{"id":4606,"date":"2020-05-03T18:51:23","date_gmt":"2020-05-03T16:51:23","guid":{"rendered":"https:\/\/boklima.de\/?p=4606"},"modified":"2020-05-03T18:54:03","modified_gmt":"2020-05-03T16:54:03","slug":"es-braeuchte-einen-aufstand-gegen-die-smartphone-epidemie-niko-paech","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/work.boklima.de\/?p=4606","title":{"rendered":"&#8220;Es br\u00e4uchte einen Aufstand gegen die Smartphone-Epidemie&#8221; (Niko Paech)"},"content":{"rendered":"\n<p>Heise.de , von Axel Kannenberg , 03.05 <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Einleitung\"><\/span>Einleitung<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p>Auf einem endlichen Planeten kann man nicht leben, als gebe es unendliches Wachstum, sagt \u00d6konom Niko Paech und pl\u00e4diert f\u00fcr eine &#8220;Postwachstums\u00f6konomie&#8221;. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Klimawandel stellt Wirtschaft und Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Nur eine Lebensweise, die \u00f6kologische und psychologische Wachstumsgrenzen respektiert und den Verzicht \u00fcbt, sei da zukunftsf\u00e4hig, sagt der Volkwirtschaftsprofessor Niko Paech. Er nennt sein Konzept &#8220;Postwachstums\u00f6konomie&#8221;. Im Interview mit heise online legt er dar, was das f\u00fcr Politik, Wirtschaft und die Technikwelt bedeuten w\u00fcrde. Coronabedingt fand das Interview per E-Mail statt.<\/p>\n\n\n\n<p><em>heise online: Deutschlands derzeitige Klimapolitik setzt mehr- oder minder auf einen New Green Deal \u2013 also im Wesentlichen die Fortf\u00fchrung unserer Lebens- und Produktionsweise auf Basis erneuerbarer Energien, besserer Energie-Effizienz und verst\u00e4rktem Recycling. Reicht das ihrer Meinung nach aus?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Niko Paech: Dieses Konzept ist nicht nur wirkungslos, sondern selbst Teil des Problems, weil es gef\u00e4hrliche Lernresistenzen bef\u00f6rdert. \u00d6kologisch ruin\u00f6se Lebensstile werden gegen Wandel immunisiert, indem die Verantwortung f\u00fcr eine nachhaltige Entwicklung auf die technischen und politischen Zust\u00e4ndigkeiten abgew\u00e4lzt wird. Aber beides scheitert an der Hartn\u00e4ckigkeit einer mehrheitlich praktizierten Daseinsform, deren zerst\u00f6rerischer Charakter nicht durch Technik oder Politik repariert werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Nachdem bereits die Flugscham f\u00fcr Debatten gesorgt hatte, wurde inzwischen auch \u00fcber &#8220;Streamingscham&#8221; gestritten. <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/select\/ct\/2020\/6\/2002409125265996895\">Sollte man sich sch\u00e4men, wenn man Videos streamt<\/a>?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auf einem endlichen Planeten ist alles eine Frage des Ma\u00dfes. Wer nie fliegt, kein Fleisch isst, eine kleine Wohnung hat, kein Auto f\u00e4hrt etc., kann durch ma\u00dfvolles Streamen durchaus im Rahmen eines CO2-Fu\u00dfabdrucks bleiben, der global \u00fcbertragbar ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"nav__quot_reparieren__0\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"%E2%80%9CReparieren_was_das_Zeug_haelt%E2%80%9D\"><\/span>&#8220;Reparieren, was das Zeug h\u00e4lt!&#8221;<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p><em>Was kann man als Durchschnittsnutzer aktuell tun, wenn man umweltschonender sein will \u2013 aber nicht auf Technik verzichten mag? Geht das \u00fcberhaupt?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Reparieren, was das Zeug h\u00e4lt! Alte Ger\u00e4te aufr\u00fcsten und wieder ert\u00fcchtigen. Damit wird zugleich ein Akzent pro Reparaturwirtschaft gesetzt, auf die es zuk\u00fcnftig ankommt. Au\u00dferdem k\u00f6nnen auch aus Konsumenten Reparateure werden, indem sie wieder selbst Hand anlegen, in der Schule, zuhause, im Reparatur-Cafe, in nachbarschaftlichen Netzwerken der Selbsthilfe, in gemeinschaftlich betriebenen Werkst\u00e4tten, sodass wir eine lernende Gesellschaft in Sachen Bestandserhalt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterhin sind Gemeinschaftsnutzungen relevant. Wenn sechs Personen sich ein Auto, einen Drucker, eine Werkzeugausstattung, eine Waschmaschine, einen Rasenm\u00e4her etc. teilen, k\u00f6nnen diese Ger\u00e4te einerseits modern sein, andererseits m\u00fcssen weniger davon hergestellt werden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Fast jede neue Generation von Ger\u00e4ten bringt nicht nur mehr Leistung, sondern auch h\u00f6here Effizienz. Sehen Sie da keine positiven Effekte?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auch hier kommt es auf den Kontext an. Wer ein altes Ger\u00e4t nach Aussch\u00f6pfung aller sinnvollen Nutzungsdauer verl\u00e4ngernden Ma\u00dfnahmen schlie\u00dflich doch irgendwann ersetzen muss und dann eine sparsamere Variante w\u00e4hlt, kann f\u00fcr Entlastung sorgen. Aber Effizienz und Sparsamkeit sind nicht dasselbe. Ein effizienterer K\u00fchlschrank oder Flachbildschirm kann aufgrund vergr\u00f6\u00dferter Kapazit\u00e4t durchaus mehr verbrauchen als ein weniger effizientes, aber kleineres oder seltener in Anspruch genommenes Ger\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Weiterhin drohen finanzielle Rebound-Effekte, n\u00e4mlich dann, wenn die Kosteneinsparung mittels Effizienzsteigerungen wiederum die Nachfrage nach anderen G\u00fctern erh\u00f6ht. \u00dcberdies ist es fast immer so, dass die technische Effizienz mit verringerter \u00f6kologischer Konsistenz erkauft wird, wie beispielsweise bei LED-Lampen, die zwar effizienter als alte Leuchtmittel sind, deren Produktion und Entsorgung daf\u00fcr aber umso problematischer ist. Schlie\u00dflich k\u00f6nnen Effizienzverbesserungen einen Vorwand zur vorzeitigen Entsorgung von Ger\u00e4ten sein, auch wenn Weiterverwendung unter Ber\u00fccksichtigung der in ihnen gebundenen Energie die sinnvollere L\u00f6sung w\u00e4re.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"nav_mangel_an__1\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Mangel_an_rebellischen_Verbrauchern\"><\/span>Mangel an rebellischen Verbrauchern<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p><em>Wie hat sich denn die Nutzungsdauer von Ger\u00e4ten in Privathaushalten im Laufe der Jahre entwickelt?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Sie ist im Durchschnitt ausschlie\u00dflich gesunken. Es mangelt noch immer an rebellischen Verbrauchern, die gegebenenfalls all das boykottieren, was zu schnell verschlei\u00dft und nicht reparabel ist. Erz\u00e4hle mir niemand, dass es im Zeitalter von Web 2.0 zu schwierig sei, sich dar\u00fcber hinreichend zu informieren.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die Initiative Fairphone hat sich auf die Fahnen geschrieben, ein nachhaltiges Smartphone zu schaffen. Kann es ein nachhaltiges, umweltfreundliches Smartphone \u00fcberhaupt geben<\/em>?<\/p>\n\n\n\n<p>Nein, kann es nicht. Es br\u00e4uchte l\u00e4ngst einen Aufstand gegen die Smartphone-Epidemie. Insbesondere das Recht auf eine analoge Kindheit, wie k\u00fcrzlich von der \u00d6DP gefordert, halte ich f\u00fcr elementar. Wer als Erwachsener dennoch nicht von der Nutzung einer solchen Identit\u00e4tskr\u00fccke abzubringen ist, sollte dann trivialerweise besser ein Fairphone anstelle einer anderen Varianten kaufen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Brauchen wir st\u00e4rkere politische Vorgaben f\u00fcr nachhaltigere Technik?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nichts w\u00e4re w\u00fcnschenswerter als langlebigere und reparaturfreundlichere Produktdesigns. Aber erstens kosten die entsprechenden Objekte mehr, zweitens haben die oft weniger innovative Funktionen, drittens sinkt die Auswahl an Varianten. Und viertens entfallen die emotionalen Steigerungen, die mittels st\u00e4ndiger Neuanschaffungen, also durch Shopping-Erlebnisse zelebriert werden und die f\u00fcr viele l\u00e4ngst den Sinn des Lebens verk\u00f6rpern.<\/p>\n\n\n\n<p>Dies alles wirft die Frage auf, wer dann eine Politik w\u00e4hlt, die genau dies herbeif\u00fchren will \u2013 au\u00dfer jenen, die bereits ein entsprechendes Leben f\u00fchren. Mit anderen Worten: Unter parlamentarisch-demokratischen Bedingungen kann eine gew\u00e4hlte Regierung sicher manches anstellen, aber eines niemals, n\u00e4mlich gegen die Lebensgewohnheiten der W\u00e4hlermehrheit agieren, denn das w\u00e4re politischer Selbstmord. Daraus folgt: Erst wenn die Gesellschaft eine medial sichtbare Bewegung gegen den fr\u00fchen Verschlei\u00df von Dingen hervorbringt, indem maximale Nutzungsdauerverl\u00e4ngerung zum kulturellen Code wird, kann die Politik ihre chronische Angst vor W\u00e4hlerstimmenverlusten \u00fcberwinden und entsprechende Rahmenbedingungen zu implementieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"nav_ein_leben_im__2\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"Ein_Leben_im_CO2-Budget\"><\/span>Ein Leben im CO2-Budget<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p><em>Wie hoch w\u00e4re denn ein individuelles CO2-Verbrauchsbudget, das auf ein Jahr gesehen umweltfreundlich bleibt? Und wie w\u00fcrde so ein Leben im Budget aussehen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Homepage des Umweltbundesamts ist von rund einer Tonne an CO2-\u00c4quivalenten pro Kopf und Jahr die Rede. Der momentane Durchschnitt liegt in Deutschland bei ungef\u00e4hr 12 Tonnen. Die hierzu n\u00f6tige Reduktionsleistung kann nur im Rahmen einer Postwachstums\u00f6konomie bewerkstelligt werden. Das bedeutet erstens eine Suffizienz-Bewegung, zweitens eine begleitende Selbstversorgerwirtschaft, begleitet von einer 20-Stunden-Arbeitswoche, drittens eine St\u00e4rkung der Regional\u00f6konomie, viertens ein Umbau der nur noch halb so gro\u00dfen Industriekapazit\u00e4ten. Und f\u00fcnftens institutionelle sowie \u2013 falls sich jemals Mehrheiten daf\u00fcr gewinnen lassen \u2013 politische Ma\u00dfnahmen, die auf Selbstbegrenzung hinauslaufen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Glauben Sie, dass viele Leute zu einem solchen Verzicht von sich aus bereit sind? Oder w\u00fcrden eher die Ver\u00e4nderungen durch den Klimawandel einen solchen Lebensstil erzwingen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mit jeder weiteren Krise \u2013 und Corona ist nur der Anfang einer Kette unterschiedlicher Eskalationsstufen, die alle auf dieselbe Ursache, n\u00e4mlich ein globalisiertes Wachstumsmodell zur\u00fcckzuf\u00fchren sind \u2013 steigt die Anzahl der Menschen, die sich dem Steigerungs- und Fortschrittswahn verweigern werden. \u00dcbrigens, es geht dabei nicht um Verzicht, sondern um die R\u00fcckgabe einer Beute, die niemandem zustehen kann, der nur zwei H\u00e4nde zum Arbeiten hat. Denn der ruin\u00f6se Wohlstand l\u00e4sst sich nicht als Ergebnis menschlicher Anstrengung darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Vielmehr handelt es sich um den Einsatz eines globalen Maschinenparks, der menschliche Arbeit durch Ressourcenverzehr ersetzt hat. Au\u00dferdem leiden moderne Konsumgesellschaften zusehends unter psychischen Wachstumsgrenzen. Immer mehr Menschen stumpfen inmitten einer Lawine konsumtiver M\u00f6glichkeiten ab, weil ihnen die Aufmerksamkeit fehlt, dies alles stressfrei auszusch\u00f6pfen. Gen\u00fcgsamkeit kann also auch als Befreiung vom \u00dcberfluss aufgefasst werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"nav__quot_die__3\"><span class=\"ez-toc-section\" id=\"%E2%80%9CDie_Digitalisierung_ist_nicht_neutral%E2%80%9D\"><\/span>&#8220;Die Digitalisierung ist nicht neutral&#8221;<span class=\"ez-toc-section-end\"><\/span><\/h2>\n\n\n\n<p><em>Was w\u00fcrde die Postwachstums-Gesellschaft, wie Sie sie skizzieren, f\u00fcr die IT-Welt bedeuten?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Digitalisierung potenziert jede \u00f6kologische Pl\u00fcnderung bis ins Unermessliche. Einen effektiveren Sargnagel f\u00fcr die Lebensgrundlagen h\u00e4tte sich niemand ausdenken k\u00f6nnen. Nun zu meinen, durch eine zus\u00e4tzliche oder bessere Digitalisierung lie\u00dfe sich die Zukunftsf\u00e4higkeit der Gesellschaft steigern, ist so klug wie Feuer mit Benzin l\u00f6schen zu wollen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Wir reden doch \u00fcber eine neutrale Technik. Warum sollte Digitalisierung nicht f\u00fcr die optimale Planung einer schonenderen Ressourcennutzung verwendet werden k\u00f6nnen?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Nein, die Digitalisierung ist nicht neutral. Allein ihr direkter \u00f6kologischer Aufwand ist verheerend. Au\u00dferdem findet die optimale Planung, von der Sie sprechen, seit Jahrzehnten statt und bildet die Basis f\u00fcr die kosteneffiziente Spezialisierung und Globalisierung der Produktion. Darauf gr\u00fcndet eine zunehmend unkontrollierbare und auf Wachstum beruhende Maschinerie, die unsere Lebensgrundlagen aufzehrt und Krisengefahren heraufbeschw\u00f6rt. Ressourcenschonung ist eine Frage der suffizienten Kultur, nicht der Technik.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Sollte etwa das Internet abgeschaltet werden?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das wird nur graduell und tempor\u00e4r m\u00f6glich sein, w\u00e4re aber die Nagelprobe. Das Internet beispielsweise jeden zweiten Tag abzuschalten oder den Zugang zumindest f\u00fcr Kinder und Jugendliche hart zu limitieren, w\u00e4re unumg\u00e4nglich. Schulen, die vom technischen Fortschrittswahn befreit sind, damit Kinder endlich wieder lernen k\u00f6nnten, worauf es in einer \u00fcberlebensf\u00e4higen Gesellschaft ankommt, statt digital zu verbl\u00f6den, sind ebenfalls sinnvoll.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/newsticker\/meldung\/Missing-Link-Es-braeuchte-einen-Aufstand-gegen-die-Smartphone-Epidemie-4707011.html?seite=all\" target=\"_blank\">Vollst\u00e4ndiger Artikel bei heise.de<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p>Auch die Diskussion ist sehr lesenswert.<\/p>\n<div id=\"ez-toc-container\" class=\"ez-toc-v2_0_71 counter-hierarchy ez-toc-counter ez-toc-transparent ez-toc-container-direction\">\n<p class=\"ez-toc-title\" style=\"cursor:inherit\">Inhalte dieser Seite :<\/p>\n<label for=\"ez-toc-cssicon-toggle-item-69daf41f10bdb\" class=\"ez-toc-cssicon-toggle-label\"><span class=\"\"><span class=\"eztoc-hide\" style=\"display:none;\">Toggle<\/span><span class=\"ez-toc-icon-toggle-span\"><svg style=\"fill: #999;color:#999\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" class=\"list-377408\" width=\"20px\" height=\"20px\" viewBox=\"0 0 24 24\" fill=\"none\"><path d=\"M6 6H4v2h2V6zm14 0H8v2h12V6zM4 11h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2zM4 16h2v2H4v-2zm16 0H8v2h12v-2z\" fill=\"currentColor\"><\/path><\/svg><svg style=\"fill: #999;color:#999\" class=\"arrow-unsorted-368013\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" width=\"10px\" height=\"10px\" viewBox=\"0 0 24 24\" version=\"1.2\" baseProfile=\"tiny\"><path d=\"M18.2 9.3l-6.2-6.3-6.2 6.3c-.2.2-.3.4-.3.7s.1.5.3.7c.2.2.4.3.7.3h11c.3 0 .5-.1.7-.3.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7zM5.8 14.7l6.2 6.3 6.2-6.3c.2-.2.3-.5.3-.7s-.1-.5-.3-.7c-.2-.2-.4-.3-.7-.3h-11c-.3 0-.5.1-.7.3-.2.2-.3.5-.3.7s.1.5.3.7z\"\/><\/svg><\/span><\/span><\/label><input type=\"checkbox\"  id=\"ez-toc-cssicon-toggle-item-69daf41f10bdb\" checked aria-label=\"Toggle\" \/><nav><ul class='ez-toc-list ez-toc-list-level-1 ' ><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-1\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=4606\/#Einleitung\" title=\"Einleitung\">Einleitung<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-2\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=4606\/#%E2%80%9CReparieren_was_das_Zeug_haelt%E2%80%9D\" title=\"&#8220;Reparieren, was das Zeug h\u00e4lt!&#8221;\">&#8220;Reparieren, was das Zeug h\u00e4lt!&#8221;<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-3\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=4606\/#Mangel_an_rebellischen_Verbrauchern\" title=\"Mangel an rebellischen Verbrauchern\">Mangel an rebellischen Verbrauchern<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-4\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=4606\/#Ein_Leben_im_CO2-Budget\" title=\"Ein Leben im CO2-Budget\">Ein Leben im CO2-Budget<\/a><\/li><li class='ez-toc-page-1 ez-toc-heading-level-2'><a class=\"ez-toc-link ez-toc-heading-5\" href=\"https:\/\/work.boklima.de\/?p=4606\/#%E2%80%9CDie_Digitalisierung_ist_nicht_neutral%E2%80%9D\" title=\"&#8220;Die Digitalisierung ist nicht neutral&#8221;\">&#8220;Die Digitalisierung ist nicht neutral&#8221;<\/a><\/li><\/ul><\/nav><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heise.de , von Axel Kannenberg , 03.05 Einleitung Auf einem endlichen Planeten kann man nicht leben, als gebe es unendliches Wachstum, sagt \u00d6konom Niko Paech und pl\u00e4diert f\u00fcr eine &#8220;Postwachstums\u00f6konomie&#8221;. 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