{"id":8781,"date":"2021-06-30T12:53:49","date_gmt":"2021-06-30T10:53:49","guid":{"rendered":"https:\/\/boklima.de\/?p=8781"},"modified":"2021-06-30T13:12:44","modified_gmt":"2021-06-30T11:12:44","slug":"wasserstoff-ist-kein-allheilmittel-in-der-klimakrise-klima-blog-correctiv-org","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8781","title":{"rendered":"Wasserstoff ist kein Allheilmittel in der Klimakrise (Klima-Blog, correctiv.org)"},"content":{"rendered":"\n<p>(23.06.21 , correctiv.org, Original : <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/aktuelles\/klimawandel\/2021\/06\/23\/wasserstoff-ist-kein-allheilmittel-in-der-klimakrise\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> )<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Wasserstoff_ist_kein_Allheilmittel_in_der_Klimakrise\"><\/span>Wasserstoff ist kein Allheilmittel in der Klimakrise<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>In ihrer heutigen Stellungnahme warnen Expertinnen des Sachverst\u00e4ndigenrats f\u00fcr Umweltfragen davor, Wasserstoff als gro\u00dfe L\u00f6sung in der Klimakrise zu betrachten. Sie widersprichen damit den Wahlprogrammen deutscher Parteien und der europ\u00e4ischen Lobby der Gasindustrie.<\/p>\n\n\n\n<p>von <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/team\/katarina-huth\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Katarina Huth<\/a> , <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/team\/annika-joeres\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Annika Joeres<\/a> , <a href=\"https:\/\/correctiv.org\/autor\/giulio-rubino\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Giulio Rubino<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Wasserstoff gilt kurz vor der Bundestagswahl in allen Parteiprogrammen als Heilsbringer in der Klimakrise: \u201eDeutschland soll zum Wasserstoffland Nummer 1 werden\u201d, schreibt die Union, auch die Gr\u00fcnen sagen, Deutschlands F\u00fchrungsrolle bei Wasserstoff solle weiter ausgebaut werden, und die SPD will Deutschland bis 2030 zum Leitmarkt f\u00fcr Wasserstofftechnologien machen \u2013 f\u00fcr die klimaneutrale Erzeugung von Stahl, f\u00fcr CO2-arme PKWs, LKWs und den Schiffs- und Flugverkehr. \u00c4hnlich klingen die Lobeshymnen auf den Energietr\u00e4ger auch bei FDP und Linken.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute meldet nun der <strong>Sachverst\u00e4ndigenrat f\u00fcr Umweltfragen<\/strong> in einer Stellungnahme gro\u00dfe Bedenken gegen\u00fcber dieser Euphorie f\u00fcr das Gas an:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p> \u201eWasserstoff wird ein knapper und kostbarer Energietr\u00e4ger bleiben\u201c, sagt die Vize-Vorsitzende des Experten-Gremiums, Claudia Kemfert. In dem 165 Seiten starken Papier, das CORRECTIV vorab vorliegt, wird klar: Bei der Nutzung des Gases sind so viele Fragen noch nicht gekl\u00e4rt \u2013 etwa, wo es produziert werden soll \u2013, dass sich in der Klimakrise niemand darauf verlassen kann. \u201eZurzeit wird das Gas zwar sehr stark diskutiert, aber gro\u00dfe Fragen sind ungekl\u00e4rt \u2013 sowohl f\u00fcr gr\u00fcnen als auch f\u00fcr blauen Wasserstoff: Wo ergeben Pipelines \u00fcberhaupt Sinn? Ist das wirklich \u00f6kologisch und vereinbar mit den Klimazielen?\u201d, so die \u00d6konomin Kemfert.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Dreimal_so_viele_Windraeder_wie_bisher_%E2%80%93_nur_fuer_Wasserstoff-Autos\"><\/span>Dreimal so viele Windr\u00e4der wie bisher \u2013 nur f\u00fcr Wasserstoff-Autos<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Blauen Wasserstoff, der also aus fossilen Brennstoffen wie Gas hergestellt wird, lehnt der SRU grunds\u00e4tzlich ab. Aber auch der gr\u00fcne, oft als klimafreundliche Alternative gehandelte Wasserstoff, ist kein Allheilmittel. Denn noch ist nicht gekl\u00e4rt, woher die Menge an gr\u00fcnem Wasserstoff aus Wind- und Solarenergie kommen soll. Ein Beispiel zeigt, welche unrealistischen Dimensionen die Wasserstoffproduktion annehmen m\u00fcsste: Um beispielsweise damit alle deutschen Autos zu betanken, wie es die meisten Parteien vorschlagen, <strong>br\u00e4uchte es erstaunlich viele Windr\u00e4der und Sonnenpaneele<\/strong>. <\/p>\n\n\n\n<p>Experten der europ\u00e4ischen Organisation \u201eTransport and Environment\u201d haben das f\u00fcr synthetische Kraftstoffe <a href=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=https:\/\/www.transportenvironment.org\/publications\/was-bedeutet-eine-unterquote-von-5-e-fuels-im-stra%25C3%259Fenverkehr&amp;sa=D&amp;source=editors&amp;ust=1624367714039000&amp;usg=AOvVaw0lyPSJ5bbRv-bOT0AIlRTG\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">kalkuliert<\/a>, umgerechnet auf Wasserstoff w\u00fcrde dies bedeuten: Wir br\u00e4uchten rund <strong>160 Gigawatt an Windr\u00e4dern \u2013 rund dreimal soviel, wie bislang in Deutschland<\/strong> insgesamt installiert wurde<em>.<\/em> Ohne, dass damit auch nur eine Stahl- oder Zementfabrik beliefert werden k\u00f6nnte. Bedenkt man, dass es heute um jedes Windrad gro\u00dfe Debatten in den D\u00f6rfern gibt, erscheint dies unrealistisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Wer also Ja zu Wasserstoff f\u00fcr Autos sagt, plant damit zugleich riesige neue Fl\u00e4chen ein \u2013 Fl\u00e4chen, die ohnehin noch gebraucht werden, um unser Handy umweltfreundlich aufzuladen oder Fabriken zu elektrifizieren. Daher sagt der Sachverst\u00e4ndigenrat, gr\u00fcner Wasserstoff sollte nur da angewandt werden, wo es keine Alternativen gibt, etwa in der Stahlindustrie oder f\u00fcr den internationalen Schiffs- und Flugverkehr. \u201eEntscheidend ist es aber, dies einzubetten in eine umfassende Strategie f\u00fcr eine Verkehrswende \u2013 dazu <em>geh\u00f6ren <\/em>beispielsweise ein verbesserter Schienenverkehr, mehr \u00d6PNV und Radinfrastruktur\u201d, so die \u00d6konomin Kemfert.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Blauer_Wasserstoff_%E2%80%9EKlimaschaedliche_Energie_auf_Jahrzehnte%E2%80%9C\"><\/span>Blauer Wasserstoff: \u201eKlimasch\u00e4dliche Energie auf Jahrzehnte\u201c<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Der Sachverst\u00e4ndigenrat hat keinen direkten Einfluss auf die Gesetze der Bundesregierung, aber das <a href=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=https:\/\/www.bundesverfassungsgericht.de\/SharedDocs\/Entscheidungen\/DE\/2021\/03\/rs20210324_1bvr265618.html&amp;sa=D&amp;source=editors&amp;ust=1624367714037000&amp;usg=AOvVaw0eggjGOhBiZVU4ZGG3oYB8\">Klimaurteil<\/a> des Bundesverfassungsgerichts vom vergangenen April hat deutlich gemacht, wie entscheidend seine Stellungnahmen sind: Die Karlsruher Richter bezogen sich in ihrer Urteilsbegr\u00fcndung mehr als zwanzig Mal auf die Prognosen und Berichte des mit sieben Professorinnen besetzten Gremiums.&nbsp; Seine Expertise war somit entscheidend f\u00fcr das wegweisende Urteil, das die Bundesregierung zu schnellerem Klimaschutz verpflichtete.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein zweiter gro\u00dfer Kritikpunkt ist der zumindest von CDU, FDP und SPD geforderte blaue Wasserstoff. \u201eWenn die Regierung sich jetzt entscheidet, in blauen Wasserstoff zu investieren, also aus fossilen Quellen, dann legen wir uns f\u00fcr Jahrzehnte auf klimasch\u00e4dliche Energien fest\u201c, sagt Kemfert. Denn f\u00fcr blauen Wasserstoff br\u00e4uchten wir CO2-Pipelines, und damit eine ganz neue Infrastruktur. \u201eDas w\u00e4re eine kontraproduktive Entwicklung.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich rechnen nicht nur einige Parteien in Deutschland mit dem fossilen Wasserstoff, sondern auch die EU. Sie will in weniger als 30 Jahren komplett emissionsfrei sein. Um das zu erreichen, stuft sie in Strategien und Entw\u00fcrfen ein, welche Energiequellen als sauber gelten und somit von ihren Mitgliedstaaten verwendet werden d\u00fcrfen. Entscheidend f\u00fcr die wirklich klimafreundliche Verwendung von Wasserstoff ist dabei, ob die EU auch die Produktion aus fossilen Energien guthei\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Blockade_innerhalb_der_EU\"><\/span>Blockade innerhalb der EU<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Genau das wird von der sogenannten EU-Taxonomie f\u00fcr Nachhaltigkeit festgelegt, die anhand von sechs Kriterien definiert, ob eine Investition nachhaltig ist. Zu den Kriterien geh\u00f6ren der Schutz der Wasser- und Meeresressourcen, der \u00dcbergang zu einer Kreislaufwirtschaft, die Vermeidung und Kontrolle von Umweltverschmutzung und der Schutz der Biodiversit\u00e4t. Unternehmen m\u00fcssten anhand dieser Richtlinien erkl\u00e4ren, wie nachhaltig ihre Aktivit\u00e4ten sind. Die Europ\u00e4ische Kommission spricht von einer weltweit ersten \u201egr\u00fcnen Liste\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Absch\u00e4tzung wurde im Juni 2020 ver\u00f6ffentlicht \u2013 um jedoch in Kraft zu treten, muss die Kommission zun\u00e4chst die sogenannten \u201edelegierten Rechtsakte\u201c genehmigen, die die technischen Kriterien der nachhaltigen Aktivit\u00e4ten <a href=\"https:\/\/www.google.com\/url?q=https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/en\/qanda_21_1805&amp;sa=D&amp;source=editors&amp;ust=1624367714029000&amp;usg=AOvVaw1PKmiYRd-BYzOBi2fnX--q\">definieren<\/a>. Die Debatte \u00fcber diese Verordnungen kam aufgrund des erbitterten Widerstands von fast der H\u00e4lfte der Mitgliedstaaten fast zum Stillstand. Einer der Gr\u00fcnde war, dass in einem der Anfangsentw\u00fcrfe Erdgas nicht als \u201e\u00dcbergangskraftstoff\u201c anerkannt wurde \u2013 L\u00e4nder wie Bulgarien, Kroatien, Zypern, Tschechien oder Polen rebellierten, da sie in der Energieerzeugung stark von diesem Brennstoff abh\u00e4ngig sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Die_EU_vertagt_Entscheidungen_%E2%80%93_und_gibt_der_Gaslobby_Zeit\"><\/span>Die EU vertagt Entscheidungen \u2013 und gibt der Gaslobby Zeit<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Im April diesen Jahres ver\u00f6ffentlichte die EU den ersten delegierten Rechtsakt, der f\u00fcr die Umsetzung der Taxonomie-Regeln in den jeweiligen L\u00e4ndern notwendig ist.&nbsp; Allerdings fehlen darin Regelungen f\u00fcr die Gas- und Kernenergie. Die endg\u00fcltige Entscheidung soll nun erst 2022 fallen, sie wird dann gemeinsam mit dem zweiten delegierten Rechtsakt ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass die Entscheidung verschoben wurde, ist laut Luca Bonaccorsi, Mitglied der NGO <em>\u201eTransport &amp; Environment<\/em>\u201c, bereits ein gro\u00dfer Gewinn f\u00fcr die Gasindustrie.<\/p>\n\n\n\n<p>Tats\u00e4chlich h\u00e4tte der alte Entwurf eine nachhaltige gasbasierte Energieerzeugung nur in drei F\u00e4llen in Betracht gezogen: Wenn sie eine \u00e4ltere Anlage auf Basis fossiler Brennstoffe ersetzt und die Emissionen pro Kilowattstunde um mindestens die H\u00e4lfte reduziert, und wenn sie kohlenstoffarme Kraftstoffe mit weniger als 270 Gramm CO2 pro kWh verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p>Bonaccorsi sagt, dass diese Kriterien so streng waren, dass sie de facto alle Gasaktivit\u00e4ten von der Liste der nachhaltigen Aktivit\u00e4ten ausgeschlossen h\u00e4tten, au\u00dfer denen, die dazu dienen, Kohlenstoffkraftwerke in Osteuropa zu ersetzen. Die Verz\u00f6gerung bedeutet also, dass die Gasunternehmen Zeit gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite delegierte Rechtsakt wird aktuell noch debattiert, doch selbst wenn er anerkannt werden w\u00fcrde, m\u00fcsste er noch vom Parlament verabschiedet werden. Laut dem Online-Medium <em>Euractiv<\/em> hat sich eine gro\u00dfe Opposition gebildet, die verhindern k\u00f6nnte, dass die Taxonomie \u00fcberhaupt durchgesetzt wird.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Die_Erzaehlung_von_%E2%80%9Esauberem%E2%80%9C_Wasserstoff\"><\/span>Die Erz\u00e4hlung von \u201esauberem\u201c Wasserstoff<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Ein weiteres Beispiel daf\u00fcr, wie blauer Wasserstoff \u2013 und damit die Interessen der fossilen Brennstoffindustrie \u2013 durch in das EU-Gesetzgebungsverfahren sickert, ist der Vorschlag, \u00fcber den das Europ\u00e4ische Parlament im vergangenen Mai abgestimmt hat. Er war von Jens Geier (SPD), Mitglied des Europ\u00e4ischen Parlaments, und befasste sich mit der Europ\u00e4ischen Strategie f\u00fcr Wasserstoff. Geiers Bericht besagt, dass blauer Wasserstoff als Wasserstoff mit \u201egeringer Emission\u201c betrachtet und daher f\u00fcr den \u00dcbergang zum gr\u00fcnen Wasserstoff verwendet werden sollte. Claudia Kemfert vom Umwelt-Sachverst\u00e4ndigenrat warnt hingegen: \u201eBisher haben die so genannten \u00dcbergangs- oder Br\u00fcckentechnologien nirgendswohin gef\u00fchrt.\u201c Nur gr\u00fcner Wasserstoff sei klimafreundlich.<\/p>\n\n\n\n<p>Bisher ist das Dokument nicht rechtlich bindend. Doch eine gute Nachricht f\u00fcr Projekte mit blauem Wasserstoff ist es allemal \u2013 denn es f\u00f6rdert die Erz\u00e4hlung, dass Wasserstoff aus umweltsch\u00e4dlichen Quellen \u201esauber\u201c sei.<\/p>\n\n\n\n<p>Und die Strategie wirkt: Am 28. Mai 2021 haben das Berliner Wirtschafts- und Verkehrsministerium f\u00fcr Energie eine Liste mit 62 Projekten zur Wasserstoffproduktion und -infrastruktur ver\u00f6ffentlicht, die als wichtige Projekte von gemeinsamem europ\u00e4ischem Interesse (IPCEI) zu betrachten sind. Dadurch k\u00f6nnen die Projekte \u00f6ffentliche Zusch\u00fcsse erhalten. Auf der Liste stehen bereits drei, die Wasserstoff aus Kohle und Ammoniak gewinnen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/correctiv.org\/thema\/klima-blog\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Klima-Blog &#8211; bei Coorectiv.org<\/a><\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_71 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-transparent ez-toc-container-direction\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhalte dieser Seite :<\/p>\n<label for=\"ez-toc-cssicon-toggle-item-69da2a3adf3c6\" class=\"ez-toc-cssicon-toggle-label\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/label><input type=\"checkbox\"  id=\"ez-toc-cssicon-toggle-item-69da2a3adf3c6\" checked aria-label=\"Toggle\" \/><nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8781\/#Wasserstoff_ist_kein_Allheilmittel_in_der_Klimakrise\" title=\"Wasserstoff ist kein Allheilmittel in der Klimakrise\">Wasserstoff ist kein Allheilmittel in der Klimakrise<\/a><ul class='ez-toc-list-level-3' ><li class='ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8781\/#Dreimal_so_viele_Windraeder_wie_bisher_%E2%80%93_nur_fuer_Wasserstoff-Autos\" title=\"Dreimal so viele Windr\u00e4der wie bisher \u2013 nur f\u00fcr Wasserstoff-Autos\">Dreimal so viele Windr\u00e4der wie bisher \u2013 nur f\u00fcr Wasserstoff-Autos<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8781\/#Blauer_Wasserstoff_%E2%80%9EKlimaschaedliche_Energie_auf_Jahrzehnte%E2%80%9C\" title=\"Blauer Wasserstoff: \u201eKlimasch\u00e4dliche Energie auf Jahrzehnte\u201c\">Blauer Wasserstoff: \u201eKlimasch\u00e4dliche Energie auf Jahrzehnte\u201c<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8781\/#Blockade_innerhalb_der_EU\" title=\"Blockade innerhalb der EU\">Blockade innerhalb der EU<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8781\/#Die_EU_vertagt_Entscheidungen_%E2%80%93_und_gibt_der_Gaslobby_Zeit\" title=\"Die EU vertagt Entscheidungen \u2013 und gibt der Gaslobby Zeit\">Die EU vertagt Entscheidungen \u2013 und gibt der Gaslobby Zeit<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-6\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=8781\/#Die_Erzaehlung_von_%E2%80%9Esauberem%E2%80%9C_Wasserstoff\" title=\"Die Erz\u00e4hlung von \u201esauberem\u201c Wasserstoff\">Die Erz\u00e4hlung von \u201esauberem\u201c Wasserstoff<\/a><\/li><\/ul><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(23.06.21 , correctiv.org, Original : hier ) Wasserstoff ist kein Allheilmittel in der Klimakrise In ihrer heutigen Stellungnahme warnen Expertinnen des Sachverst\u00e4ndigenrats f\u00fcr Umweltfragen davor, Wasserstoff als gro\u00dfe L\u00f6sung in der Klimakrise zu betrachten. Sie widersprichen damit den Wahlprogrammen deutscher Parteien und der europ\u00e4ischen Lobby der Gasindustrie. von Katarina Huth , Annika Joeres , Giulio [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[157,104,115],"tags":[],"class_list":["post-8781","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-relevant-klimanews","category-oeffentlich-fuer-alle-site-besucher-lesbar","category-allg-themen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8781","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=8781"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8781\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8783,"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/8781\/revisions\/8783"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=8781"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=8781"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=8781"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}