{"id":6615,"date":"2020-10-09T16:47:12","date_gmt":"2020-10-09T14:47:12","guid":{"rendered":"https:\/\/boklima.de\/?p=6615"},"modified":"2020-10-30T12:10:16","modified_gmt":"2020-10-30T11:10:16","slug":"warum-erdgas-europas-klimaziele-gefaehrdet-milliarden-fuer-eine-infrastruktur-die-so-nicht-gebraucht-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/work.boklima.de\/?p=6615","title":{"rendered":"Warum Erdgas Europas Klimaziele gef\u00e4hrdet Milliarden f\u00fcr eine Infrastruktur, die so nicht gebraucht wird"},"content":{"rendered":"\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Anmerkung<\/strong> : Die finanzielle F\u00f6rderung von Erdgasleitungen (z. B. Nord Stream 2) und der Ausbau von F\u00f6rderkapazit\u00e4ten sowie der Bau von Fl\u00fcssiggasterminals machen die Einhaltung der 1,5 \u00b0C-Grenze unm\u00f6glich und m\u00fcssen unbedingt verhindert werden. <br>Schreiben Sie Ihre Bundestagsabgeordneten an. die Kontaktdaten finden Sie <a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/abgeordnete?wknr=140\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">hier<\/a> <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Artikel aus tagespiegel.de <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/warum-erdgas-europas-klimaziele-gefaehrdet-milliarden-fuer-eine-infrastruktur-die-so-nicht-gebraucht-wird\/26237262.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">hier<\/a> <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Weil die Industrie die Vorgaben macht, entscheidet die EU bei der Energiepolitik gegen ihre eigenen Klimaziele. Milliarden werden dabei verpulvert. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/schmidt-nico\/8375170.html\">Nico Schmidt<\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/schumann-harald\/5265162.html\">Harald Schumann<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>An einem k\u00fchlen Sp\u00e4tsommertag steigt Landrat Stefan Mohrdieck auf den Brunsb\u00fctteler Deich. Mit dem R\u00fccken zur Elbe sieht er von dort aus die Vergangenheit der Energiepolitik und, wie er hofft, ihre Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p>Er blick auf die tiefschwarze Kohle, die sich vor dem Deich auft\u00fcrmt, bevor sie auf Kraftwerke verteilt wird, und daneben das stillgelegte Atomkraftwerk. Doch gleich dahinter, wo jetzt noch ein paar K\u00fche durchs Gras stapfen, dort, so hofft der Landrat, soll bald ein Tank errichtet werden, gro\u00df wie ein f\u00fcnfzehnst\u00f6ckiges Hochhaus.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis zu 220.000 Kubikmeter Fl\u00fcssiggas k\u00f6nnten darin lagern, die zuvor aus Katar oder den USA an den Elbe-Deich geschifft wurden, und von hier aus in das deutsche Gasnetz flie\u00dfen. \u201eDas Fl\u00fcssiggas wird uns helfen, die Dekarbonisierung voranzutreiben\u201c, sagt Mohrdieck, also weniger CO2 in die Atmosph\u00e4re zu pusten und so die Klimakrise zu bremsen, denn Erdgas sei sauberer als \u00d6l und werde dringend ben\u00f6tigt, um die Energiewende zu schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit einem fossilen Brennstoff gegen den Klimawandel? Norbert Pralow, pensionierter Lehrer und erfahrener Umweltaktivist, sch\u00fcttelt energisch den Kopf. https:\/\/compass.pressekompass.net\/compasses\/tagesspiegel\/frage-des-tages-ist-das-beherbergungsver-pIajzD<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir m\u00fcssen allersp\u00e4testens bis 2050 aus den fossilen Energien ausgestiegen sein\u201c, sagt er. Der neue Gasterminal werde aber fr\u00fchestens im Jahr 2025 fertig. \u201eDas wird sich nie amortisieren. Statt hier mit viel Geld eine r\u00fcckw\u00e4rtsgewandte Technologie einzuf\u00fchren, sollte man lieber zukunftsf\u00e4hige Projekte finanzieren.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Der_Streit_wird_europaweit_gefuehrt\"><\/span>Der Streit wird europaweit gef\u00fchrt<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Gas gegen Klimaschutz \u2013 der Streit wird europaweit gef\u00fchrt und ersch\u00fcttert Regierungen und Parlamente. W\u00e4hrend Kohlekraftwerke von Irland bis Griechenland nach und nach abgeschaltet werden, betreiben Energieunternehmen und Regierungen den massiven Ausbau der Erdgas-Infrastruktur. Dagegen warnen \u00d6konomen und Klimaforscher, die neuen Pipelines und Kraftwerke f\u00fchrten Europa in die Erdgasfalle.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn die Erw\u00e4rmung auf unter zwei Grad begrenzt bleiben soll, wie im Pariser Abkommen von 2016 versprochen, dann d\u00fcrfen die Europ\u00e4er \u00fcberhaupt nur noch 70 Milliarden Tonnen Kohlendioxid in die Atmosph\u00e4re abgeben. Das entspricht gerade mal den Emissionen von 16 Jahren mit dem bisherigen Verbrauch von Kohle, \u00d6l und Gas, rechnen die Energieexperten des Deutsche Instituts f\u00fcr Wirtschaftsforschung (DIW) vor.<\/p>\n\n\n\n<p>Deshalb sei eine vollst\u00e4ndige Dekarbonisierung notwendig, schlussfolgern sie. Gas sei \u201enicht mehr Teil der L\u00f6sung, sondern ist Teil des Problems geworden\u201c. Claudia Kemfert, die Energiechefin des DIW, warnt: \u201eJede Investition in fossile Infrastruktur, dazu geh\u00f6ren Erdgas-Pipelines und Fl\u00fcssiggasterminals, wird eine verlorene Investition sein.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die Mehrheit der EU-Regierungen verweigert sich dieser Erkenntnis. Mit ihrer Unterst\u00fctzung planen die Energiekonzerne Fl\u00fcssiggas-Terminals von Brunsb\u00fcttel bis Athen und verlegen Pipelines von der Ostsee bis zur \u00c4g\u00e4is. Nach Berechnungen von <a href=\"https:\/\/www.investigate-europe.eu\/de\/2020\/gas-investitionen\/?atp_str=vAhUrvzgNk2dpk5fLbEpG_1sCIO5Lndye94WF5Qm5zVDwb-_RHj8cf3o2Nn37Ukqr-2XzPKxMt37fZukyQJHDHOQUeNyVZ_BCm2xPYxsioDwxscCUXm-AAzk86llkF2mhxcsh-2CRqeuDrXi9v9F-fIXZ7Pxa2UJGA4EvoYFXJ0uvn-SNTrlZ4Z_5z9aub6gff4g_7Xovjag56A58B_V5wdKwToMLdw-r0LIbiUjg-MKTFwym1WjmnvTdvlX14xubJzkr85Ro--e7n6IYkruUDekT1Q65-K0wjA3r02T1gK0PpNut34nC44gnVw-WKlx3oIHnigQL2a8DijGtNmRxL96LP5z1wrUZYOKh1M6Ju0pOCM6OiMWFIVu0tVV2I8x5fojOjojqmRkGLPO7ivVVHiKGAtoeQ\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Investigate Europe<\/a> auf Grundlage von Daten der Organisationen Global Energy Monitor und Gas Infrastructure Europe plant die Gasindustrie Investitionen in H\u00f6he von mindestens 104 Milliarden Euro.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie passt das zusammen? Nehmen EU-Kommission und Regierungen ihr Versprechen der klimaneutralen Union bis 2050 nicht ernst?<\/p>\n\n\n\n<p>Wer diesen Fragen nachgeht, trifft auf ein dichtes Geflecht der interessierten Industrie mit allen politischen Ebenen vom EU-Parlament \u00fcber die Kommission bis zu den nationalen Ministerien und die alte Denkfigur vom Gas als geostrategisches Machtinstrument, das keine wirtschaftlichen oder \u00f6kologischen Argumente gelten l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Fuer_Lobbyisten_in_Bruessel_wurden_250_Millionen_Euro_ausgegeben\"><\/span>F\u00fcr Lobbyisten in Br\u00fcssel wurden 250 Millionen Euro ausgegeben<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>F\u00fcr diesen Zweck operieren die \u00d6l- und Gaskonzerne von der britisch-niederl\u00e4ndischen Shell bis zur norwegischen Equinor mit Hunderten hochbezahlter Lobbyisten. Allein in Br\u00fcssel haben sie sich das im vergangenen Jahrzehnt rund 250 Millionen Euro kosten lassen, berichtet die Anti-Lobby-Organisation Corporate Europe Observatory.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den offiziell dokumentierten Treffen trafen sich die mehr als 200 Berater, Anw\u00e4lte und PR-Experten der Fossilindustrie seit 2014 mehr als 300 Mal mit den Kommissaren und ihren leitenden Beamten, um die Gesetzgebung zu beeinflussen, und das mit durchschlagendem Erfolg.<\/p>\n\n\n\n<p>Das beginnt schon bei den Prognosen, wie viel Erdgas \u00fcberhaupt ben\u00f6tigt wird. Diese \u00fcbernimmt die EU-Kommission bisher von der Industrie. 2009 wurde das sogar per Verordnung festgeschrieben. Laut dieser verpflichten sich Europas Gasnetzbetreiber eine Dachvereinigung zu bilden, die sogenannte \u201eEntsog\u201c. Der Verband arbeitet seitdem alle zwei Jahre einen \u201ezehnj\u00e4hrigen Netzentwicklungsplan\u201c aus, der \u201eeine Europ\u00e4ische Prognose zur Angemessenheit des Angebots\u201c enth\u00e4lt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit anderen Worten: Die Betreiber der Gasnetze legen selbst fest, wie viele Pipelines gebraucht werden \u2013 ein Interessenkonflikt per Gesetz. Schon im Jahr 2015 r\u00fcgte darum der Europ\u00e4ische Rechnungshof: \u201eDie EU-Kommission hat keine eigenen Kapazit\u00e4ten, um den k\u00fcnftigen Gasbedarf der EU zu projizieren. Stattdessen nutzt sie Vorhersagen Externer.\u201c <a href=\"https:\/\/www.eca.europa.eu\/Lists\/ECADocuments\/SR15_16\/SR_ENERGY_SECURITY-EN.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Auf deren Grundlage habe die Kommission \u201ewiederholt den k\u00fcnftigen Gasbedarf \u00fcbersch\u00e4tzt\u201c<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Trotzdem erstellt derselbe Verband auch den Entwurf f\u00fcr den Gas-Teil des zentralen Planungsinstruments f\u00fcr Europas Energiepolitik: <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/energy\/sites\/ener\/files\/technical_document_4th_pci_list.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">die Liste der \u201eProjects of Common Interest<\/a>\u201c. Ein Platz in diesem Katalog qualifiziert die Investoren f\u00fcr den Bezug von F\u00f6rdergeldern und Krediten der Europ\u00e4ischen Investitionsbank. Zwar m\u00fcssen die EU-Parlamentarier dem ihre Zustimmung geben. Doch sie k\u00f6nnen nur \u00fcber die Liste als ganzes abstimmen und nicht einzelne Gas-Projekte verhindern. Eine Blockade w\u00fcrde folglich auch den Ausbau von Wind- und Solarkraft bremsen.<\/p>\n\n\n\n<p>EU-Klimakommissar Frans Timmermans stellt eine \u00c4nderung erst f\u00fcr die n\u00e4chste Programmliste in Aussicht und so dienen jetzt 32 von 149 der schlie\u00dflich verabschiedeten Vorhaben dem Ausbau der Erdgasnutzung. Selbst der zust\u00e4ndige stellvertretende Generaldirektor f\u00fcr Energie der EU-Kommission, Klaus-Dieter Borchardt, sagte zu Investigate Europe: \u201eEs ist nicht die Kommission, die hier entscheidet, sondern es sind die Entso-Dachverb\u00e4nde.\u201c Als er die finale Liste gesehen habe, stellte er fest, dass diese auf Annahmen basierte, die den EU-Klimazielen widersprachen. \u201eWir dachten: Was soll das?\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Rund_sechs_Milliarden_hat_die_Pipeline_gekostet\"><\/span>Rund sechs Milliarden hat die Pipeline gekostet<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Eines der Gasprojekte, die mit Steuergeld finanziert werden, ist die Transadriatische Pipeline (TAP). Sie soll j\u00e4hrlich zehn Milliarden Kubikmeter Gas, das entspricht einem Zehntel des deutschen Jahresgasbedarfs, aus Aserbaidschan \u00fcber Griechenland nach S\u00fcditalien transportieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Dort in Apulien, nahe dem Ort Melendugno, f\u00fchren die Stra\u00dfen durch Olivenhaine, hinter denen die Adria dunkel schimmert. Seit kurzem erheben sich jenseits der B\u00e4ume hohe Stacheldrahtz\u00e4une rund um die Anlande-Station. Zwei Schornsteine lassen die Emissionen erahnen, die entstehen, sobald das Gas hier ab Ende des Jahres f\u00fcr den Weitertransport aufbereitet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Rund sechs Milliarden Euro hat die Pipeline gekostet. Davon haben die EU sowie deren Europ\u00e4ische Investitionsbank (EIB) mehr als zwei Milliarden Euro gezahlt oder geliehen. \u201eTAP wird der Europ\u00e4ischen Union dabei helfen, die Gasversorgung in S\u00fcdost-Europa zu sichern\u201c, werben die Betreiber.<\/p>\n\n\n\n<p>Davon sind nicht alle \u00fcberzeugt. Der Regionalpr\u00e4sident nannte das Vorhaben \u201eillegal\u201c und die betroffenen Gemeinden haben das Unternehmen verklagt, weil es die Umweltwirkungen nicht bedacht habe. Seit diesem Monat m\u00fcssen sich die verantwortlichen Manager dem Gericht stellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Darauf setzt auch der Journalist Malte Heynen, der im brandenburgischen Oderberg ein St\u00fcck Ackerland besitzt. An einem Sommernachmittag tritt er dort aus einem Weizenfeld auf eine riesige Schneise aus Schutt und Ger\u00f6ll, die sich durch seinen Acker zieht und von einem Ende des Horizonts bis zum anderen reicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier, anderthalb Meter tief unter dem Schotter verl\u00e4uft die Eugal-Pipeline. Sie soll das russische Erdgas von der Ostsee zur tschechischen Grenze transportieren. Das will Heynen mit einer Klage verhindern. Das Berliner Oberverwaltungsgericht wies ihn zwar Mitte M\u00e4rz ab, und nun muss das Bundesverwaltungsgericht \u00fcber Heynens Beschwerde entscheiden. Aber dort, so hofft er, hat er eine Chance, denn die Pipeline h\u00e4tte \u201enie gebaut werden d\u00fcrfen\u201c, argumentiert er.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir haben beim Klimaschutz noch ein Fenster von wenigen Jahren, in denen wir handeln k\u00f6nnen, dann ist es zu sp\u00e4t. Jetzt eine Pipeline zu bauen, die 50 Jahre in Betrieb bleibt, ist Unsinn.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Wie unn\u00fctz solche Projekte sein k\u00f6nnen, belegt auch ein Vorhaben, dem die EU-Kommission und die Gasnetzbetreiber bereits 2013 einen Platz auf der PCI-Liste verschafften, die sogenannte MidCat-Pipeline. Diese Rohrleitung sollte aus dem spanischen Katalonien Erdgas aus Nordafrika nach S\u00fcdfrankreich liefern. Doch heraus kam nur eine Pipeline ins Nirgendwo.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Autostunde au\u00dferhalb von Barcelona endet die Leitung nach kaum 80 Kilometern weit vor der franz\u00f6sischen Grenze. Im Januar 2019 stoppten die Aufsichtsbeh\u00f6rden das Projekt mangels wirtschaftlichen Interesses: \u201eDie bestehenden Gas-Pipelines zwischen Frankreich und Spanien sind nicht \u00fcberlastet\u201c, hie\u00df es.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Die_EU_hat_bereits_jetzt_doppelt_so_viele_Kapazitaeten_wie_noetig\"><\/span>Die EU hat bereits jetzt doppelt so viele Kapazit\u00e4ten wie n\u00f6tig<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Das gilt auch f\u00fcr alle weiteren Leitungen und Fl\u00fcssiggas-Terminals in Europa, ergab <a href=\"https:\/\/globalenergymonitor.org\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Gas_at_a_Crossroads_EU.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">eine Untersuchung der amerikanischen Organisation Global Energy Monitor (GEM)<\/a>, die weltweit Daten zu Energie-Infrastrukturprojekten erhebt. Demnach verf\u00fcgt die EU bereits jetzt \u00fcber doppelt so viel Kapazit\u00e4t f\u00fcr Gasimporte als n\u00f6tig. Und der Bedarf wird sinken, wie der niederl\u00e4ndische EU-Parlamentsabgeordnete Bas van Eickhout von den Gr\u00fcnen versichert. Rund drei Viertel der Erdgasimporte werden f\u00fcr Heizungs- und Prozessw\u00e4rme verbraucht, darunter f\u00e4llt auch das Heizen von Wohnraum. Deren Minderung durch W\u00e4rmed\u00e4mmung ist aber ein Kernelement der Klimapolitik.<\/p>\n\n\n\n<p>Selbst die Industrie schreibt inzwischen in ihre EU-Szenarien, dass der Gasverbrauch abnehmen wird \u2013 wenn auch nur leicht. Warum also wird dennoch mehr Infrastruktur gebaut?<\/p>\n\n\n\n<p>Wer der Gasindustrie diese Frage stellt, den verweisen deren Repr\u00e4sentanten auf die \u201eEnergiesicherheit\u201c. Ja, derzeit reiche die Kapazit\u00e4t, sagt etwa Jan Ingwersen, Chef beim Lobby-Dachverband Entsog. Aber es gebe Schwachstellen und aus Gr\u00fcnden der Versorgungssicherheit zus\u00e4tzlichen Bedarf. Gemeint ist, dass wom\u00f6glich aus politischen Gr\u00fcnden die Lieferungen aus Russland oder Nordafrika ausfallen k\u00f6nnten. Etwa wenn Gaslieferungen als politisches Druckmittel vor\u00fcbergehend eingestellt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.artelys.com\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/Artelys-GasSecurityOfSupply-UpdatedAnalysis.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Doch dem widerspricht nun eine neue Studie der franz\u00f6sischen Beratungsfirma Artelys<\/a>, die auch f\u00fcr die EU-Kommission arbeitet. \u201eDie bestehende EU-Gasinfrastruktur gen\u00fcgt, um den Gasbedarf einer Vielzahl von Szenarien zu decken, selbst im Falle extremer Versorgungsunterbrechungen\u201c, konstatieren die Artelys-Experten. Darum seien die meisten der Gas-Infrastrukturprojekte auf der PCI-Liste vermutlich unn\u00f6tig. \u201eDie EU riskiert \u00dcberinvestitionen von 29 Milliarden Euro in unn\u00f6tige Projekte\u201c, sagt Artelys-Direktor Christopher Andrey.<\/p>\n\n\n\n<p>Um dem Einwand zu entgegen, argumentiert die Industrie nun auch auf einer anderen Ebene: Erdgas, so hei\u00dft es jetzt, werde f\u00fcr die \u201eDekarbonisierung\u201c der europ\u00e4ischen Industrie ben\u00f6tigt. Und der Lobbyverband Eurogas und die EU-Kommission sprechen unisono gar von \u201eder Dekarbonisierung des Gassektors\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Das klingt zun\u00e4chst merkw\u00fcrdig. Schlie\u00dflich ist auch Erdgas ein Kohlenwasserstoff, bei dessen Verbrennung unvermeidlich Kohlendioxid frei wird. Doch wenn es nach der Gasindustrie geht, dann soll ihr Produkt auch den gro\u00dfen Teil jenes Brennstoffs liefern, den Manager, Ingenieurinnen und Regierungen als Allheilmittel gegen die Klimakrise preisen: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/maschinenbaupraesident-kritisiert-foerderung-der-bundesregierung-wasserstoff-ist-besser-als-elektromobilitaet\/25956970.html\">Wasserstoff<\/a>! Er ist das leichteste unter den Elementen und verbrennt bei hohen Temperaturen zu harmlosem Wasserdampf.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit seiner Hilfe k\u00f6nnten Stahl gekocht und Chemikalien aller Art hergestellt werden, ohne Treibhausgase zu emittieren. Er k\u00f6nnte mit Brennstoffzellen schwere LKWs antreiben und sogar Flugzeugtriebwerke befeuern, wie der Airbus-Konzern j\u00fcngst ank\u00fcndigte. Die entscheidende Frage ist bisher jedoch noch nicht beantwortet: Woher soll all der Wasserstoff kommen, um den Energiehunger der Industriegesellschaft zu stillen?<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar ist es technisch kein Problem, den Stoff aus der Aufspaltung von Wasser mit Elektrizit\u00e4t aus sauberen Energiequellen zu gewinnen. Doch v\u00f6llig offen ist, ob und wann es je gen\u00fcgend Strom aus der erneuerbaren Wasser-, Wind und Solarkraft geben wird, um den gigantischen Bedarf zu stillen. Eben diese L\u00fccke m\u00f6chten Gazprom, die norwegische Equinor und die angeschlossenen Gasnetzbetreiber f\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der n\u00f6tige Wasserstoff, so behauptet ihr Dachverband Entsog, lie\u00dfe sich am schnellsten mit Erdgas gewinnen, das vor allem aus Methan besteht, dem einfachsten aller Kohlenwasserstoffe. Das k\u00f6nnte mit Strom aus Gaskraftwerken geschehen oder mit der als Dampfreformierung bezeichneten Methode, die den Wasserstoff direkt aus dem Methan l\u00f6st.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber ganz gleich wie, es fallen die gleichen gro\u00dfen Mengen Kohlendioxid an. Fachleute unterscheiden daher \u201egr\u00fcnen Wasserstoff\u201c aus sauberen Stromquellen vom \u201eblauen Wasserstoff\u201c aus klimasch\u00e4dlichem Erdgas, dessen Abgas nachtr\u00e4glich eingefangen werden muss.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Kohlendioxid_soll_unter_der_Erde_gespeichert_werden\"><\/span>Kohlendioxid soll unter der Erde gespeichert werden<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Die L\u00f6sung, so verhei\u00dfen die Gas-Apologeten, sei das Abfangen und Speichern des Kohlendioxids unter der Erde, vielleicht sogar in den leergepumpten Gasfeldern unter der Nordsee. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/biologisch-technisch-oder-direkt-treibhausgas-speicherung-droht-kaputtgeredet-zu-werden\/26126358.html\">Ein Verfahren, das meist mit dem englischen K\u00fcrzel CCS (Carbon Capture and Storage) benannt wird<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00fcrde sich das durchsetzen, w\u00e4re der Absatz f\u00fcr die Gasindustrie gesichert, bis der letzte Kubikmeter abgepumpt ist. Doch ob das Klima damit zu sch\u00fctzen w\u00e4re, ist fragw\u00fcrdig. Das Problem beginnt schon bei der eigentlichen F\u00f6rderung aus dem Untergrund. Dabei wird im gro\u00dfen Stil Methan freigesetzt, ergab eine ganze Reihe von Studien. <a href=\"https:\/\/science.sciencemag.org\/content\/361\/6398\/186.full?ijkey=42lcrJ\/vdyyZA&amp;keytype=ref&amp;siteid=sci\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">So stellten Forscher der amerikanischen Umweltorganisation Environmental Defense Fund (EDF) anhand von Messungen an den Bohrl\u00f6chern fest, dass die amerikanische \u00d6l- und Gasindustrie pro Jahr 13 Millionen Tonnen Methan freisetzt<\/a> \u2013 60 Prozent mehr, als sie bis dahin angegeben hatten. Allein die Menge des entwichenen Gases k\u00f6nnte genutzt werden, um ein Jahr lang zehn Millionen H\u00e4user zu heizen. Im vergangenen Herbst entdeckten die Satelliten der Europ\u00e4ischen Weltraumorganisation riesige Methanwolken, die aus der Jamal-Pipeline austreten, die Erdgas von Sibirien nach Europa transportiert. <a href=\"https:\/\/news.stanford.edu\/2020\/07\/14\/methane-emissions-climb\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Mitte Juli dieses Jahres teilten Forscher der Stanford University mit, dass der weltweite Methan-Aussto\u00df einen neuen H\u00f6chststand erreicht habe<\/a>. Methan tr\u00e4gt aber dramatisch zum Klimawandel bei. Nach Angaben des Weltklimarates wirken Methanmolek\u00fcle als Treibhausgas 86-mal st\u00e4rker als Kohlendioxid.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht minder fragw\u00fcrdig ist der Plan, dass bei der Wasserstoffherstellung anfallende CO2 im Untergrund zu deponieren. Davon k\u00fcndet ein unscheinbares Schild, das rund 40 Kilometer westlich von Berlin am Rande eines Maisfelds steht. \u201ePilotstandort Ketzin \u2013 Forschungsprojekt Complete zur CO2-Speicherung\u201c, ist darauf in ausgeblichenen Buchstaben zu lesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier wurde erstmals unter europ\u00e4ischem Festland jene Technologie erprobt, auf die Europas Gaskonzerne nun hoffen. Zwischen 2008 und 2013 injizierten Forscher des Geoforschungszentrums Potsdam Kohlendioxid 650 Meter tief unter den Brandenburger Boden. Trotz Bef\u00fcrchtungen von B\u00fcrgerinitiativen gab es in jenen Jahren keine Zwischenf\u00e4lle. Das Gas blieb im Boden.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Injektion damals lief sicher und zuverl\u00e4ssig\u201c, erinnert sich die Projektleiterin Cornelia Schmidt-Hattenberger. Ketzin k\u00f6nnte \u201eals Blaupause f\u00fcr gr\u00f6\u00dfere nationale CCS-Projekte dienen\u201c, meint sie. Doch die gibt es bislang nicht. Die Forscher beendeten ihr Projekt. Weitere 21 CCS-Projekte in Europa wurden eingestellt, nicht zuletzt deshalb, weil bisher nur 60 bis 80 Prozent des Treibhausgases abgetrennt werden k\u00f6nnen, wie das Umweltbundesamt feststellte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nur wenige europ\u00e4ische Regierungen wollen derzeit \u00fcberhaupt CCS-Versuche erm\u00f6glichen. Allen voran die norwegische, deren Volkswirtschaft auf die Gasf\u00f6rderung angewiesen ist, setzt noch auf die Technologie. J\u00fcngst k\u00fcndigte sie an, ein Gro\u00dfprojekt mit 1,6 Milliarden Euro zu finanzieren. CCS ist teuer, sehr teuer sogar. Die norwegischen Ingenieure sch\u00e4tzen die Kosten auf 250 Euro pro Tonne CO2. Das entspricht dem zehnfachen des heutigen Preises im EU-Emissionshandel.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Laut_DIW_laesst_sich_der_Strombedarf_komplett_mit_Erneuerbaren_decken\"><\/span>Laut DIW l\u00e4sst sich der Strombedarf komplett mit Erneuerbaren decken<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h3>\n\n\n\n<p>Claudia Kemfert, die Energie\u00f6konomin des DIW, rechnet sogar mit Kosten von bis zu 440 Euro pro Tonne. \u201eCCS ist teuer, ineffizient und verl\u00e4ngert nur das Gesch\u00e4ftsmodell der fossilen Energietr\u00e4ger. Es lohnt sich nicht, Erneuerbare sind g\u00fcnstiger\u201c, schlussfolgert sie. <a href=\"https:\/\/www.diw.de\/documents\/publikationen\/73\/diw_01.c.793313.de\/20-28-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">In einer Studie zeigte Kemfert mit einem Team europ\u00e4ischer Kollegen auf, dass sich der mit dem Klimaschutz steigende Strombedarf in Europa vollst\u00e4ndig und kosteng\u00fcnstig mit erneuerbaren Energien decken l\u00e4sst<\/a>, auch um den ben\u00f6tigten Wasserstoff zu gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch dieser Fakt taucht in den Pl\u00e4nen der EU-Kommission und denen der Bundesregierung nicht auf. \u00d6ffentlichkeitswirksam publizierten die im Sommer eine europ\u00e4ische und eine deutsche Wasserstoffstrategie. Darin betonen die Regierungen die Bedeutung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energiequellen. Doch im EU-Papier wird ausdr\u00fccklich auf \u201eWasserstoff auf fossiler Basis\u201c gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Umgesetzt werden soll die EU-Strategie nun auch von einer Plattform namens \u201eClean Hydrogen Alliance\u201c. Diese soll erarbeiten, welche Wasserstoff-Vorhaben k\u00fcnftig finanziert werden. Doch interne Dokumente, die Investigate Europe vorliegen, zeigen, dass dem Gremium neben Dutzenden von Industrievertretern nur vier zivilgesellschaftliche Organisationen angeh\u00f6ren. Stattdessen sitzen auch hier wieder die Gaskonzerne mit am Tisch.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Rechtfertigung verweisen deren Akteure gerne auf den IPCC, den Weltklimarat der UNO, der auch den Einsatz von CCS f\u00fcr notwendig h\u00e4lt, um eine klimaneutrale Lebensweise zu erreichen. Aber dessen Wissenschaftler planen die Nutzung von der unterirdischen Lagerung von Kohlendioxid vor allem als M\u00f6glichkeit, der Atmosph\u00e4re zus\u00e4tzlich CO2 zu entziehen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8230; &#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>( vollst\u00e4ndiger Artikel beim tagespiegel.de , <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/warum-erdgas-europas-klimaziele-gefaehrdet-milliarden-fuer-eine-infrastruktur-die-so-nicht-gebraucht-wird\/26237262.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> )<\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_71 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-transparent ez-toc-container-direction\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhalte dieser Seite :<\/p>\n<label for=\"ez-toc-cssicon-toggle-item-69da8ed9de5c5\" class=\"ez-toc-cssicon-toggle-label\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/label><input type=\"checkbox\"  id=\"ez-toc-cssicon-toggle-item-69da8ed9de5c5\" checked aria-label=\"Toggle\" \/><nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=6615\/#Der_Streit_wird_europaweit_gefuehrt\" title=\"Der Streit wird europaweit gef\u00fchrt\">Der Streit wird europaweit gef\u00fchrt<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=6615\/#Fuer_Lobbyisten_in_Bruessel_wurden_250_Millionen_Euro_ausgegeben\" title=\"F\u00fcr Lobbyisten in Br\u00fcssel wurden 250 Millionen Euro ausgegeben\">F\u00fcr Lobbyisten in Br\u00fcssel wurden 250 Millionen Euro ausgegeben<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=6615\/#Rund_sechs_Milliarden_hat_die_Pipeline_gekostet\" title=\"Rund sechs Milliarden hat die Pipeline gekostet\">Rund sechs Milliarden hat die Pipeline gekostet<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=6615\/#Die_EU_hat_bereits_jetzt_doppelt_so_viele_Kapazitaeten_wie_noetig\" title=\"Die EU hat bereits jetzt doppelt so viele Kapazit\u00e4ten wie n\u00f6tig\">Die EU hat bereits jetzt doppelt so viele Kapazit\u00e4ten wie n\u00f6tig<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=6615\/#Kohlendioxid_soll_unter_der_Erde_gespeichert_werden\" title=\"Kohlendioxid soll unter der Erde gespeichert werden\">Kohlendioxid soll unter der Erde gespeichert werden<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-3'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-6\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=6615\/#Laut_DIW_laesst_sich_der_Strombedarf_komplett_mit_Erneuerbaren_decken\" title=\"Laut DIW l\u00e4sst sich der Strombedarf komplett mit Erneuerbaren decken\">Laut DIW l\u00e4sst sich der Strombedarf komplett mit Erneuerbaren decken<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Anmerkung : Die finanzielle F\u00f6rderung von Erdgasleitungen (z. B. Nord Stream 2) und der Ausbau von F\u00f6rderkapazit\u00e4ten sowie der Bau von Fl\u00fcssiggasterminals machen die Einhaltung der 1,5 \u00b0C-Grenze unm\u00f6glich und m\u00fcssen unbedingt verhindert werden. Schreiben Sie Ihre Bundestagsabgeordneten an. die Kontaktdaten finden Sie hier Artikel aus tagespiegel.de hier Weil die Industrie die Vorgaben macht, entscheidet [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[157,104],"tags":[122,179,190,191,192],"class_list":["post-6615","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-relevant-klimanews","category-oeffentlich-fuer-alle-site-besucher-lesbar","tag-klimaschutz","tag-foerderung","tag-klimaziel","tag-1-5grad","tag-erdgasleitung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6615","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=6615"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6615\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6616,"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/6615\/revisions\/6616"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=6615"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=6615"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/work.boklima.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=6615"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}