahrhunderts?<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8854\/#Arktisforscher_warnen_vor_unaufhaltbaren_Klimafolgen\" title=\"Arktisforscher warnen vor unaufhaltbaren Klimafolgen\">Arktisforscher warnen vor unaufhaltbaren Klimafolgen<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8854\/#Extreme_Folgen_unter_und_ueber_Wasser\" title=\"Extreme Folgen unter und \u00fcber Wasser\">Extreme Folgen unter und \u00fcber Wasser<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8854\/#Mehr_Klimafluechtlinge\" title=\"Mehr Klimafl\u00fcchtlinge&nbsp;\">Mehr Klimafl\u00fcchtlinge&nbsp;<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(29.06.21, von deutscher Welle , Original : hier ) ( Serie: Klimamythen im Faktencheck ) 1,5 oder 2 Grad Celsius mehr Erderw\u00e4rmung &#8211; manche glauben, der Unterschied ist nicht wirklich bedeutend. 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